Design

Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Benedict Bender, Stefanie Lewandowski
Die Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 sind bisher nicht vollständig erschlossen. Ansatzpunkte für Plattformen und ökosystem-basierte Wertschöpfung variieren zwischen Industrien. Die Kunststoffindustrie ist dahingehend bisher weitestgehend unberücksichtigt. Aufgrund der Industriestruktur, insb. der einheitlichen Wertschöpfungsstrukturen eignet sich die Kunststoffindustrie für den Einsatz digitaler Plattformen. Neben Ansätzen für Plattformen in der Spritzgussindustrie bietet der Beitrag ein Vorgehensmodell für die Erweiterung etablierte Geschäftsmodelle. Somit kann der Einstieg in plattformbasierte Geschäftsmodelle für KMUs erleichtert werden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 14-18 | DOI 10.30844/IM_22-6_14-18
Sharing is caring? Von offener Software zu offener Hardware

Sharing is caring? Von offener Software zu offener Hardware

Chancen und Herausforderungen durch Open-Source-Geschäftsmodelle
Anna-Kristin Behnert, Melanie Kessler ORCID Icon, Julia Arlinghaus ORCID Icon
Open-Source Hardware befindet sich auf dem besten Weg von einer Graswurzelbewegung zu einer wichtigen sozialen und industriellen Entwicklung zu werden. Offene Produktentwicklungsprozesse und Produkte versprechen neue Innovationen für neue Märkte. OSH könnte die Antwort sein auf die Frage, wie die Umstellung auf eine lokale und nachhaltige Produktion der Zukunft aussehen könnte. Um dies zu ermöglichen müssen essenzielle Kernfragen beantwortet werden. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Möglichkeiten gibt es und inwieweit müssen diese in einem Geschäftsmodell Beachtung finden? Wie kann mit einem Geschäftsmodell, das auf Offenheit und Austausch basiert, überhaupt Geld verdient werden?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 24-28
Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Michael Kummer
Im Gedächtnis eines jeden Mitarbeiters sind riesige Mengen an Informationen gespeichert. Funktionsweisen eines Produkts, bewährte Verfahren in Abteilungen, kundenspezifische Informationen, allgemeine Markt- und Wettbewerbskenntnisse etc. Dieses Fachwissen ist in den meisten Unternehmen ein blinder Fleck. Wie schafft man es also unternehmensinternes Know-how verfügbar zu machen? Und das in einer Zeit, in der viele Mitarbeiter Remote, im Home Office, sogar über Länder oder Kontinente hinweg arbeiten?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 61-63
Mehrdimensionales Reifegradmodell für Digitale Zwillinge

Mehrdimensionales Reifegradmodell für Digitale Zwillinge

Methode zur systematischen Klassifikation und Bewertung
Michael Lütjen ORCID Icon, Eike Broda, Jan-Frederik Uhlenkamp, Jasper Wilhelm, Michael Freitag ORCID Icon, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Digitale Zwillinge sind ein wichtiger Bestandteil des Industrie 4.0-Gedankens. Sie spiegeln physische Güter in der digitalen Welt wider und erweitern diese mit zusätzlichen Fähigkeiten und Funktionen zur Analyse, Prognose und Entscheidungsfindung. Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Digitalen Zwillingen sind auch ihr Design und ihre Implementierung sehr vielfältig. Diese Publikation leistet einen Beitrag zur Klassifikation und Bewertung von Digitalen Zwillingen mittels eines mehrdimensionalen Reifegradmodells. Die präsentierte Methode „DT-Assess“ ermöglicht eine anwendungsspezifische Bewertung von Digitalen Zwillingen. Die Entwicklung der Methode folgte der Vorgehensweise zur Entwicklung von Reifegradmodellen für das IT-Management. Das entwickelte Reifegradmodell besteht aus sieben Kategorien mit insgesamt 31 zu bewertenden Merkmalen. Die systematische Evaluation in fünf Anwendungsszenarien erlaubt erstmalig eine Einordnung der jeweiligen „Digitale ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 7-11
Smart Connected Solutions

Smart Connected Solutions

Status Quo in der Praxis, Herausforderungen und initiale Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen
Jonas Peter
Resultierend aus technologischem Wandel und steigendem Konkurrenzdruck, stoßen traditionelle Industrieunternehmen oft an ihre Grenzen, langfristig marktfähig zu bleiben [1, 2]. Im Rahmen dieser Entwicklungen nimmt die Bedeutung von zusätzlichen digitalen Dienstleistungen zu [3, 4]. Gleichzeitig verändern sich Industrieprodukte zu komplexen Systemen, bei denen das Zusammenspiel aus Software, Hardware und Daten im Vordergrund steht. Hierbei umfassen Smart Connected Solutions (SCS) datenbasierte und serviceorientierte Lösungen für das Unternehmensportfolio [1, 5]. In diesem Kontext ist der Wandel zu SCS-Geschäftsmodellen ein essenzieller strategischer Handlungsspielraum [1, 6]. Dieser Beitrag liefert Erkenntnisse aus der Praxis zum SCS-Reifegrad, zu Herausforderungen beim Aufbau von SCS-Geschäftsmodellen sowie zu Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Wie beeinflusst das Image der Personalabteilung das Recruiting?

Wie beeinflusst das Image der Personalabteilung das Recruiting?

David Padilla
Fertigungsunternehmen stehen aktuell vor vielen Hürden. Für sie wird es immer schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte, sogenannte Blue Collar Worker, zu finden. Die Einführung von Technologien und Systemverwendbarkeit stellen ebenfalls Herausforderungen in der Branche dar, denn digitale Zeiterfassung und Schichtplanung sind noch längst nicht die Regel im Industriesektor. Personalsoftware soll die täglichen Aufgaben der Abteilungen erleichtern, um Unternehmensziele zu erreichen. Der Einsatz solcher Technologien spart wertvolle Zeit, da Prozesse automatisiert werden. Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden werden in den Vordergrund gestellt um sowohl die Ressourcenplanung, als auch die Kommunikation von Fertigungsunternehmen zu verbessern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 64-66
Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Auswirkungen und Konsequenzen der Digitalisierung auf die logistische Arbeitswelt
Tobias Reichert, Marc Lorscheider
Im Zuge der Digitalisierung finden immer mehr digitale Technologien Anwendung in verschiedenen Bereichen der Logistik. Dabei wandelt sich das Berufsfeld und es werden verstärkt Problem- und Abstraktionsfähigkeiten sowie Kompetenzen im Umgang mit IT-Systemen und Daten gefordert. Dieser Beitrag liefert basierend auf einer Literaturrecherche einen Überblick über die derzeitige Situation in der logistischen Arbeitswelt. Dabei werden Auswirkungen der Digitalisierung sowie Anforderungen und zukünftige Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0 hervorgehoben. Abschließend wird ein Leitfaden für die Führungsebene abgeleitet, um den Kompetenzerwerb in dieser Arbeitswelt zu fördern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 30-34
Automatisierte Montage großskaliger Wasser-Elektrolyseure

Automatisierte Montage großskaliger Wasser-Elektrolyseure

Digitale Montageplanung für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft auf Grundlage von Produkt, Prozess und Ressource
Patrick Adler, Daniel Syniawa, Malte Jakschik, Lukas Christ, Alfred Hypki, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Ein zentrales Element der Energiewende in Deutschland liegt in grünem Wasserstoff. Wasser-Elektrolyseure wandeln durch die Erzeugung von Wasserstoff elektrische Energie in chemische Energie um. Die aktuelle Produktion von Elektrolyseuren erfolgt meist manufakturähnlich. Im H2Giga-Projekt HyPLANT100 werden die Standardisierung der Montageprozesse sowie die Automatisierbarkeit der Anlagenmontage betrachtet. Durch eine digitale Planung und Vorbereitung einer Montage mit automatisierten, manuellen und kollaborativen Elementen, lässt sich die Herstellung von Wasser-Elektrolyseuren wirtschaftlich skalieren. In diesem Beitrag wird ein Referenzprozess aus der Elektrolyseur-Montage ausgewählt und für die vollständige Abbildung einer Datenstruktur analysiert. Die ermittelte Datenstruktur kann als Basis für einen digitalen Zwilling verwendet werden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 12-16 | DOI 10.30844/IM_22-5_12-16
Die Verwaltungsschale in der Praxis

Die Verwaltungsschale in der Praxis

Schlüssel zur einheitlichen IoT-Integration heterogener Assets
Detlef Gerhard, Mario Wolf, Timo Köring, Jannick Huxoll, Julian Rolf
Die Integration heterogener IoT-Komponenten ist in der Praxis oftmals ein aufwändiger und unübersichtlicher Prozess. Die unterschiedlichen Darstellungsformen von Informationen über einzelne Assets erzeugen den Wunsch nach einer standardisierten Repräsentation. Die Verwaltungsschale schafft hierfür ein digitales Austauschformat mit dem Potenzial, den Grad der Automatisierung bei der Integration von IoT-Komponenten deutlich zu erhöhen. Dieses Potenzial soll im Rahmen des vom EIT Manufacturing geförderten Projekts „AASHub“ in Kooperation des Lehrstuhls für Digital Engineering der Ruhr Universität Bochum mit den Industriepartnern Contact Software, der Böllhoff Gruppe sowie Prima Power ausgeschöpft und in die Praxis überführt werden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Prozesses zur Integration von Informationen aus der Verwaltungsschale in die IoT-Plattform „Contact Elements for IoT“.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Digitale Abbilder als Basis Digitaler Zwillinge im Anlagenbau

Digitale Abbilder als Basis Digitaler Zwillinge im Anlagenbau

Besonderheiten, Herausforderungen und Lösungsansätze
Bernhard Saske, Sebastian Schwoch, Kristin Paetzold, Max Layer, Sebastian Neubert, Jonathan Leidich, Peter Robl
Die Nutzung Digitaler Zwillinge birgt vielfältige Anwendungsfälle und Chancen zur Optimierung von Prozessen entlang des gesamten Lebenszyklus technischer Systeme. Jedoch trifft das Konzept im Anlagenbau auf spezifische Besonderheiten innerhalb der Entwicklung, der Errichtung sowie dem Betrieb der Anlagen. Dieser Beitrag erläutert diese Besonderheit und die daraus folgenden Herausforderungen für die Erstellung und die Anwendung Digitaler Zwillinge im Anlagenbau. Als Lösungsansatz wird das Digitale Abbild als Grundlage Digitaler Zwillinge sowie dessen Konzept, Voraussetzungen und Potenziale vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/IM_22-5_21-24
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