Produktentwicklung

Wirtschaftlichkeit und Produktivität in Forschung und Entwicklung

Wirtschaftlichkeit und Produktivität in Forschung und Entwicklung

Eine Anleitung zur fachlichen und wirtschaftlichen Optimierung des Entwicklungsmanagements
Holger Schmitz, Adam Strožek
Nachdem die letzte Krise als vollends überstanden gilt, befindet sich die deutsche Wirtschaft zurzeit in einer scheinbar florierenden Phase, die Zukunftsinvestitionen besonders interessant macht. Jedoch lassen Unsicherheiten in Politik und Wirtschaft auch Ängste vor einem erneuten Konjunkturabschwung aufkommen. Viele Unternehmen haben lange erkannt, dass der Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) besonders großes Investitionspotenzial bereithält. Die Herausforderung besteht also nicht darin, die notwendigen fachlichen und organisatorischen Veränderungen zu erkennen, sondern sie gemeinsam mit betriebswirtschaftlichen Aspekten zu betrachten und zu bewerten. Nur so kann durch die Aufrechterhaltung und nachhaltige Verbesserung von F&E die langfristige Sicherung von Aufträgen und Geschäftserfolg garantiert werden. Dieser Beitrag stellt ein Vorgehen zur bedarfsgerechten Forschungs- und Entwicklungsoptimierung vor, welches insbesondere bei fehlenden personellen Ressourcen angewandt ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Change Management in der Technischen Kommunikation

Change Management in der Technischen Kommunikation

Vom Technischen Redakteur zum Informationsmanager
Marita Tjarks-Sobhani
Professionell erstellte Technische Dokumentation ist noch nicht lange und längst nicht für alle Produkte verfügbar. Aber dennoch gilt auch dafür bereits, dass das einzig Beständige der Wandel ist. Mächtige Tools wie Content-Management-, Translation-Memory- oder Redaktionssysteme machen die Tätigkeit von Technischen Redakteuren zu einem High-Tech-Job. Nutzer technischer Produkte erwarten ihre Informationen bedarfsgerecht auf mobilen Endgeräten wie iPad oder iPhone genauso selbstverständlich wie auf Papier. Die Hersteller erwarten, dass technische Informationen auch noch wirtschaftlich und rechtssicher erstellt werden. Wie kann das funktionieren?
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 33-37
Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Norbert Gronau ORCID Icon, Priscilla Heinze
Immer mehr Unternehmen integrieren bereits Wissensmanagementansätze, sowohl bewusst als auch ungeplant, in ihre alltäglichen operativen Tätigkeiten. Um eine nachhaltige Wirkung sicherzustellen, bedarf es eines qualitätsorientierten Managements der implementierten Strategien in den einzelnen Prozessen. Dieser Beitrag stellt ein Modell zur Messung des Reifegrads wissensintensiver Geschäftsprozesse vor, welches auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angepasst ist. Das Modell ermöglicht eine IST-Analyse durch prozess- und unternehmensbezogene Erfolgsfaktoren und Indikatoren sowie situationsabhängige Verbesserungsvorschläge, die im weiteren Reifezyklus integriert werden sollen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 12-16
Unternehmensbezogene Wissensaggregation zur Angebotsbestimmung

Unternehmensbezogene Wissensaggregation zur Angebotsbestimmung

Berend Denkena, Andrea Nemeti
Der Werkzeug- und Formenbau offeriert einen Angebotspreis als Reaktion auf eine Kundenanfrage. Allerdings erweist sich die Kalkulation des Angebotspreises besonders im Bereich der kundenorientierten Einzelfertigung als überaus schwierig und subjektiv. Die große Zeitdifferenz zwischen Angebotserstellung und -realisierung hat einen entscheidenden Einfluss auf den Angebotspreis und macht die Beachtung von sich zeitlich verändernden Kostengrößen, wie beispielsweise Materialkosten, in der Angebotsbestimmung unerlässlich. Die Nicht-Beachtung dieser zeitdynamischen Größen führt zu signifikanten Diskrepanzen von bis zu 40 Prozent zwischen Angebotsvor- und -nachkalkulation. Innerhalb dieses Beitrags wird ein neuartiger Ansatz erläutert, der eine Kalkulation des Angebotspreises unter Berücksichtigung von zeitdynamischen Kostengrößen ermöglicht. Diese Größen werden mittels einer unternehmensspezifischen Wissensaggregation innerhalb eines Prognosemarktes spezifiziert, wodurch sich ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Substitution von Druckluft in der Produktion

Substitution von Druckluft in der Produktion

Potenziale zur Senkung des Energiebedarfs
Christoph Pohl, Jens Hesselbach
Der schlechte Wirkungsgrad der Druckluft, bezogen auf die eingesetzte Endenergie, macht die Druckluft sehr teuer. Nach heutigem Wissensstand können Druckluftsysteme zwar wesentlich effizienter betrieben werden als noch vor einigen Jahren und auch die Palette der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wächst beständig an, jedoch ist der Gesamtwirkungsgrad von Druckluftanlagen nach wie vor unbefriedigend. Daran können auch die vielversprechendsten Effizienzmaßnahmen wie z.B. eine Wärmerückgewinnung nichts ändern. Einen Lösungsweg bietet die Vermeidung von Druckluft in der Produktion. Die Substitution von druckluftbetriebenen Prozessen ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Assistent zur verlässlichen Konfiguration von Roboteranlagen

Assistent zur verlässlichen Konfiguration von Roboteranlagen

Christian Peemöller, Roman Korf, Gerd Grube, Christian Mankopf
Die Zunahme der Komplexität von Produkten und des Produktentwicklungsprozesses sowie sinkende Entwicklungszyklen und hohe Qualitätsansprüche der Kunden erhöhen den Druck, möglichst fehlerfrei und wirtschaftlich zu produzieren. Schon in frühzeitigen Entwicklungsphasen des Produktlebenszyklus müssen daher Fehler vermieden werden, anstatt sie später kostenaufwändig zu beheben. Im folgenden Beitrag wird anhand der Produktkonfiguration von Roboterfräsanlagen eine innovative Lösung für die frühe Entwicklungsphase gezeigt. Der Lösungsansatz basiert auf bewährten Techniken aus dem Bereich der semantischen Technologien sowie der Problemlösungsmethoden. Zudem wird gezeigt, wie durch Einbezug von Erfahrungswissen aus späteren Entwicklungsphasen die Verlässlichkeit der Produktkonfiguration verbessert werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 37-40
Implementierung domänenintegrierender PLM-Lösungen Do(PLM)Con

Implementierung domänenintegrierender PLM-Lösungen Do(PLM)Con

ein Ansatz zur Konzeption und Realisierung domänenintegrierender PLM-Lösungen
Jörg W. Fischer, Bernhard Lammel, Dirk Hosenfeld, Marc Glauche, Bernd Brinkmeier
Die Beherrschung und Optimierung des Produktlebenszyklus wird von Unternehmen zunehmend als Kernkompetenz, die einen strategischen Wettbewerbsfaktor darstellt, begriffen. Dies setzt die Integration verschiedener Domänen entlang des Produktentwicklungsprozesses in einem informationstechnisch ganzheitlichen Konzept voraus. Viele IT-Projekte zur Einführung von PLM-Lösungen werden aktuell jedoch so angegangen, als würden klassische IT-Produkte wie z.B. PDM, CAx-Komponenten oder aber ERP-Systeme eingeführt. Typischerweise ziehen Kunden für die Konzeption von IT-Systembebauungskonzepte Prozessberatungsunternehmen zu Rate, deren wesentlicher Vorteil die Herstellerunabhängigkeit ist. Zur konkreten Umsetzung wird technische IT-Applikationsberatung bei den IT-Herstellern des spezifischen Anwendungsbereichs eingekauft. Der integrative Projektanteil wird dabei häufig über IT-Konzept-Schlagworte wie „Lose Kopplung” oder Serviceorientierte Architektur (SOA) wegdiskutiert. Im ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 17-21
Informationsstrom-Design für den Produktentstehungsprozess

Informationsstrom-Design für den Produktentstehungsprozess

Ein mittels Informationsstrom-Design entwickeltes Referenzmodell für KMU zur Planung eines Produktentstehungsprozesses
Uwe Dombrowski, Marc Brinkop, Marcel Winnefeld
Das Wertstromdesign ist ein Analyseinstrument, welches in der industriellen Produktion erfolgreich angewendet wird. Ergänzend zu dieser Methode hat die IAP GmbH mit dem Informationsstrom-Design eine Vorgehensweise entwickelt, mit der auch Planungsprozesse übersichtlich und detailliert betrachtet werden können. Insbesondere die zeitlichen Abhängigkeiten von Prozessen und Informationsflüssen stehen hierbei im Fokus. Mithilfe des Informationsstrom-Designs wurde ein Produktentstehungsprozess als Standard für KMU entwickelt, der im voliegenden Beitrag vorgestellt wird.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 41-45
Prozessvarianten für eine automatisierte Produktionsplanung

Prozessvarianten für eine automatisierte Produktionsplanung

Verwendung naturanaloger Verfahren
Christiane Soika, Tobias Teich, Jörg Militzer, Tim Neumann, Daniel Kretz
Kleine und mittelständische Unternehmen sind in ihrer Rolle als Zulieferer oft von Großunternehmen abhängig. Durch internationale Konkurrenz erhöht sich der Druck zusätzlich. Deshalb ist es gerade für diese Unternehmen immer wichtiger, flexibel und schnell auf Kundenwünsche reagieren zu können, dabei hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten und gleichzeitig Kosten zu sparen. Insbesondere in der Einzel- und Kleinserienfertigung stellt die Produktionsplanung eine große Herausforderung dar. Der Beitrag stellt eine Lösung dieses Problems in Form einer automatisierten und integrierten Produktionsplanung vor und möchte im Detail auf die Generierung von Prozessalternativen innerhalb dieser Lösung eingehen. Dabei finden naturanaloge Verfahren, wie die Ant Colony Optimization (ACO), Anwendung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 67-71
Verzahnte Produktentwicklung

Verzahnte Produktentwicklung

Wirksames Komplexitätsmanagement durch kohärente Entwicklungsorganisation und -prozesse
Frank Koppenhagen
Der adäquate Umgang mit Komplexität stellt heute einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar, der existenzielle Bedeutung für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen besitzt. Ein wirksames Komplexitätsmanagement darf dabei nicht nur die Gestaltung des Produkts fokussieren, sondern muss die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen der Produktarchitektur, der Entwicklungsorganisation und dem Entwicklungsprozess berücksichtigen. Die kohärente Gestaltung dieser drei Bereiche im Kontext des Komplexitätsmanagements ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
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