Wandlungsfähigkeit

Interoperabilität des Controlling in virtuellen Entwicklungsprojekten

Interoperabilität des Controlling in virtuellen Entwicklungsprojekten

Axel Hahn, Jan Strickmann
Die Entwicklung neuer Produkte wird zunehmend von verteilten Organisationen kooperativ in einer dynamischen Projektumwelt durchgeführt. Um ein Entwicklungsprojekt erfolgreich betreiben zu können, ist die koordinierende Funktion des Projektcontrollings von entscheidender Wichtigkeit. Jeder Teilnehmer des Entwicklungsnetzwerks verfügt über individuelle Controllingsysteme, die seinen Informations- und Managementbedarf decken. Für ein projektübergreifendes Controlling ist die Herstellung von Interoperabilität zwischen den verteilten Systemen zur Steuerung der Wertschöpfungsprozesse Voraussetzung. Der Beitrag beschreibt einen projektumfassenden Controllingansatz, der mittels semantischer Modellierung zur Integration beiträgt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 28-32
Interoperabilität in Unternehmensnetzwerken

Interoperabilität in Unternehmensnetzwerken

Timo Kahl, Dominik Vanderhaeghen, Dirk Werth
Die Beherrschung des unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesses ist ein wichtiger Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. Flexibilität und Managebarkeit der Prozesse gelten dabei als zentrale Anforderungen zur Erlangung notwendiger unternehmerischer Interoperabilität. Der Artikel diskutiert zwei komplementäre Paradigmen hierzu: Den serviceorientierten Ansatz und den prozessorientierten Ansatz. Das vorgestellte Konzept zeigt die Kombination der Ansätze zur Erlangung flexibler und handhabbarer Prozesse. Damit können nicht nur Services auf Basis von Geschäftsprozessen flexibel zusammengestellt werden, sondern es wird auch ein effizientes Management unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse ermöglicht.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Praxisnahe Interoperabilität von Unternehmenssoftware in KMU-Netzwerken

Praxisnahe Interoperabilität von Unternehmenssoftware in KMU-Netzwerken

Grundlagen und Anwendungen im Rahmen der europäischen Projekte INTEROP und SPIDER-WIN
Frank-Walter Jäkel, Markus Rabe, Martin Zelm
Interoperabilität wird als Erfolgsfaktor für die Zusammenarbeit von Unternehmen immer wichtiger. Dabei ist wesentlich, dass eindeutige Vereinbarungen über die Bedeutung der ausgetauschten Informationen bestehen. Dies bedarf spezifischer Methoden und Werkzeuge, mit denen Begriffe, Prozesse und Zusammenhänge definiert und strukturiert werden können, möglichst im Zusammenhang mit standardisierten Prozessen. Dieser Beitrag beschreibt Ansätze des INTEROP Network of Excellence zur Interoperabilität von Unternehmensprozessen und Software sowie eine Anwendung von modellbasierter Interoperabilität in einem Supply Chain Netzwerk mit kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei wurde Modell-übergreifend ein Kontext aufgebaut, um die Modelle bei Bedarf in einen anderen Modellierungsansatz zu überführen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Felix Böse, Jakub Piotrowski, Katja Windt
Zur Planung und Steuerung logistischer Prozesse auf Automobil-Terminals werden heute in der Regel zentrale Logistiksysteme eingesetzt, welche den hohen Anforderungen an eine flexible Auftragsabwicklung aufgrund zunehmender Dynamik und Komplexität häufig nicht gerecht werden. So wird insbesondere der Fahrzeugdurchlauf auf einem Automobil-Terminal von der Anlieferung über die Einlagerung bis hin zur technischen Aufbereitung und Auslieferung zum Autohändler zentral geplant und gesteuert. Durch Einführung von Selbststeuerungsmechanismen sollen die Fahrzeuge in die Lage versetzt werden, ihren Weg durch das Logistiknetzwerk gemäß ihren eigenen Zielsetzungen selbst zu bestimmen. Im Rahmen dieses Beitrags sollen zunächst Ansätze zur Selbststeuerung dargelegt und darauf aufbauend Verbesserungspotenziale durch die Etablierung selbststeuernder logistischer Prozesse in der Automobillogistik am Beispiel der Firma E. H. Harms Auto-Terminal-Hamburg untersucht werden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 37-40
Anlaufmanagement – Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Anlaufmanagement - Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Eine komplexe Herausforderung zwischen Innovation und Marktanforderung
Ive-Marko Harjes, Birgitt Bade, Florian Harzer
Steigende Kundenanforderungen an eine Individualisierung der Fahrzeuge sowie eine abnehmende kundenspezifische Markenaffinität bei der Auswahl von Neufahrzeugen verursachen einen erhöhten Wettbewerbsdruck im automobilen Umfeld. Dabei müssen Produktinnovationen und technologische Fortschritte unter höchster Belastung der Projektorganisation in immer kürzerer Zeit in die Produkte integriert werden. Der Abstimmungs- und Koordinationsaufwand im zunehmend zergliederten Innovationsnetzwerk zwischen Hersteller und Entwicklungs-/Systempartnern steigt durch den Termindruck und die vertikale Verlagerung der Verantwortung dramatisch an und stellt das automobile Umfeld vor immer neue Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Wandlungsfähigkeit bei der Planung neuer Fabriken

Wandlungsfähigkeit bei der Planung neuer Fabriken

Ein Marktüberblick von Unternehmensberatungen im Bereich Fabrikplanung
Katja Andresen, Norbert Gronau ORCID Icon
Die Fabrikplanung sieht sich infolge veränderter Marktbedingung neuen Herausforderungen gegenüber gestellt. Die Anforderung an die Wandlungsfähigkeit eines Unternehmens ist zu einem Schlüsselfaktor geworden, der bereits in der Planungsphase einer Fabrik adressiert werden muss. Welche Einflüsse und Faktoren sind bei der Realisierung neuer Fabriken zu berücksichtigen? Zu dieser Thematik wurden Unternehmen im Bereich Fabrikplanung befragt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 61-69
Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Horst Wildemann
Ansätze eines risikoorientierten Anlaufmanagements können dazu dienen, die methodische Lücke zwischen Projekt- und Produktionsmanagement zu schließen. Um Handhabungsstrategien für ein risikoorientiertes Anlaufmanagement zu entwi-ckeln, werden zunächst die zentralen Anlaufrisiken identifiziert. Eine risikobezogene Szenarienbildung dient dazu, die möglichen Auswirkungen der identifizierten Risiken zu quantifizieren. Um das Ziel eines anlaufrobusten Produktionssystems zu erreichen, werden im Sinne einer präventiven Risikohandhabung Handlungsstrategien abgeleitet, die sowohl eine Minimierung als auch eine Transformation von technischen und organisatorischen Risiken zum Ziel haben.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Axel Hahn
Am Beispiel der transnationalen Sonderabfalllogistik wird ein Ansatz für die Schaffung der Interoperabilität in sich dynamisch verändernden Supply Chains vorgestellt. Durch die durchgängige Betrachtung von Unternehmensmodellen wird die Integration und Anpassung der IT-Infrastruktur beschleunigt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 67-70
Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Arne Jacobsen, Dirk Nofen
Nachfrageschwankungen und turbulente Märkte konfrontieren Zulieferunternehmen mit zusätzlichen logistischen Herausforderungen. Eine hohe Reaktionsfähigkeit der Produktion ermöglicht es, den Anforderungen des Markts zu entsprechen und Kundenwünsche zuverlässig und wirtschaftlich zu erfüllen. Um die Produktion gezielt zu steuern und die logistische Leistungsfähigkeit dem Kunden gegenüber nachweisen zu können, ist es allerdings zunächst notwendig, die logistische Agilität objektiv zu messen und zu bewerten. Ein möglicher Ansatz hierzu ist die Beschreibung der Synchronisation von Fertigung und Distribution auf Basis des Durchlaufdiagramms.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Wandlungsfähigkeit durch Flexibilitätsoptimierung in Produktionsprojekten

Wandlungsfähigkeit durch Flexibilitätsoptimierung in Produktionsprojekten

Jan C. Aurich, Peter Barbian, Christian Fuchs
Aufgrund steigender und sich schnell ändernder Anforderungen an Unternehmen verkürzen sich die Planungs- und Rekonfigurationszyklen in der Produktion stetig. Vor diesem Hintergrund wird die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen zum wettbewerbsentscheidenden Erfolgsfaktor. Als Lösungsansatz führt der Beitrag das Konzept der Projektorientierten Produktion ein und beschreibt mit der Flexibility Mode and Effect Analysis (FlexMEA) eine Methode zur Flexibilitätsoptimierung von Produktionssystemen. Die Flexibilitätsoptimierung bildet die Voraussetzung und Basis zur Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
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