Produktionssteuerung

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Die gesteuerte Gruppenarbeit

Die gesteuerte Gruppenarbeit

Die gesunde Mitte zwischen Gruppenarbeit und Taylorismus
Marc Pauwels
Die positiven Ansätze von Taylor wurden in der Industrie soweit „perfektioniert“ bis sich diese in Nachteile umkehrten und zu den bekannten Problemen führten. Das Gleiche - nur von der anderen Seite kommend - ist an vielen Stellen mit der Gruppenarbeit geschehen, sodass die guten Ansätze nicht wirken konnten und erwünschte Fortschritte nicht erreicht wurden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 63-65
Beschleunigung des Auftragsdurchlaufs

Beschleunigung des Auftragsdurchlaufs

Engpassorientierte Logistikanalyse bei einem Bauelementehersteller
Gregor von Cieminski, Rouven Nickel
Auf der Suche nach Erfolgsfaktoren zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit hat die deutsche Industrie die Potenziale der Betriebsorganisation und der Produktionslogistik längst erkannt. Ein zeitgemäßes und intelligentes Produktionsmanagement vereint beide Gestaltungsfelder und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der wirtschaftlichen Unternehmensziele. Die am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) entwickelte Engpassorientierte Logistikanalyse (ELA) ist ein Controllingansatz, der das Produktionsmanagement durch die logistikorientierte Bewertung von Produktionsprozessen unterstützt. In Zusammenarbeit mit einem Bauelementehersteller hat das IFA eine ELA durchgeführt, um in dessen Produktion organisatorische und logistische Verbesserungspotenziale aufzudecken und Maßnahmen zu deren Erschließung abzuleiten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Horst Wildemann
Ansätze eines risikoorientierten Anlaufmanagements können dazu dienen, die methodische Lücke zwischen Projekt- und Produktionsmanagement zu schließen. Um Handhabungsstrategien für ein risikoorientiertes Anlaufmanagement zu entwi-ckeln, werden zunächst die zentralen Anlaufrisiken identifiziert. Eine risikobezogene Szenarienbildung dient dazu, die möglichen Auswirkungen der identifizierten Risiken zu quantifizieren. Um das Ziel eines anlaufrobusten Produktionssystems zu erreichen, werden im Sinne einer präventiven Risikohandhabung Handlungsstrategien abgeleitet, die sowohl eine Minimierung als auch eine Transformation von technischen und organisatorischen Risiken zum Ziel haben.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Transpondertechnologie in der operativen Produktionssteuerung

Transpondertechnologie in der operativen Produktionssteuerung

Rolf Jansen, Egon Müller
Zunehmender Kostendruck führt weltweit zu einer ständigen Notwendigkeit an Prozessverbesserungen insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen. Bei Vorhaben, die eine Optimierung der Ablaufgestaltung und der Fertigungssteuerung im Rahmen der Produktionslogistik zum Gegenstand haben, wird die Kenntnis der entscheidungsrelevanten Systemgrößen und der geeigneten Eingriffsmöglichkeiten vorausgesetzt. Vor diesem Hintergrund kommt dem rationellen Umgang mit der Ressource Information in Zukunft besondere Bedeutung zu. Gerade die Nutzung der Transpondertechnologie für die Produktionssteuerung birgt Rationalisierungspotenziale in sich, insbesondere dann, wenn aus einer echtzeitnahen Prozessüberwachung schnell, sicher und effektiv der Produktionsprozess bzw. -ablauf operativ gesteuert werden muss.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 32-35
Produktionsmanagementwissen online  Das virtuelle Institut VIMIMS

Produktionsmanagementwissen online Das virtuelle Institut VIMIMS

Gregor von Cieminski, Jens Lopitzsch, Rouven Nickel
Aus Managementfachzeitschriften ist bekannt, dass Großunternehmen die Konzepte der so genannten “learning organisation” oder des “lifelong learning” aufgegriffen haben. Sie gründen “corporate universities”, in denen der eigenen Belegschaft neues Wissen u.a. computer- oder intranetgestützt vermittelt wird. Das virtuelle Institut VIMIMS ist ein Ansatz, der es auch kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen soll, in den Genuss aktuellen Produktionsmanagementwissens zu kommen, ohne teure Investitionen in ein internes Weiterbildungsprogramm tätigen zu müssen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 56-59
ATP und CTP in Produktionsnetzwerken

ATP und CTP in Produktionsnetzwerken

Ein neuer Ansatz unter Verwendung von Lieferwahrscheinlichkeiten
Tobias Teich, Joachim Käschel, Lars Zschorn
Der vorliegende Beitrag beschreibt eine Möglichkeit zur Reduzierung des Bullwhip-Effekts durch automatische Aggregation von Antworten auf Kundenanfragen. Entsprechend einer im System eintref-fenden Anfrage des Kunden wird über eine Bruttobedarfsauflösung und anschließende ATP- und CTP-Läufe ermittelt, ob die Notwendigkeit von Unteranfragen an Lieferanten besteht und diese bei Bedarf ausgelöst. Beim Eintreffen der Antworten werden diese für gleiche Stücklistenpositionen einer ODER-Verknüpfung und für unterschiedliche Stücklistenpositionen einer UND-Verknüpfung unterzogen sowie beide durch eine Fuzzy-Regelbasis zu einer gesamten Antwort aggregiert. Diese Art der Vorgehensweise reduziert Wartezeiten, Medienbrüche sowie interaktive fehlerhafte Eingaben. Außerdem wird eine Lieferwahrscheinlichkeit (PD) ermittelt, die zur Transparenz der Wertschöpfungskette einen entscheidenden Beitrag leistet.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
Maximierung der Termintreue durch Produktionsregelung

Maximierung der Termintreue durch Produktionsregelung

Einführung eines innovativen Steuerungsverfahrens bei einem Logistikdienstleister der Luftfahrtindustrie
Jan-Wilhelm Breithaupt, Matthias Panten
Im Wettbewerb in der Logistik bilden sehr kurze Durchlaufzeiten und eine hohe Termintreue vor dem Hintergrund starker Belastungs-schwankungen die Schlüsselfaktoren zum Erfolg. Herkömmliche Steuerungsverfahren sind i.d.R. nicht geeignet, reaktionsschnell auf Bedarfs-schwankungen zu reagieren. Der Beitrag zeigt, wie sich mithilfe der Produktionsregelung nachhaltig Durchlaufzeiten stabilisieren und die Termintreue mit einfachen Methoden maximieren lassen.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Multikriterielle Engpassanalyse

Multikriterielle Engpassanalyse

Katja Windt, Hans-Peter Wiendahl
Unternehmen engagieren sich zunehmend in wandelbaren Produktionsnetzen, um insbesondere die Potenziale einer Ressourcenteilung zu nutzen und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit die Netzressourcen effizient genutzt werden können, ist die Kenntnis unternehmensinterner Engpässe eine Voraussetzung. Im Rahmen dieses Artikels wird daher eine multikriterielle Engpassanalyse für die Produktion vorgestellt. Der Begriff Engpass wird dabei so definiert, dass er für unterschiedliche Zielgrößen anwendbar ist. Diese Engpassanalysemethodik erlaubt somit die Identifizierung zielgrößenabhängiger Engpässe, um situationsgerecht Maßnahmen im Unternehmen und im Produktionsnetz zur Beseitigung aktueller und zur Vermeidung zukünftiger Engpässe abzuleiten. Der Einsatz der Engpassanalysemethodik in der Praxis wird anhand von Beispieldaten eines Leiterplattenherstellers demonstriert.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 63-66
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