Nachhaltigkeit

Hochlauf globaler Produktionsstufen

Hochlauf globaler Produktionsstufen

Michael Heins, Patrick Großhennig, Peter Nyhuis ORCID Icon
Globalisierung ist heutzutage längst zur Normalität geworden. Kostenaspekte spielen hierbei immer noch eine große Rolle. Um jedoch auch langfristig erfolgreich agieren zu können, müssen Unternehmen neben Kostenaspekten auch ihre Kernkompetenzen im Fokus ihrer Strategie betrachten und optimieren. Neben der Globalisierung stellt die zunehmende Anzahl von Produktionsanläufen aufgrund stetig sinkender Produktlebenszyklen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Im Artikel soll daher dargestellt werden, wie der Zielkonflikt zwischen Kostenreduktion und Kernkompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenz Anlaufbeherrschung von Produktionssystemen gelöst werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 55-58
Intellektuelles Kapital – Ihr Vermögen für die Zukunft

Intellektuelles Kapital - Ihr Vermögen für die Zukunft

Reporting und Entwicklung immaterieller Vermögenswerte
Katja Pook
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt in zunehmendem Maße von immateriellen Vermögenswerten ab. Allerdings sind diese schwer zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Bisher setzen nur wenige Firmen dieses Vermögen systematisch und zielgerichtet ein. Die Methode des Intellectual Capital Reporting bietet einen Rahmen dafür und bereitet den Weg für ein nachhaltiges Management Intellektuellen Kapitals.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 45-46
Kooperationsformen in Reverse Logistic Netzwerken

Kooperationsformen in Reverse Logistic Netzwerken

Grit Walther, Thomas Spengler
Für die Reaktion auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und dadurch bedingte organisatorische und strukturelle Entwicklungen beim Recycling komplexer Produkte, wie beispielsweise Elektronik-Altgeräte oder Altfahrzeuge, werden horizontale Unternehmensnetzwerke kleiner und mittelständischer Unternehmen als besonders geeignet angesehen. Analysen bestehender Netzwerke zeigen eine große Vielfalt verschiedenster Unternehmenstypen und Netzwerkformen auf. Im Rahmen einer empirischen Studie im Bereich des Recyclings von Elektronik-Altgeräten werden daher Charakteristika, Ziele und Maßnahmen derartiger Netzwerke untersucht.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Henning Rekersbrink, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Verwirklichung einer Selbststeuerung von Transportprozessen wird versucht, bekannte und bewährte Routingalgorithmen aus der Datenkommunikation auf Transportprobleme zu übertragen. Hierbei verhindern strukturelle Unterschiede zwischen Daten- und Transportnetzen eine direkte Übertragung der Protokolle, sodass in Transportnetzen mehrere verschiedene, speziell angepasste Protokolle mit unterschiedlichen Zielvorgaben kooperieren müssen. Im Folgenden wird ein innerhalb des Bremer Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ erarbeitetes Routingkonzept für selbststeuernde Transportnetze, das so genannte Distributed Logistics Routing Protocol, vorgestellt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Erfolg durch systematisches Outsourcing
Jens Gericke
Die aktuelle Wettbewerbssituation können viele Unternehmen nur schwer allein bewältigen: Einzelne Unternehmen erzielen nur noch geringe Kosteneinsparungen mit der Ausschöpfung interner Rationalisierungspotenziale. Kooperationen in Netzwerken bieten dagegen viele Möglichkeiten, erfolgreich Effizienz steigernde Synergieeffekte zu nutzen. Die beteiligten Unternehmen können sich dabei verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle anderen Funktionen kooperativ mit Partnerunternehmen erbringen. Diese Entwicklung betrifft sowohl Großunternehmen als auch den Mittelstand. Während für große Unternehmen das Outsourcing Routine ist, haben mittelständische Unternehmen Probleme damit. Diesen Unternehmen fehlen oft die notwendige Erfahrung sowie die Instrumente zur Beurteilung des Outsourcing. Dieser Beitrag will auf die Probleme hinweisen, die mit Outsourcing im Mittelstand zusammenhängen und einen Lösungsweg aufzeigen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Logistik als Kostensparer in Netzwerken

Logistik als Kostensparer in Netzwerken

Effizienzsteigerung von Produktionsnetzen durch Logistik der Zukunft
Jonas Schöfer
In der Vergangenheit wurden Kostenminimierungen hauptsächlich an einzelnen Standorten erzielt, zum Beispiel durch moderne Fertigungstechnik. Die Veränderung der Produktionslandschaft von Inselproduktionen zu global verknüpften Produktionsnetzwerken und Supply Chains erfordert in Zukunft aber ein verstärktes Augenmerk auf die Effizienz der Netzwerke zwischen mehreren Standorten. Somit rücken logistische Hebel zur gesamtheitlichen Kostenoptimierung der Netzwerke mehr in den Vordergrund. Für einige Unternehmen kann dies den Einsatz von „Logistik der Zukunft“ bedeuten, für viele Unternehmen bedeutet es jedoch zunächst, in Zukunft auf den aktuellen Stand der Logistik-Technologie und zu Best-Practice-Prozessen aufzuschließen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 44-46
Anpassungssituationen im automobilen Netzwerk

Anpassungssituationen im automobilen Netzwerk

Eine Wertung der Akteure
Willibald A. Günthner, Julia Boppert, Michael Scheuchl, Menno Hooites Meursing
Im gegenwärtigen dynamischen Umfeld sehen sich die Unternehmen fast täglich mit neuen Veränderungen konfrontiert, die insbesondere die Automobilindustrie vor neue logistische Herausforderungen stellen. Hersteller (OEM), Zulieferer und Logistikdienstleister bewegen sich heute in einem komplexen Netzwerk, das die Zusammenarbeit der einzelnen Akteure in Hinblick auf eine schnelle und effiziente Reaktion immer mehr in den Vordergrund stellt. Eine wesentliche Frage, die sich auch die Wissenschaftler des Bayerischen Forschungsverbunds „Supra-adaptive Logistiksysteme“ (ForLog) gemeinsam mit ihren Industriepartnern stellen, ist, welche Anpassungssituationen sich heute für die Akteure in der Automobilwirtschaft ergeben und welchen Stellenwert diese für den Einzelnen haben.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 65-67
Management von Produktion und Logistik bei Umweltdynamik

Management von Produktion und Logistik bei Umweltdynamik

Carl Marcus Wallenburg, Jürgen Weber
Umweltdynamik ist eine Herausforderung, der sich zunehmend fast alle Industrieunternehmen stellen müssen. Wer sein Management darauf vorbereitet, wird langfristig erfolgreich sein. Wichtig ist die richtige Auswahl und Umsetzung von geeigneten Ansätzen zur Vorhersage und Reaktion auf die Umweltdynamik. Als Grundlage hierfür dient der nachfolgende Beitrag, der einen Überblick über verschiedene Ansätze liefert und speziell auf das Konzept Supply Chain Event Management eingeht.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Modulare Logistik

Modulare Logistik

Ein innovatives Managementkonzept für produzierende Unternehmen
Raimund Klinkner, Axel Mayer, Alexander Thom
Die Komplexität logistischer Prozesse steigt aufgrund eines dynamischen und globalisierten Unternehmensumfelds mit hoher Geschwindigkeit an. Der Umgang mit dieser Komplexität wird damit zu einem wichtigen Differenzierungspotenzial im Wettbewerb. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmer haben Schwierigkeiten, den Herausforderungen mit der Umsetzung innovativer Logistikkonzepte in kurzer Zeit zu begegnen. Die Stellung im Wettbewerb hängt jedoch entscheidend von der Fähigkeit zur Adaption ab. Ziel dieses Beitrags ist es, die modulare Logistik als Lösungsansatz vorzustellen und deren Vorteile anhand eines Praxisbeispiels zu verdeutlichen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 33-336
Selbststeuerung in der Transportlogistik

Selbststeuerung in der Transportlogistik

Modellierung der mobilen Kommunikation
Markus Becker, Andreas Timm-Giel
Zentrale Planung und Steuerung werden durch die hohe dynamische und strukturelle Komplexität in heutigen logistischen Systemen erheblich erschwert. Um eine stärker dezentrale und autonome Steuerung zu ermöglichen, ist Kommunikation zwischen den Elementen eines logistischen Netzes zur Bereitstellung der Information zwingend erforderlich. In diesem Beitrag wird die Modellierung der Kommunikation zwischen den beteiligten Komponenten beschrieben. Die Modellierung beinhaltet sowohl Quelle und Ziel der Information, als auch Datenmenge, Häufigkeit, Dienstgüte und den möglichen Zeitpunkt der Übertragung für eine sinnvolle Nutzung der Information. Unter Berücksichtigung des Modells wird die technische Realisierbarkeit mit heutigen und zukünftigen Systemen zur Kommunikation untersucht.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 71-74
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