Potenzial: Führung

Der arbeitnehmende Unternehmer

Der arbeitnehmende Unternehmer

Das Arbeitsleben nach der post-industriellen Revolution
Dominik T. Matt ORCID Icon
Zunehmende Konkurrenz, neue Technologien und globale Märkte zwingen die Unternehmen, immer schneller und marktnäher zu handeln, und führen zwangsläufig zu einer Veränderung der Organisation und der Unternehmenskultur. Die starren, funktionsorientierten Organisationsformen haben ausgedient und werden in zunehmendem Maße durch flexible, projekt-orientiert-temporäre oder gar virtuelle Formen ersetzt. Die Zusammenarbeit ändert sich dabei rasch je nach Anforderung. Es können die unterschiedlichsten Mitarbeiter, Firmenteile oder auch verschiedene Firmen lokal oder über Netz für eine bestimmte Zeit ein virtuelles Team oder eine virtuelle Firma bilden. Für diese grundlegend veränderte Arbeitswelt stellen die Unternehmen völlig neue Anforderungen an ihre Mitarbeiter und an die entsprechenden Formen der Zusammenarbeit. In diesem Beitrag sollen diese Anforderungen näher beleuchtet und Ideen für mögliche zukünftige Lösungsansätze aufgezeigt werden.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 33-35
Effiziente Mensch-Maschine Kooperation durch kognitive Automation

Effiziente Mensch-Maschine Kooperation durch kognitive Automation

Axel Schulte, Claudia Meitinger
Beim Design unbemannter Fluggeräte (UAVs) wird der Schwer­punkt technologischer Entwicklungen auf das eigentliche Vehikel und dessen Automations­funk­tionen gelegt. Dies geschieht häufig ohne dabei zu berücksichtigen, dass es sich letztlich nicht um un­be­mann­te Systeme handelt, sondern stets ein Mensch in die Wirkungsschleife der Flugführung, wenn auch nicht an Bord, eingebunden ist. Aus der bemannten Luftfahrt sind seit längerem Probleme bekannt, die beim Zusammenwirken von Mensch und komplexer Automation auftreten. Ausgehend von einer mehr auf den Menschen fokussierten Sichtweise, stellt dieser Beitrag den Ansatz der kognitiven und kooperativen Automation vor, der es ermöglicht, derartige Prob­leme zu mindern. Statt eines hierarchischen wird damit ein part­ner­schaftliches Zusammenwirken von Mensch und komplexer Automation er­mög­licht. Erste Anwendungen dieses Ansatzes wurden bereits prototypisch entwickelt und damit experimentell das Konzept validiert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Selbststeuerung in der Intralogistik

Selbststeuerung in der Intralogistik

Kognitive räumliche Repräsentationen für autonome Fahrzeuge
Arne Schuldt, Björn Gottfried
Vor dem Hintergrund sich schnell ändernder Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft ist die flexible Anpassungsfähigkeit eine der Herausforderungen bei der Planung und Steuerung von Prozessen in der Produktions- und Transportlogistik. Ein vielversprechender Ansatz sowohl zur Reduzierung der Komplexität, als auch zur flexiblen Behandlung dynamischer Prozesse in der Logistik besteht in ihrer Selbststeuerung [2]. Statt einer zentralen Steuerung zielt dieses Paradigma darauf ab, die einzelnen logistischen Objekte mit der notwendigen Intelligenz für eine dezentrale Steuerung auszustatten. Hierzu werden Softwareagenten eingesetzt, die als Repräsentanten von Logistikobjekten in deren Auftrag handeln. Ein prominentes Beispiel sind Seecontainer, die nach ihrer Ankunft im Zielhafen die Disposition im Containernachlauf selbstständig vornehmen. Da alle notwendigen Informationen lokal vorhanden sind, kann schnell und flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse, wie beispielsweise ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
Wettbewerbsfähigkeit durch ganzheitliche Unternehmungsgestaltung

Wettbewerbsfähigkeit durch ganzheitliche Unternehmungsgestaltung

Theoretische Grundlagen, Modelle, Methoden und Instrumente
Franz Wojda
Die europäische Wirtschaft steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor Herausforderungen bisher unbekannter Dimensionen. Die fortschreitende Globalisierung der Weltwirtschaft ist mit einem immer stärker werdenden Wettbewerbsdruck für europäische Unternehmen verbunden. Der Artikel soll aus Sicht der Arbeitswissenschaft und Organisation einen Beitrag leis-ten, um diesen Herausforderungen des globalen Wettbewerbs zumindest in Teilbereichen zukunftsorientiert begegnen zu können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 75-77
Komplexität = Kriminalität?

Komplexität = Kriminalität?

Ein neuer Ansatz für die nachhaltige Variantenbereinigung
Norbert Große Entrup
Die steigende Individualisierung der Kundenbedürfnisse und die dadurch verursachte Erhöhung der Variantenvielfalt von Produkten führen zu einer Erhöhung der Komplexität in nahezu allen Unternehmensprozessen. Kunden werden durch neue Produkte in zum Teil neuen Märkten bedient und so mancher noch so individuelle Kundenwunsch wird auch noch berücksichtigt. Über die Zeit steigt die Produktkomplexität in den angestammten Geschäftsfeldern immer mehr und wird fast unüberschaubar. Es werden Vorgehensweisen notwendig, die wirtschaftliche von nicht wirtschaftlichen Varianten unterscheiden können und für eine nachhaltige Sicherung einer optimalen Variantenvielfalt sorgen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 63-65
Langfristig agierende Produktänderungsteams

Langfristig agierende Produktänderungsteams

Effektive Nutzung bestehenden Wissens zur gezielten Umsetzung technischer Produktänderungen in der Anlaufphase
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Effiziente Umsetzungen technischer Produktänderungen verlangen produzierenden Unternehmen neben einer zielgerichteten Vorgehensweise insbesondere eine effektive Nutzung bereits existierenden Wissens aus vorherigen Produktänderungen ab. Häufig werden Änderungen durch Befolgung standardisierter Geschäftsprozesse realisiert, die mittels der in der Praxis üblichen Workflow-Management-Systeme überwacht und dokumentiert werden. Der durch diese Systeme entstehende Verwaltungsaufwand ist nicht selten ein Grund für die verspätete Umsetzung technischer Änderungen und stellt die Möglichkeit einer gezielten Wissensnutzung stark in Frage. Der Organisation der Personenkreise, die letztendlich die Änderung umsetzen, wird jedoch all zu oft jedoch keine Beachtung geschenkt, wobei gerade durch die Entwicklung neuer Ansätze in diesem Bereich die beschriebenen Lücken geschlossen werden könnten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 31-33
Innovationen sind die Vorraussetzungen für Wachstum

Innovationen sind die Vorraussetzungen für Wachstum

Joachim Warschat, Dieter Spath, Peter Ohlhausen
In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, welche Implikationen das Innovationsmanagement für die Zukunft der Unternehmen hat. Hierzu wird ein neuer Ansatz entwickelt, der sich besonders mit dem Faktor Zeit als der bestimmenden Größe für den Erfolg einer Innovation und damit eingeschlossen auch einer Invention befasst. Das entwickelte Modell stellt auf mehreren Ebenen den gesamten Innovationsprozess, das Innovationsverhalten und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens dar. Das Gesamtmodell erlaubt es auf der Basis von vorhandenen Daten kritische Punkte im Unternehmen und im konkreten Projekt aufzuzeigen, Empfehlungen zur Optimierung auszusprechen und die Veränderungen zu bewerten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 51-54
Synchrone und asynchrone Kommunikation im Unternehmensportal

Synchrone und asynchrone Kommunikation im Unternehmensportal

Christine Thews
Eine Entwicklungsabteilung, die international über ein paar Standorte verteilt ist - das ist heute bei Global Playern aller Branchen keine Seltenheit. Doch eine solche Organisation kann nicht selten zu Verzögerungen führen, etwa wenn ad hoc Abstimmungen durchzuführen oder umgehend Entscheidungen zu treffen sind. Hier haben sich webbasierte Unternehmensportale mit synchronen und asynchronen Kommunikationsfunktionen bewährt. Im Rahmen einer serviceorientierten Architektur stellen sie übergreifende Geschäftsprozesse nicht nur nachvollziehbar dar. Sondern bieten mit so genannten „Collaboration Services“ darüber hinaus Teams und Mitarbeitern Tools an, die eine standortübergreifende Zusammenarbeit wesentlich erleichtern.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 55-58
Komplexitätsorientierte Gestaltung von Kooperationen

Komplexitätsorientierte Gestaltung von Kooperationen

Eine Chance zur Sicherung des Standorts Deutschland
Günther Schuh ORCID Icon, Alexander Schauer, Sebastian Döring
Der intensive internationale Wettbewerb übt auf produzierende Unternehmen in Deutschland einen starken Kostendruck aus. Immer häufiger treffen Unternehmer daher die Entscheidung, Standorte zur Kostensenkung ins Ausland zu verlagern. Noch sind aber nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um den Standort Deutschland zu stärken und nachhaltig zu sichern. Eine Maßnahme, der von Unternehmen in diesem Zusammenhang ein hohes Potenzial beigemessen wird, ist der Zusammenschluss in Kooperationen. Ein neuer Gestaltungsansatz für Kooperationen mit dem Fokus auf Komplexitätstreibern soll die Erfolgswahrscheinlichkeit der kooperativen Leistungserstellung deutlich erhöhen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 72-74
Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Erfolg durch systematisches Outsourcing
Jens Gericke
Die aktuelle Wettbewerbssituation können viele Unternehmen nur schwer allein bewältigen: Einzelne Unternehmen erzielen nur noch geringe Kosteneinsparungen mit der Ausschöpfung interner Rationalisierungspotenziale. Kooperationen in Netzwerken bieten dagegen viele Möglichkeiten, erfolgreich Effizienz steigernde Synergieeffekte zu nutzen. Die beteiligten Unternehmen können sich dabei verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle anderen Funktionen kooperativ mit Partnerunternehmen erbringen. Diese Entwicklung betrifft sowohl Großunternehmen als auch den Mittelstand. Während für große Unternehmen das Outsourcing Routine ist, haben mittelständische Unternehmen Probleme damit. Diesen Unternehmen fehlen oft die notwendige Erfahrung sowie die Instrumente zur Beurteilung des Outsourcing. Dieser Beitrag will auf die Probleme hinweisen, die mit Outsourcing im Mittelstand zusammenhängen und einen Lösungsweg aufzeigen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
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