Wandlungsfähigkeit

Interoperabilität in Unternehmensnetzwerken

Interoperabilität in Unternehmensnetzwerken

Timo Kahl, Dominik Vanderhaeghen, Dirk Werth
Die Beherrschung des unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesses ist ein wichtiger Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. Flexibilität und Managebarkeit der Prozesse gelten dabei als zentrale Anforderungen zur Erlangung notwendiger unternehmerischer Interoperabilität. Der Artikel diskutiert zwei komplementäre Paradigmen hierzu: Den serviceorientierten Ansatz und den prozessorientierten Ansatz. Das vorgestellte Konzept zeigt die Kombination der Ansätze zur Erlangung flexibler und handhabbarer Prozesse. Damit können nicht nur Services auf Basis von Geschäftsprozessen flexibel zusammengestellt werden, sondern es wird auch ein effizientes Management unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse ermöglicht.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Praxisnahe Interoperabilität von Unternehmenssoftware in KMU-Netzwerken

Praxisnahe Interoperabilität von Unternehmenssoftware in KMU-Netzwerken

Grundlagen und Anwendungen im Rahmen der europäischen Projekte INTEROP und SPIDER-WIN
Frank-Walter Jäkel, Markus Rabe, Martin Zelm
Interoperabilität wird als Erfolgsfaktor für die Zusammenarbeit von Unternehmen immer wichtiger. Dabei ist wesentlich, dass eindeutige Vereinbarungen über die Bedeutung der ausgetauschten Informationen bestehen. Dies bedarf spezifischer Methoden und Werkzeuge, mit denen Begriffe, Prozesse und Zusammenhänge definiert und strukturiert werden können, möglichst im Zusammenhang mit standardisierten Prozessen. Dieser Beitrag beschreibt Ansätze des INTEROP Network of Excellence zur Interoperabilität von Unternehmensprozessen und Software sowie eine Anwendung von modellbasierter Interoperabilität in einem Supply Chain Netzwerk mit kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei wurde Modell-übergreifend ein Kontext aufgebaut, um die Modelle bei Bedarf in einen anderen Modellierungsansatz zu überführen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Anlaufmanagement – Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Anlaufmanagement - Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Eine komplexe Herausforderung zwischen Innovation und Marktanforderung
Ive-Marko Harjes, Birgitt Bade, Florian Harzer
Steigende Kundenanforderungen an eine Individualisierung der Fahrzeuge sowie eine abnehmende kundenspezifische Markenaffinität bei der Auswahl von Neufahrzeugen verursachen einen erhöhten Wettbewerbsdruck im automobilen Umfeld. Dabei müssen Produktinnovationen und technologische Fortschritte unter höchster Belastung der Projektorganisation in immer kürzerer Zeit in die Produkte integriert werden. Der Abstimmungs- und Koordinationsaufwand im zunehmend zergliederten Innovationsnetzwerk zwischen Hersteller und Entwicklungs-/Systempartnern steigt durch den Termindruck und die vertikale Verlagerung der Verantwortung dramatisch an und stellt das automobile Umfeld vor immer neue Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Wandlungsfähigkeit bei der Planung neuer Fabriken

Wandlungsfähigkeit bei der Planung neuer Fabriken

Ein Marktüberblick von Unternehmensberatungen im Bereich Fabrikplanung
Katja Andresen, Norbert Gronau ORCID Icon
Die Fabrikplanung sieht sich infolge veränderter Marktbedingung neuen Herausforderungen gegenüber gestellt. Die Anforderung an die Wandlungsfähigkeit eines Unternehmens ist zu einem Schlüsselfaktor geworden, der bereits in der Planungsphase einer Fabrik adressiert werden muss. Welche Einflüsse und Faktoren sind bei der Realisierung neuer Fabriken zu berücksichtigen? Zu dieser Thematik wurden Unternehmen im Bereich Fabrikplanung befragt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 61-69
Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Horst Wildemann
Ansätze eines risikoorientierten Anlaufmanagements können dazu dienen, die methodische Lücke zwischen Projekt- und Produktionsmanagement zu schließen. Um Handhabungsstrategien für ein risikoorientiertes Anlaufmanagement zu entwi-ckeln, werden zunächst die zentralen Anlaufrisiken identifiziert. Eine risikobezogene Szenarienbildung dient dazu, die möglichen Auswirkungen der identifizierten Risiken zu quantifizieren. Um das Ziel eines anlaufrobusten Produktionssystems zu erreichen, werden im Sinne einer präventiven Risikohandhabung Handlungsstrategien abgeleitet, die sowohl eine Minimierung als auch eine Transformation von technischen und organisatorischen Risiken zum Ziel haben.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Axel Hahn
Am Beispiel der transnationalen Sonderabfalllogistik wird ein Ansatz für die Schaffung der Interoperabilität in sich dynamisch verändernden Supply Chains vorgestellt. Durch die durchgängige Betrachtung von Unternehmensmodellen wird die Integration und Anpassung der IT-Infrastruktur beschleunigt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 67-70
Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Arne Jacobsen, Dirk Nofen
Nachfrageschwankungen und turbulente Märkte konfrontieren Zulieferunternehmen mit zusätzlichen logistischen Herausforderungen. Eine hohe Reaktionsfähigkeit der Produktion ermöglicht es, den Anforderungen des Markts zu entsprechen und Kundenwünsche zuverlässig und wirtschaftlich zu erfüllen. Um die Produktion gezielt zu steuern und die logistische Leistungsfähigkeit dem Kunden gegenüber nachweisen zu können, ist es allerdings zunächst notwendig, die logistische Agilität objektiv zu messen und zu bewerten. Ein möglicher Ansatz hierzu ist die Beschreibung der Synchronisation von Fertigung und Distribution auf Basis des Durchlaufdiagramms.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Norbert Gronau ORCID Icon, Horst Wildemann, Michael F. Zäh
Mittelständische Industrieunternehmen setzen für ihre betrieblichen Abläufe Planungs- und Ausführungssysteme ein. Aufgrund der Turbulenzen auf Absatz- und Beschaffungsmärkten kann die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen nur durch permanente Anpassungen der Organisationsstrukturen und -abläufe erfolgen. In der Praxis zeigt sich eine unzureichende technologische Anpassungsfähigkeit der heute eingesetzten Standardsoftwaresysteme. Diese lassen zwar während der Einführungsphase vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten zu, Veränderungen im laufenden Betrieb sind aber meist nur mit großem Aufwand möglich. Hier sind die Softwarehersteller in Zukunft zunehmend gefordert, wandlungsfähige Auftragsabwicklungssysteme zu entwickeln. Über die Entwicklungsphase (Build-Time) hinaus muss auch parallel zur Betriebsphase (Run-Time) der technische Fortschritt aufgrund von geänderten Anforderungen durch entsprechende Softwarereleases synchronisiert werden.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 25-30
Wandelbare Produktionsprozesse

Wandelbare Produktionsprozesse

Ein Ansatz zur marktlichen Koordinierung industrieller Wertschöpfungsnetze
Axel Braßler
Im nachfolgenden Beitrag werden Überlegungen angestellt, wie wandelbare Produktionsprozesse aufzubauen sind, wenn elektronische Marktplätze eine geeignete Koordinationsmöglichkeit bieten. Dazu werden zunächst die beteiligten Akteure vorgestellt (institutionale Sicht), um darauf aufbauend deren Interaktionen und die dazu verwendeten Mechanismen zu zeigen (prozessuale Sicht). Abschließend wird dargestellt, welche betriebswirtschaftlichen Chancen und Nutzenpotenziale sich aus diesem Ansatz eröffnen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 47-50
Wandelbare, zielvariable Bearbeitungssysteme

Wandelbare, zielvariable Bearbeitungssysteme

Christian Kircher, Martin Meitzner, Uwe Heisel, Karl-Heinz Wurst
Produzierende Unternehmen unterliegen unvorhersehbaren Produktionsänderungen. Für die Produktion bedeutet dies, dass zukünftig wandelbare Bearbeitungssysteme benötigt werden, die sich zielgerichtet und kurzfristig an den erforderlichen Produktionsprozess anpassen lassen. Dafür sind auf dem Prinzip der Rekonfigurierbarkeit beruhende, modulare Maschinensysteme notwendig. Dieser Beitrag beschreibt, wie die Systemgrenzen für diese Module festzulegen sind und welche Anforderungen sich für die Steuerung durch die Modularisierung ergeben. Wird zusätzlich eine einfache und schnelle Anpassung der Maschine an den jeweiligen Produktionsprozess gefordert, bieten selbstadaptierende Steuerungssysteme entscheidende Vorteile.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
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