Die Spielregeln für produzierende Unternehmen verändern sich zunehmend: Kunden und Absatzmärkte für Industrie- und Konsumgüter verschieben sich in die Wachstumsregionen Ostasien oder Osteuropa. Hohe Faktorkosten werden die Attraktivität des Standorts Deutschland auch in der nächsten Dekade belasten. Internationale Standorte erreichen bei Fertigungsqualität und Produktivität weitestgehend westeuropäisches Niveau. Deutsche Industrieunternehmen müssen daher ihre globale Wertschöpfungsstrategie überdenken, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine Roland-Berger-Studie mit 70 führenden Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automobil-zuliefer- und Elektronikindustrie zeigt auf, wie durch die Integration der Unternehmensstandorte in ein weltweites Wertschöpfungsnetzwerk der langfristige Erfolg gesichert werden kann.