In den heute vorherrschenden Käufermärkten besteht für die Unternehmen verstärkt die Notwendigkeit Produkte an schnell veränderliche Kundenwünsche anzupassen, die technologische Entwicklung voranzutreiben und zugleich immer höheren Anforderungen an Lieferzeit, und -treue, Qualität und Kosten zu genügen [1]. In der Auftragsabwicklung spielen daher die Abbildung, Auswertung und Interpretation der logistischen Produktionsabläufe und ihrer Interdependenzen eine immer größere Rolle [2, 3]. Dies kann mithilfe geeigneter Controllingkonzepte, die sich auf die Abbildung der Ressourcen- und der Auftragssicht gründen, erreicht werden. Datenanalysen des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) in Zusammenarbeit mit der Industrie haben jedoch gezeigt, dass derzeitige Controllingkonzepte Defizite aufweisen [4]. So wird beispielsweise die Datenerfassung derzeit überwiegend manuell durchgeführt. Dies ist zeitaufwändig und anfällig gegenüber Fehlern. Abhilfe kann mithilfe der RFID-Technologie geschaffen werden. Mithilfe der RFID-Technologie ist es möglich, Produkte berührungslos, echtzeitnah und ohne Sichtverbindung zu identifizieren und zu verfolgen. Die heutigen Anwendungen begrenzen sich allerdings auf das Speichern, Ändern und Löschen der Daten. Mit einem intelligenten, auf RFID-Technologie basierenden eigenenergielosen Pre Processing Label (PPL) wurde am Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) die Machbarkeit eines „intelligenten Smart Labels“ untersucht. Der entwickelte PPL-Chip verfügt über eine CPU, die das Durchführen von Rechenaufgaben ermöglicht. Auf Basis dieses neuen Chips wurde in Zusammenarbeit der Institute IFA und ITA ein neues innovatives Controllingkonzept entwickelt.
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