Lösung: Prozessmanagement

Herausforderungen in der internationalen Fertigungsindustrie

Herausforderungen in der internationalen Fertigungsindustrie

Oxford-Studie zu den globalen Marktkräften, die eine einschneidende Transformation der Geschäftsprozesse verursachen
Eduard Rüsing
Die Fertigungsindustrie befindet sich in einer frühen Phase eines substanziellen Wandels, der möglicherweise die wichtigste Umgestaltung der gängigen Geschäftsmodelle seit der industriellen Revolution darstellt. Das ist die Kernaussage einer Befragung von Oxford Economics zu den Zukunftserwartungen von 300 Führungskräften weltweit tätiger Unternehmen. Fast 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass eine Mischung aus externen Markteinflüssen, moderner Technologie und neuen Wettbewerbern eine einschneidende ‚Transformation‘ der Geschäftsabläufe ihrer Unternehmen innerhalb der nächsten drei Jahre erforderlich macht. Die Studie analysiert die sieben Haupteinflussfaktoren, die das globale Marktumfeld der Fertigungsindustrie in den nächsten Jahren bestimmen werden und zeigt Lösungen auf, mit welchen Strategien die internationale Wettbewerbsfähigkeit trotzdem gesichert werden kann. Denn die Veränderungen zu neuen Prozessabläufen bergen auch Chancen mit völlig neuen ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 57-61
Analyse der Arbeitsproduktivität in der Unikatfertigung

Analyse der Arbeitsproduktivität in der Unikatfertigung

Eine Grundlage für zielorientierte Verbesserungsprozesse in der Unikatfertigung
Florian Tietze, Hermann Lödding ORCID Icon
In der personalintensiven Unikatfertigung ist eine hohe Arbeitsproduktivität besonders wichtig. Zwar steht eine Vielzahl von Methoden aus dem Produktivitätsmanagement und der schlanken Produktion zur Verfügung, um Produktivitätsverbesserungen zu erreichen, die Eignung dieser Methoden für die Unikatfertigung ist jedoch häufig unbefriedigend. Eine umfassende Produktivitätsanalyse ermöglicht es, Wissen über die Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität in der Unikatfertigung aufzubauen und Verbesserungsmaßnahmen zielorientiert auszuwählen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 62-66
Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Ideale Mindestbestände als Steuerungsgröße
Holger Beckmann, Frederik Döbbeler, Oliver Künzler, Michael Lücke
Wird eine Optimierung von Prozessketten angestrebt, ist es mindestens erforderlich, einen Bewertungsmaßstab zur Verfügung zu haben, an dem die Güte eines bestehenden Ablaufs gemessen werden kann. Aus der Lücke zwischen Ist und Soll lassen sich Optimierungsmaßnahmen ableiten. Im Rahmen des Forschungsprojekts ProCurve.NRW soll diese grundsätzliche Logik über einen innovativen Ansatz des Prozesskettenmanagements geleistet werden, indem die Zielgrößen über Kennlinien entlang der Prozesskette beschrieben werden, innerhalb derer der Ist-Zustand über einen Punkt auf der Kennlinie (sog. Betriebspunkt) visualisiert wird. Über ein Wirkmodell soll dem Anwender des Instrumentariums aufgezeigt werden, durch welche Maßnahmen entweder der Betriebspunkt in Richtung des Sollzustands verschoben oder der Verlauf der Kennlinie grundsätzlich optimiert werden kann. Hierzu soll das ‚Prozessketteninstrumentarium‘ nach Kuhn mit den ‚Logistischen Kennlinien‘ nach Nyhuis und Wiendahl für ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 22-26
Umsetzung einer Cash-Pooling- Lösung in einer Unternehmensgruppe

Umsetzung einer Cash-Pooling- Lösung in einer Unternehmensgruppe

Optimierung der Liquidität und Schaffung einer Finanzierungsfunktion
Mario Situm
Eine optimierte Steuerung der Liquidität ist für alle Unternehmen von großer Bedeutung. Im folgenden Beitrag wird dargestellt, wie bei einer Unternehmensgruppe die Umsetzung eines Cash-Poolings sowohl eine Vereinfachung des Liquiditätsmanagements und der internen Prozesse in der Buchführung als auch die Möglichkeit zur gruppeninternen Finanzierung ermöglicht hat. Eine erfolgreiche Umsetzung beginnt in einer detaillierten und strukturierten Analysephase, deren Erkenntnisse dann in einzelnen Prozessschritten abgearbeitet werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 62-66
Die Forschung zu industriellen Geschäftsprozessen im Wandel der Zeit

Die Forschung zu industriellen Geschäftsprozessen im Wandel der Zeit

Norbert Gronau ORCID Icon
Im Herbst 1985 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift CIM Management und berichtete über technische, organisatorische und soziale Aspekte industrieller Geschäftsprozesse. Der Beitrag zeigt auf, wie sich die Schwerpunkte im Laufe der Zeit verlagert haben und welche Themen von damals an Aktualität nichts eingebüßt haben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 9-14
Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Holger Beckmann, Frederik Döbbeler, Oliver Künzler, Michael Lücke
Fabrikbetriebe stehen heutzutage unter immer größerem Erfolgsdruck. Anspruchsvollere Kundenwünsche, die in stetig kürzer werdender Zeit sowie zu geringeren Preisen erzeugt werden sollen, erfordern von Unternehmen Flexibilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen notwendig, ihre Geschäftsprozesse einer permanenten Überprüfung zu unterziehen. Die damit verbundene Prozessperspektive, die sich spätestens seit Mitte der 1980er Jahre stark in der Industrie ausgeprägt hat, soll im Folgenden mit dem Dortmunder Prozesskettenmodell aufgegriffen werden. Die Überprüfung der Prozesse erfordert eine permanente Planungsbereitschaft, die bedingt, dass zu jeder Zeit Auskunft über den Status quo im Betrieb gegeben werden kann. Hierzu bedarf es geeigneter Bewertungsmethoden und Kenngrößen. In diesem Kontext werden die Produktionskennlinien aufgezeigt, die ein arbeitssystembezogenes Produktionscontrolling erlauben. Der Beitrag skizziert darauf ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 22-26
Kollaborative Netzwerke in der Cloud

Kollaborative Netzwerke in der Cloud

Prozessmanagement für glokale Fertigungsverbünde kleiner und mittlerer Unternehmen
Spiros Alexakis, Markus Bauer, Johannes Britsch
Das Projekt GloNet - Glocal Enterprise Network Focusing on Customer-Centric Collaboration zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen bei ihrer Zusammenarbeit in kollaborativen Netzwerken zu unterstützen. Hierfür wird eine neuartige Cloud-Plattform entwickelt, über die Geschäftsprozesse effizienter organisiert und Kunden in den Gestaltungsprozess der Produkte involviert werden können. Die Lösung soll es dem Mittelstand damit erleichtern, komplexe, hochindividualisierte Güter anzubieten. Der vorliegende Beitrag stellt einen Anwendungsfall aus der Solarbranche vor, fasst die Prozessanforderungen kollaborativer Netzwerke zusammen und fokussiert auf die Architektur und wesentlichen Merkmale der GloNet- Plattform.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Prozessorientierte Auftragssteuerung

Prozessorientierte Auftragssteuerung

Einführung eines IT-Tools bei einem mittelständischen Erbringer wissensintensiver Dienstleistungen
Thomas Russack
In zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten sind die Anbieter wissensintensiver Dienstleistungen dazu angehalten, die Effizienz ihrer Auftragsdurchführung fortlaufend zu hinterfragen und zu steigern. Im Rahmen der Lieferung inhaltlich hochwertiger Leistungen, z.B. einer technischen oder betriebswirtschaftlichen Beratung, müssen die zugehörigen Teilprozesse und Einzelaktivitäten zielgerichtet koordiniert sowie die erforderlichen Informationen vollständig und zeitgerecht bereitgestellt werden. Dabei gilt es, auf die Erfordernisse eines standortübergreifenden Arbeitens – sowohl beim Kunden vor Ort als auch unternehmensintern in unterschiedlichen Bereichen und Niederlassungen – einzugehen. Dieser Beitrag stellt die Problemstellung, die Lösung und die Projekterkenntnisse eines Praxisbeispiels zusammenfassend dar.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
Schlanke Maschinendatenerfassung für produzierende Unternehmen MDE as a Service

Schlanke Maschinendatenerfassung für produzierende Unternehmen MDE as a Service

Ein neues Konzept zur schlanken Maschinendatenerfassung
Martin Dickbauer, Reinhard Nowak
Viele Unternehmen schrecken vor der Einführung IT-gestützter Maschinendatenerfassung zurück. Ein Grund liegt in den hohen Investitionskosten, zum anderen wollen sie langwierige IT-Projekte mit externen Beratern und hoher Komplexität vermeiden. Das Startup-Unternehmen LineMetrics hat aus Ansätzen des Lean Managements heraus ein Konzept entwickelt, das diese Hürden umgeht - Maschinendatenerfassung as a service. Dabei stand immer ein Punkt im Vordergrund: Alle bereitgestellten Anwendungen, von der klassischen Stillstandsanalyse bis zur Visualisierung im Energiemanagement, werden durch einen Begriff geprägt - SIMPLICITY! Ein Gedanke, dem nicht nur KMUs etwas abgewinnen können. Dabei ist diese Idee nicht neu, plug&play und die Nutzung von Webservices sind heute in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Standard geworden (Bild 1).
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 56-58
Sichere Produktentwicklung mit PLM Product Lifecycle Management in der Medizintechnik

Sichere Produktentwicklung mit PLM Product Lifecycle Management in der Medizintechnik

Christian Kind, Dirk Langenberg
Die Entwicklung medizintechnischer Hightech-Produkte unterliegt engen rechtlichen Vorschriften und Zulassungsverfahren und ist daher mit einem hohen Aufwand für Dokumentation sowie Risiko- und Qualitätsmanagement verbunden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, lohnt sich gerade in der Medizintechnikbranche der Einsatz neuer Methoden und informationstechnischer Werkzeuge. Der in anderen Industriezweigen entwickelte Ansatz des Produktlebenszyklusmanagements (PLM) bietet daher MedTech-Unternehmen vielversprechende Vorteile, um im globalen Wettbewerb mit innovativen Produkten nachhaltig zu bestehen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 23-26
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