Lösung: Produktionsplanung

Bauteilgetriebene Montagesteuerung und Fabrikstrukturierung

Bauteilgetriebene Montagesteuerung und Fabrikstrukturierung

Gentelligente Technologien richtig nutzen
Peter Nyhuis ORCID Icon, Candy Patrick Schulze, Wiebke Hartmann, Matthias Schmidt ORCID Icon, Felix Herde
„Gentelligenz“ ist ein Neologismus und beschreibt im folgenden Zusammenhang die Eigenschaft von Bauteilen, Informationen zu übermitteln und zu verarbeiten (Intelligenz) sowie an nachfolgende Bauteil-Generationen zu vererben (Genetik). Im Gegensatz zu vorhandenen Technologien ermöglicht das Konzept der gentelligenten Technologie (GI-Technologie) die Speicherung von Informationen ohne eine physische Trennung von Bauteil und Information. Durch die Verwendung dieser Technologie können Informationen in Echtzeit gespeichert, verarbeitet und ausgelesen werden. Der vorliegende Beitrag zeigt die Potenziale auf, die im Rahmen der Montagesteuerung und Fabrikstrukturierung durch den Einsatz gentelligenter Bauteile erschlossen werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 13-16
Kennzahlen als Hilfe zur Konfiguration und Bewertung von Produkt-Service Systemen

Kennzahlen als Hilfe zur Konfiguration und Bewertung von Produkt-Service Systemen

Ein Ansatz zur Bewertung der Leistungsfähigkeit investiver PSS
Jan C. Aurich, Eric Schweitzer, Carsten Mannweiler, Nico Wolf
Kunden aus der Investitionsgüterindustrie fordern von Herstellern zunehmend Lösungen, welche neben den Sachprodukten auch sachproduktbegleitende Dienstleistungen (sog. Serviceprodukte) umfassen. Diese Gesamtlösungen, auch als Produkt-Service Systeme (PSS) bezeichnet, müssen zum einen zur Erfüllung der kundenindividuellen Ziele und Leistungsanforderungen beitragen, zum anderen aber auch die Ziele des Herstellers bzw. des Serviceanbieters berücksichtigen. Aufgrund dessen sind bereits bei der kundenindividuellen Konfiguration von PSS Kennzahlen zu definieren, welche die Ziele und Anforderungen beider Seiten widerspiegeln und damit eine geeignete Basis für die Auswahl der PSS-Komponenten bieten. Zudem können diese Kennzahlen später in der Phase der Sachproduktnutzung zur Bewertung der Leistungsfähigkeit sowie der kontinuierlichen Verbesserung von PSS herangezogen werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Alice Kirchheim, Matthias Burwinkel, Wolfgang Echelmeyer, Moritz Rohde, Kolja Schmidt
Die automatische Entladung von Massenstückgütern und deren automatisierte Überführung in die logistischen Systeme ist eine große technische Herausforderung. Bisherige Forschungsarbeiten sind in der Lage eine Lage- und Positionsbestimmung von kubischen Stückgütern durchzuführen und die Stückgüter mit einer angepassten Handhabung aus dem Ladungsträger zu entnehmen. Der Einsatz hat gezeigt, dass unterschiedliche Umgebungen, sich ändernde Stückgüter und deren Zustand die Weiterentwicklung zu einem anpassungsfähigen technischen System erfordern. Innerhalb des Beitrags stellen wir daher ein Konzept zur Lösung dieser Herausforderung vor, indem kognitive Methoden und Technologien in die Teilsysteme Objekterkennung, Robotersteuerung und Handhabung zu integrieren und zu einem Gesamtsystem zusammenzufügen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Stückzahlprognose für Serienanläufe in Produktionsnetzwerken

Stückzahlprognose für Serienanläufe in Produktionsnetzwerken

Horst Meier, Michael Homuth
Die effektive Beherrschung von Netzwerkprozessen ist für produzierende Unternehmen heute erfolgskritisch. Dies gilt insbesondere für die Phase des Serienanlaufs, welche eine ausgeprägte Netzwerkdimension aufweist. Es bleibt jedoch die Frage, welche Stückzahlziele ein Anlaufprojekt eigentlich ansteuern soll, also welche Vorgaben überhaupt aller Voraussicht nach erreichbar sind. Daher wird ein Prognosemodell benötigt, welches über eine parameterbasierte Stückzahlvorhersage technisch-organisatorisch sinnvolle Gesamt- und Teilziele vorgeben kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 63-66
Digitale Produktion

Digitale Produktion

Von der Entwicklungsabsicherung zum Steuerungsinstrument
Dieter Spath, Joachim Lentes ORCID Icon
Um im wachsenden Wettbewerb in dynamischen globalen Märkten bestehen zu können, müssen Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte kostengünstig produzieren und zeitgerecht am Markt anbieten. Das aktuelle Vorgehen zur Produktentstehung ist im Gegensatz dazu durch eine Vielzahl zeit- und kostenintensiver Abstimmungen unter Verwendung physischer Prototypen gekennzeichnet. Nicht durchgängig integrierte Prozessketten werden durch Insellösungen digitaler Werkzeuge weiter verlangsamt. Erfolg versprechende Ansätze zur Verbesserung der Situation und damit zur Bewältigung der Herausforderungen an produzierende Unternehmen werden unter dem Begriff Digitale Produktion zusammengefasst.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 27-30
Kostenminimierung durch bedarfsorientierte Arbeitseinsatzplanung mit OOPUS WEB

Kostenminimierung durch bedarfsorientierte Arbeitseinsatzplanung mit OOPUS WEB

Wilhelm Dangelmaier, Daniel Brüggemann, Tobias Rust, Benjamin Klöpper
Flexible Arbeitszeiten, die in den letzten Jahren verstärkten Eingang in Tarifverträge gefunden haben, bieten neue Möglichkeiten, die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen zu erhöhen. Um diese Möglichkeiten auszunutzen, ist aber die Berücksichtigung dieses neuen Mittels im Rahmen der Planung- und Steuerung notwendig. Gängige PPS- und ERP-Systeme unterstützen den Abgleich von Kapazitätsbedarf und Kapazitätsangebot nur ungenügend. In diesem Beitrag stellen wir die Unterstützung dieses Abgleichs durch die Software OOPUS WEB vor.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 35-38
Project Engineering Planung komplexer Entwicklungsprojekte mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden

Project Engineering Planung komplexer Entwicklungsprojekte mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden

Christopher M. Schlick, Bernhard Kausch, Sven Tackenberg ORCID Icon, Werner Fuhrmann, Michael Strack
Terminverzögerungen in Verbindung mit Budgetüberschreitungen sind bei Entwicklungsprojekten oft die Folge einer unrealistischen Zeitplanung vor Projektbeginn. Zur Lösung dieser Herausforderung wird in diesem Beitrag ein simulationsbasierter Ansatz zur Modellierung von Entwicklungsprojekten vorgestellt, der neben einer Darstellung der projektspezifischen Aufbau- und Ablauforganisation vor allem das typische nicht-deterministische Projektverhalten berücksichtigt. Mithilfe dieses Ansatzes ist eine realistische Zeitplanung und Ressourcen-Allokation für komplexe Entwicklungsprojekte möglich. Studien bei Industriepartnern in der verfahrenstechnischen Industrie belegen die Praxistauglichkeit des entwickelten Instr­umen­tariums.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 43-46
Logistische Lageranalyse und Methodenvalidierung

Logistische Lageranalyse und Methodenvalidierung

Projektergebnisse aus dem Elektronikwerk Amberg der Siemens AG
Tim D. Busse, Matthias Schmidt ORCID Icon, Felix S. Wriggers
Die strategisch angemessene Dimensionierung vorgehaltener Bestände in der Prozesskette ist für Unternehmen von großer Bedeutung. Mit dem Lagerbestand werden Schwankungen im Abrufverhalten der Abnehmer ebenso abgefedert wie Liefertermin- und Mengenabweichungen der Zulieferer. Die Herausforderung für die Bestandsdimensionierung ist die Realisierung einer hohen Versorgungssicherheit mit möglichst niedrigen Beständen. Der Artikel zeigt anhand eines Projekts des IFA mit dem Elektronikwerk Amberg der Siemens AG das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der Logistischen Lager-analyse und der Validierung der eingesetzten Planungsmethoden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 75-78
One-Piece-Flow

One-Piece-Flow

Ein vielseitiges Konzept für die industrielle Serienmontage
Peter Scharf, Axel Kissing
Dieser Beitrag stellt die Grundlagen für die Umsetzung von One-Piece-Flow-Konzepten zusammen und zeigt Beispiele, in denen die Umsetzung erfolgreich war. Es werden mögliche Konzeptvarianten aufgezeigt und diejenigen Parameter herausgestellt, die ein Fertigungssystem mit One-Piece-Flow beeinflussen. Während das Fließprinzip und die entsprechenden Fertigungsanlagen wie Transferstraßen, Fließbandarbeit oder Montagelinien bis in die 80er Jahre nur für die Massenproduktion oder Großserienfertigung eingesetzt wurden, kam im Zuge von Lean Production ein neues Verständnis auf, das hier auch bewusst als Flussprinzip bezeichnet werden soll. In diesem Verständnis zeigt es sich, dass das Flussprinzip auch bei der Auslegung von Produktionssystemen mit Klein- und Mittelserien vorteilhaft einsetzbar ist, vor allem im Montagebereich und das sowohl bei manuellen, als auch bei automatischen Arbeitsstationen. Die Ausführungen in diesem Beitrag beziehen sich daher vorrangig auf den ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Heinrich Kuhn, Thomas Schmaußer
Produktionswirtschaftliche Flexibilität zählt aktuell zu einem der Kerntrends in der Automobilindustrie. Die Bestimmung des optimalen Flexibilitätsgrads stellt dabei ein komplexes Entscheidungsproblem dar. Der Beitrag erläutert zunächst Chancen und Wirkungsweisen von Flexibilitäten in der Automobilproduktion. Produktionsflexibilität kann sowohl zur Begegnung von kurz- und mittelfristigen Marktschwankungen eingesetzt, als auch als strategischer Ansatz zur Realisierung langfristiger Kostenvorteile genutzt werden. Da-rauf aufbauend wird auf die verschiedenen Aspekte eingegangen, die im Rahmen der strategischen Planung berücksichtigt werden müssen. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Planung optimaler Flexibilitäten einen ganzheitlichen Planungsansatz erfordert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
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