Lösung: Produktionssteuerung

Wege zur Einfachheit

Wege zur Einfachheit

Vier Vorschläge zur Vereinfachung der Produktion
Herbert Jodlbauer
Hunderttausende von Sachnummern, nicht überschaubare teilweise sich wi-dersprechende Zielvorgaben, komplexe nicht durchschaubare Abläufe und der Hang zur detaillierten deterministischen Abbildung der stochastischen Realität verdecken die Sicht auf das Wesentliche der Produktion. In diesem Beitrag werden Wege aufgezeigt, die für die Produktion wesentlichen Elemente aus der komplexen Realität herauszufiltern, um eine möglichst einfache, nachvoll-ziehbare und transparente Produktion zu gewährleisten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 17-19
Die Beziehungslandkarte

Die Beziehungslandkarte

Komplexitätsbewältigung in Ganzheitlichen Produktionssystemen
Gunter Lay, Christoph Zanker
Mit der Nutzung zahlreicher Modernisierungsbausteine ist in Unternehmen ein komplexes System entstanden, in dem sich Einzelbausteine partiell überschneiden, unter verschiedenen Überschriften ähnliche oder gar partiell konkurrierende Ziele verfolgen. Das Instrument „Beziehungslandkarte“ erlaubt die systematische Analyse der Beziehungen zwischen existenten Bausteinen auf Inkonsistenzen und Inkompatibilitäten. In diesem Beitrag wird ein pragmatischer und auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gangbarer Ansatz dargestellt, mit dem Effizienzbarrieren durch eine bessere Verzahnung der Bausteine beseitigt werden können.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
Dynamisches Betreiben von Produktionsnetzen

Dynamisches Betreiben von Produktionsnetzen

Michael Schenk, Juri Tolujew, Tobias Reggelin
Im Beitrag werden Ideen und Erfahrungen zu einer flexiblen Simulation von Echtzeitdatenströmen, die in Produktionsnetzen bei der Anwendung moderner automatischer Identifikations- und Ortungstechnik entstehen, behandelt. Flexibilität bedeutet an dieser Stelle die Möglichkeit, die in Produktions- und Logistikprozessen zu erfassenden Objekte und die mit diesen Objekten verbundenen Ereignis- und Zustandstypen frei zu definieren. Die während der Simulation erstellten Datenströme können zum Test und Vergleich von operativen Steuerungsstrategien für Prozesse in Produktionsnetzen in einem Offline- oder Onlinebetrieb genutzt werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 19-22
Identifizierung impliziter Steuerungsstrategien durch Künstliche Neuronale Netze

Identifizierung impliziter Steuerungsstrategien durch Künstliche Neuronale Netze

Tobias Gyger
Aufgrund des zunehmend turbulenten Umfelds steigt die Bedeutung einer exakten und zuverlässigen Produktionsplanung und -steuerung. Viele der dafür notwendigen Entscheidungen finden auf Shop-Floor-Ebene statt. Sie sind von dem Wissen und der Fähigkeit der Mitarbeiter, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, abhängig und daher nicht explizit beschrieben. Eine realitätsnahe Simulation erfordert jedoch eine möglichst genaue Abbildung dieser Entscheidungen. Dieser Beitrag stellt eine Methodik vor, die durch den Einsatz Künstlicher Neuronaler Netze auf im Unternehmen erfasste Betriebsdaten eine automatische Identifizierung der angewandten Steuerungsstrategien ermöglicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Logistische Lageranalyse und Methodenvalidierung

Logistische Lageranalyse und Methodenvalidierung

Projektergebnisse aus dem Elektronikwerk Amberg der Siemens AG
Tim D. Busse, Matthias Schmidt ORCID Icon, Felix S. Wriggers
Die strategisch angemessene Dimensionierung vorgehaltener Bestände in der Prozesskette ist für Unternehmen von großer Bedeutung. Mit dem Lagerbestand werden Schwankungen im Abrufverhalten der Abnehmer ebenso abgefedert wie Liefertermin- und Mengenabweichungen der Zulieferer. Die Herausforderung für die Bestandsdimensionierung ist die Realisierung einer hohen Versorgungssicherheit mit möglichst niedrigen Beständen. Der Artikel zeigt anhand eines Projekts des IFA mit dem Elektronikwerk Amberg der Siemens AG das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der Logistischen Lager-analyse und der Validierung der eingesetzten Planungsmethoden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 75-78
Aufbau einer werkstattgerechten Informationsversorgung

Aufbau einer werkstattgerechten Informationsversorgung

Ulrich Berger, Ralf Kretzschmann
Momentan existieren erhebliche Defizite im Informationsfluss entlang der NC-Verfahrenskette. Teilweise konnten diese Defizite durch die Einführung der CAD-CAM-Integration und den feature-orientierten Beschreibungssprachen behoben werden. Jedoch bleiben durch den Einsatz der informationsarmen DIN 66025 als NC-Programmiersprache erhebliche Informationsversorgungsdefizite erhalten. Demgegenüber erfordert die Anwendung neuartiger Fertigungstechnologien (wie Laserbehandlungen) eine hohe Menge an Informationen aus den Planungsphasen an der Maschine, um den relativ kleinen bisher gesammelten Erfahrungsschatz der Fertigung mit diesen Technologien zu kompensieren. Durch den Aufbau eines werkstattgerechten Assistenzsystems wird den Fertigungsmitarbeitern lesenden und schreibenden Zugriff auf allen relevanten Planungsdaten gewährt. Dadurch können neugesammelte Erkenntnisse aus der Fertigung festgehalten, dauerhaft abgelegt und wiederverwendet werden, um Wiederholungsfehler in der ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 53-57
Globalisierung der Produktion –  (k)ein Buch mit sieben Siegeln?!

Globalisierung der Produktion - (k)ein Buch mit sieben Siegeln?!

Eberhard Abele, Marina Dervisopoulos, Tobias Liebeck
Die Globalisierung der Produktion steht zurzeit ganz oben auf der Agenda von Entscheidungsträgern in Unternehmen. Sowohl das Wachstumspotenzial in sich gerade entwickelnden Märkten in Asien als auch das Kostenoptimierungspotenzial zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit sind immense Chancen, die keine Alternative als das aktive Aufgreifen dieser Entwicklung lassen. Dass dieser Prozess nicht ohne Risiko ist, zeigen die häufig in der Öffentlichkeit diskutierten Fehlschläge bei Verlagerungen aber auch Insolvenzen von Unternehmen, die dem globalen Wettbewerb nicht standhalten konnten.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 14-18
Methode zur Schätzung und Visualisierung der Zeitanteile von Ablaufarten für industrielle Multimomentstudien

Methode zur Schätzung und Visualisierung der Zeitanteile von Ablaufarten für industrielle Multimomentstudien

Christopher M. Schlick, Sven Hinrichsen
Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, ein neues Multimoment-Schätzverfahren anhand eines Anwendungsbeispiels vorzustellen und dem bisherigen Verfahren gegenüberzustellen. Das neue Verfahren ermöglicht die schrittweise Schätzung von Anteilen der Ablaufarten ohne Rückgriffe, liefert auch bei kleinen Stichproben präzise Schätzwerte und kann a-priori Informationen konsistent verarbeiten. Darüber hinaus wird durch die Visualisierung über so genannte Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen eine zusätzliche Entscheidungsunterstützung für den Industrial Engineer im Unternehmen zur Verfügung gestellt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Entwicklung eines Assistenzsystems für das Produktionscontrolling

Entwicklung eines Assistenzsystems für das Produktionscontrolling

Rouven Nickel, Markus Vogel
Am Institut für Fabrikanlagen und Logistik wurde in Kooperation mit sieben Industrieunternehmen unterschiedlicher Branchen im Rahmen eines von der Stiftung Industrieforschung geförderten Forschungsprojekts ein Assistenzsystem für das Produktionscontrolling entwickelt. Das Assistenzsystem unterstützt die Mitarbeiter von Unternehmen beim logistischen Controlling von Produktionsprozessen sowie bei der darauf aufbauenden Planung und Gestaltung von Verbesserungsmaßnahmen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 61-64
Entwicklung eines Konzepts zur Losgrößenbestimmung bei einem Automobilzulieferer

Entwicklung eines Konzepts zur Losgrößenbestimmung bei einem Automobilzulieferer

Carsten Begemann, Tim Busse
Exzellenz in der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) ist heute nicht nur von entscheidender Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg, es ist ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Insbesondere in der Werkstattfertigung ist die Bestimmung der Fertigungslosgrößen eine zentrale Aufgabe der PPS, da sie maßgeblich die unerlässliche Positionierung zwischen Wirtschaftlichkeit und Flexibilität beeinflusst. Der Artikel zeigt anhand eines Projekts des IFA und der proIng Produktionsberatung bei einem Automobilzulieferer, dass die Entwicklung eines Konzepts zur effektiven und effizienten Losgrößenbestimmung neben der Auswahl des richtigen Verfahrens vor allem eine logistische Klassifizierung und Clusterung des Artikelspektrums erfordert.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 37-40
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