Wandlungsfähigkeit

Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Felix Böse, Jakub Piotrowski, Katja Windt
Zur Planung und Steuerung logistischer Prozesse auf Automobil-Terminals werden heute in der Regel zentrale Logistiksysteme eingesetzt, welche den hohen Anforderungen an eine flexible Auftragsabwicklung aufgrund zunehmender Dynamik und Komplexität häufig nicht gerecht werden. So wird insbesondere der Fahrzeugdurchlauf auf einem Automobil-Terminal von der Anlieferung über die Einlagerung bis hin zur technischen Aufbereitung und Auslieferung zum Autohändler zentral geplant und gesteuert. Durch Einführung von Selbststeuerungsmechanismen sollen die Fahrzeuge in die Lage versetzt werden, ihren Weg durch das Logistiknetzwerk gemäß ihren eigenen Zielsetzungen selbst zu bestimmen. Im Rahmen dieses Beitrags sollen zunächst Ansätze zur Selbststeuerung dargelegt und darauf aufbauend Verbesserungspotenziale durch die Etablierung selbststeuernder logistischer Prozesse in der Automobillogistik am Beispiel der Firma E. H. Harms Auto-Terminal-Hamburg untersucht werden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 37-40
Anlaufmanagement – Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Anlaufmanagement - Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Eine komplexe Herausforderung zwischen Innovation und Marktanforderung
Ive-Marko Harjes, Birgitt Bade, Florian Harzer
Steigende Kundenanforderungen an eine Individualisierung der Fahrzeuge sowie eine abnehmende kundenspezifische Markenaffinität bei der Auswahl von Neufahrzeugen verursachen einen erhöhten Wettbewerbsdruck im automobilen Umfeld. Dabei müssen Produktinnovationen und technologische Fortschritte unter höchster Belastung der Projektorganisation in immer kürzerer Zeit in die Produkte integriert werden. Der Abstimmungs- und Koordinationsaufwand im zunehmend zergliederten Innovationsnetzwerk zwischen Hersteller und Entwicklungs-/Systempartnern steigt durch den Termindruck und die vertikale Verlagerung der Verantwortung dramatisch an und stellt das automobile Umfeld vor immer neue Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Wandlungsfähigkeit bei der Planung neuer Fabriken

Wandlungsfähigkeit bei der Planung neuer Fabriken

Ein Marktüberblick von Unternehmensberatungen im Bereich Fabrikplanung
Katja Andresen, Norbert Gronau ORCID Icon
Die Fabrikplanung sieht sich infolge veränderter Marktbedingung neuen Herausforderungen gegenüber gestellt. Die Anforderung an die Wandlungsfähigkeit eines Unternehmens ist zu einem Schlüsselfaktor geworden, der bereits in der Planungsphase einer Fabrik adressiert werden muss. Welche Einflüsse und Faktoren sind bei der Realisierung neuer Fabriken zu berücksichtigen? Zu dieser Thematik wurden Unternehmen im Bereich Fabrikplanung befragt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 61-69
Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Horst Wildemann
Ansätze eines risikoorientierten Anlaufmanagements können dazu dienen, die methodische Lücke zwischen Projekt- und Produktionsmanagement zu schließen. Um Handhabungsstrategien für ein risikoorientiertes Anlaufmanagement zu entwi-ckeln, werden zunächst die zentralen Anlaufrisiken identifiziert. Eine risikobezogene Szenarienbildung dient dazu, die möglichen Auswirkungen der identifizierten Risiken zu quantifizieren. Um das Ziel eines anlaufrobusten Produktionssystems zu erreichen, werden im Sinne einer präventiven Risikohandhabung Handlungsstrategien abgeleitet, die sowohl eine Minimierung als auch eine Transformation von technischen und organisatorischen Risiken zum Ziel haben.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Axel Hahn
Am Beispiel der transnationalen Sonderabfalllogistik wird ein Ansatz für die Schaffung der Interoperabilität in sich dynamisch verändernden Supply Chains vorgestellt. Durch die durchgängige Betrachtung von Unternehmensmodellen wird die Integration und Anpassung der IT-Infrastruktur beschleunigt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 67-70
Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Arne Jacobsen, Dirk Nofen
Nachfrageschwankungen und turbulente Märkte konfrontieren Zulieferunternehmen mit zusätzlichen logistischen Herausforderungen. Eine hohe Reaktionsfähigkeit der Produktion ermöglicht es, den Anforderungen des Markts zu entsprechen und Kundenwünsche zuverlässig und wirtschaftlich zu erfüllen. Um die Produktion gezielt zu steuern und die logistische Leistungsfähigkeit dem Kunden gegenüber nachweisen zu können, ist es allerdings zunächst notwendig, die logistische Agilität objektiv zu messen und zu bewerten. Ein möglicher Ansatz hierzu ist die Beschreibung der Synchronisation von Fertigung und Distribution auf Basis des Durchlaufdiagramms.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Akteursorientiertes Management der Wandlungsfähigkeit

Akteursorientiertes Management der Wandlungsfähigkeit

Thorsten Blecker, Günter Graf
Im Unterschied zur Wandlungsfähigkeit als Eigenschaft von Industrieunternehmen wird das Management der Wandlungsfähigkeit sowohl in der Praxis als auch im Schrifttum nicht ausreichend untersucht. Für ein erfolgreiches Agieren am Markt unter turbulenten Umweltbedingungen ist jedoch ein zielgerichtetes Planen, Organisieren und Kontrollieren der Wandlungsfähigkeit erforderlich. Dieser Beitrag präsentiert daher eine akteursorientierte Perspektive des Managements der Wandlungsfähigkeit in Produktionssystemen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 70-73
Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Norbert Gronau ORCID Icon, Horst Wildemann, Michael F. Zäh
Mittelständische Industrieunternehmen setzen für ihre betrieblichen Abläufe Planungs- und Ausführungssysteme ein. Aufgrund der Turbulenzen auf Absatz- und Beschaffungsmärkten kann die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen nur durch permanente Anpassungen der Organisationsstrukturen und -abläufe erfolgen. In der Praxis zeigt sich eine unzureichende technologische Anpassungsfähigkeit der heute eingesetzten Standardsoftwaresysteme. Diese lassen zwar während der Einführungsphase vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten zu, Veränderungen im laufenden Betrieb sind aber meist nur mit großem Aufwand möglich. Hier sind die Softwarehersteller in Zukunft zunehmend gefordert, wandlungsfähige Auftragsabwicklungssysteme zu entwickeln. Über die Entwicklungsphase (Build-Time) hinaus muss auch parallel zur Betriebsphase (Run-Time) der technische Fortschritt aufgrund von geänderten Anforderungen durch entsprechende Softwarereleases synchronisiert werden.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 25-30
Wandelbare Produktionsprozesse

Wandelbare Produktionsprozesse

Ein Ansatz zur marktlichen Koordinierung industrieller Wertschöpfungsnetze
Axel Braßler
Im nachfolgenden Beitrag werden Überlegungen angestellt, wie wandelbare Produktionsprozesse aufzubauen sind, wenn elektronische Marktplätze eine geeignete Koordinationsmöglichkeit bieten. Dazu werden zunächst die beteiligten Akteure vorgestellt (institutionale Sicht), um darauf aufbauend deren Interaktionen und die dazu verwendeten Mechanismen zu zeigen (prozessuale Sicht). Abschließend wird dargestellt, welche betriebswirtschaftlichen Chancen und Nutzenpotenziale sich aus diesem Ansatz eröffnen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 47-50
Wandelbare, zielvariable Bearbeitungssysteme

Wandelbare, zielvariable Bearbeitungssysteme

Christian Kircher, Martin Meitzner, Uwe Heisel, Karl-Heinz Wurst
Produzierende Unternehmen unterliegen unvorhersehbaren Produktionsänderungen. Für die Produktion bedeutet dies, dass zukünftig wandelbare Bearbeitungssysteme benötigt werden, die sich zielgerichtet und kurzfristig an den erforderlichen Produktionsprozess anpassen lassen. Dafür sind auf dem Prinzip der Rekonfigurierbarkeit beruhende, modulare Maschinensysteme notwendig. Dieser Beitrag beschreibt, wie die Systemgrenzen für diese Module festzulegen sind und welche Anforderungen sich für die Steuerung durch die Modularisierung ergeben. Wird zusätzlich eine einfache und schnelle Anpassung der Maschine an den jeweiligen Produktionsprozess gefordert, bieten selbstadaptierende Steuerungssysteme entscheidende Vorteile.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
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