China

Künstliche Intelligenz in Chinas Gesundheitswesen

Künstliche Intelligenz in Chinas Gesundheitswesen

Ein Überblick
Christoph Mingtao Shi, Maciej Filipkowski
Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Ambitionen Chinas für die Digitalisierung seiner Gesundheitsversorgung gut sichtbar. In den nächsten fünf Jahren plant Beijing unter anderem hierfür Investitionen über 1,4 Billionen USD (US-Dollar) in 5G Netze, KI-Forschung und Datenzentren [1]. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen reicht dabei von der Triage über die Diagnostik bis hin zu OP-Robotern und verspricht, die medizinische Versorgung auf ein neues Niveau zu bringen. So avanciert China nicht zuletzt dank der engen Verflechtung von Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft und der schieren Menge an nutzbaren Daten sowie reichlich vorhandenem Risikokapital zunehmend zu einem Hightech-Land. Deutschland und Europa sollten auf diese Entwicklung noch eine Antwort finden.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 46-50
Big-Data in China: Ein Überblick

Big-Data in China: Ein Überblick

Christoph Mingtao Shi, Martin Lechner
In Deutschland wird Big-Data häufig mit Industrie 4.0 assoziiert. In Bezug auf China fokussieren einige Veröffentlichungen auf die rechtlichen und ethischen Aspekte des sogenannten Sozialkreditsystems, bieten aber wenig Überblick über generelle Aspekte von Big-Data in China. Dieser Beitrag hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen umfassenderen Überblick über Facetten von Big-Data Entwicklungen in China zu geben, die seit circa sieben Jahren zu beobachten sind. Insbesondere werden Einblicke in anwendungsbezogener und politischer Hinsicht gegeben, welche mit zwei Fallstudien zu Maschinenbauherstellern und zu Big-Data Aktivitäten der Provinz Guizhou vertieft werden. Auf der wirtschaftlichen Ebene vergleicht dieser Aufsatz zudem Big-Data relevante Umsätze von den beiden Ländern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 61-65
„Internet+“: Digitalisierungstrends in Chinas Industrien

„Internet+“: Digitalisierungstrends in Chinas Industrien

Christoph Mingtao Shi, Sigrun Abels
Erfolgsfaktoren, die Chinas Wirtschaftsboom lange beflügelt hatten, haben zunehmend ihre Antriebskraft verloren. In den letzten zwei Dekaden hat die Heranreifung wettbewerbsstarker indigener Technologieunternehmen in den IT-, Telekommunikation- und Softwarebranchen Chinas Plan industrieller Digitalisierung begünstigt, die das Land dringend benötigt, um ökonomisch zukünftig mehr auf Technologie und Innovation basierend und damit nachhaltiger weiter zu wachsen. Internet+ repräsentiert das derzeitig in der Wirtschaft, Politik und Medieninformation eifrig debattierte Konzept, das für die Digitalisierung in Chinas Industrien richtungsweisend sein soll. Dabei wird die Integration der Informationstechnologie mit anderen produzierenden Industriezweigen besonders hervorgehoben. Der Beitrag erläutert den Hintergrund, den Begriff und wirft einen Blick auf das Marktmodell sowie einige technische Aspekte von Internet+. Eine Fallstudie begleitet den „Ausflug“ nach China und gibt einen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
Wohin soll das neue Werk? Standpunkt nach drei Jahren China

Wohin soll das neue Werk? Standpunkt nach drei Jahren China

Arthur Jakopin
Nach drei Jahren als CFO in Dalian, einer der aufstrebenden 5-Mio. Städte in der mittlerweile weltweit zweitwichtigsten Wirtschaftsnation, ist die Antwort klar: Nach China! Auch während der Krise 2009 wurde in Dalian ungebremst gebaut: Straßen, Wohnungen, Werke. Zur gleichen Zeit gab es in Europa Kurzarbeit und Schließungen. Ein Vergleich der klassischen Standortfaktoren ist daher nicht notwendig. Das entschieden bereits die Unternehmen. Die Frage, die bleibt: Was jetzt? Und wieder scheint die Antwort klar.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 45-46
Chinas Logistik-Hubs

Chinas Logistik-Hubs

Jian Tong, Sebastian Kummer, Felix Badura, Haitao Wen
Die Raum- und Wirtschaftspolitik der chinesischen Regierung im vergangenen Jahrzehnt führte zu ausgeprägten regionalen wirtschaftlichen Ungleichgewichten. Um Initiativen erfolgreich umsetzen zu können, stellt vor allem eine valide Standortplanung innerhalb China für ausländische Logistikunternehmen eine große Herausforderung dar. Bei der Standortwahl, sowohl für Markteintritt als auch für Marktbearbeitung, müssen Logistikunternehmen verschiedene qualitative und quantitative Entscheidungskriterien berücksichtigen. Im vorliegenden Beitrag wird ein Überblick der wichtigsten Logistik-Hubs Chinas aufgezeigt sowie deren Charakteristik und Standortqualität aus Sicht der westlichen Logistikunternehmen analysiert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Das Beispiel Schweizer Unternehmen und ihre chinesischen Lieferanten
Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Philipp Gruber, Gunther Reinhart
Die zunehmende Globalisierung eröffnet westlichen Unternehmen große Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang gewinnt speziell China als Beschaffungsmarkt in den letzten Jahren vermehrt an Bedeutung. Trotz vieler Chancen lässt sich aber in jüngster Vergangenheit das Phänomen eines Rückzugs vieler Unternehmen aus dem chinesischen Markt feststellen. Dies liegt u.a. in einem mangelnden Potenzial der westlichen Unternehmen zur Einflussnahme auf die Leistungen und Forderungen der chinesischen Unternehmen begründet. In diesem Beitrag werden Werkzeuge und Wege aufgezeigt, um diesem Problem erfolgreich zu begegnen und die eigene Machtposition als Kunde in Westeuropa zu verbessern.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 29-33
Plagiat gefunden – was nun?

Plagiat gefunden - was nun?

Strategische Überlegungen zu einer effizienten, nachhaltigen Bekämpfung von Produktpiraten
Maximilian Burger-Scheidlin
Konsumgüter, aber vor allem auch technische Artikel werden zunehmend gefälscht. Dahinter stehen oft mafiöse Gruppen die die Produktion und den weltweiten Vertrieb von Fälschungen professionell organisieren. Viele Unternehmen beauftragen nach Erkennung und Aufgriff einer Fälschung eine lokale Anwaltskanzlei. Nett, aber die Vernichtung einer Lieferung stört den Fälscher - bei Margen bis zu 1000 % - nicht substantiell. Wie kann man Fälscher nachhaltig treffen? Wie seine eigenen Interessen schützen?
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 63-65
Ausbau des Servicegeschäfts in China

Ausbau des Servicegeschäfts in China

Heiko Gebauer, Felix Pütz, Fabrice Seite
Aufgrund des intensiven Preiswettbewerbs bei den Produkten sind Industrieunternehmen gezwungen, verstärkt in den Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts in China zu investieren. Dies stellt Unternehmen jedoch vor essenzielle Herausforderungen: Chinesische Unternehmen kopieren Ersatzteile. Dienstleistungskompetenzen sind kaum vorhanden. Zusätzlich erzwingen die chinesischen Kundenanforderungen an die Basisdienstleistungen hohe Investitionen in die Logistikinfrastruktur. Dieser Beitrag zeigt auf wie Unternehmen durch eine Professionalisierung des Personalmanagements, die Anpassung des Dienstleistungsangebots auf die lokalen Bedürfnisse und eine ausgereifte Logistikinfrastruktur diesen Herausforderungen begegnen können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
Erfolgreicher technischer Einkauf in China

Erfolgreicher technischer Einkauf in China

Synergien bei Lieferantenidentifikation und -entwicklung durch Kooperation
Jürgen Fleischer, Stefan Weiler, Thomas Ender, Marc Wawerla
Motiviert durch Absatz- und Kos-tenmotive und die anhaltende Globalisierung werden Low-Cost-Beschaffungsmärkte verstärkt durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erschlossen. Der langfristige Erfolg der Unternehmen steht in direkter Verbindung mit dem Erfolg auf diesen Beschaffungsmärkten. Erfolgsfaktor ist eine Beschaffungsstrategie, welche die lokalen Marktbesonderheiten berücksichtigt und integriert. Dabei stehen die Auswahl der zu beschaffenden Bauteile, die Lieferantenauswahl sowie deren Entwicklung im Mittelpunkt des Beschaffungsprozesses. Im folgenden Beitrag wird der Projektansatz des Projekts „SiLu“ (Sino-Deutsche Kooperation zur Lieferantenentwicklung) vorgestellt. In dem Projekt SiLu haben sich vier KMU zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Beschaffungsstrategie zu entwickeln und diese mit gebündelter Nachfragemacht im chinesischen Markt umzusetzen. Der Artikel konzentriert sich neben der Projektvorstellung auf die erste Projektphase, der methodischen Auswahl ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 43-46
Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China

Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China

Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Gunther Reinhart
Der hohe Wettbewerbsdruck bedingt eine fortschreitende Verringerung der Wertschöpfungstiefe und damit eine steigende Bedeutung der Zulieferer. Zusätzlich führt die Globalisierung zu einer zunehmend internationalen Verflechtung von Produktionsunternehmen. So genannte Interessensasymmetrien können die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen behindern und so den wirtschaftlichen Erfolg von Kooperationen gefährden. Im Folgenden werden vorherrschende Interessensasymmetrien bei der Zusammenarbeit mit Zulieferern aus Europa und Zulieferern aus China beleuchtet.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
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