Autor: Horst Meier

Hybride Leistungsbündel in kooperativen Anbieter-Netzwerken

Hybride Leistungsbündel in kooperativen Anbieter-Netzwerken

Anforderungen hybrider Leistungsbündel an die unternehmensinterne und kooperative Organisation von Anbieter-Netzwerken
Horst Meier, Daniel Kortmann, Marcus Golembiewski
Hybride Leistungsbündel als integrativer Verbund aus Sach- und Dienstleistungsanteilen werden sich zunehmend als Alternative zu produktbezogenen Dienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbau eta-blieren. Die systematische Betrachtung dieser neuen Leistungsangebote erfordert eine Umorientierung in den Unternehmen, die sich von der Entwicklung bis zum Ende der Nutzungsphase des Leistungsbündels durch den Kunden bemerkbar macht. In diesem Artikel werden die Anforderungen an die unternehmensinterne und die kooperative Organisation formuliert, die eine Voraussetzung für das erfolgreiche Angebot hybrider Leistungsbündel bilden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Realitätsnahes Prozesscontrolling in Produktionsnetzwerken

Realitätsnahes Prozesscontrolling in Produktionsnetzwerken

Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Notwendigkeit, detailliertes Wissen über vorhandene Geschäftsprozesse zu erlangen, steigt kontinuierlich mit der Komplexität der Verzweigungen innerhalb von Produktionsnetzwerken an. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht daher nachfolgend die Modellierung von unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen. Ausgehend von den aktuellen Anforderungen der Industrie beschreibt der Artikel eine Modellierungsmethode, die unter Berücksichtigung von Lieferwahrscheinlichkeiten diesen Anforderungen gerecht wird. Die vorgestellte Methode wird im Kontext des unternehmensübergreifenden Prozesscontrollings näher beschrieben.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
KMU-gerechtes Anlaufmanagement in der Lieferkette

KMU-gerechtes Anlaufmanagement in der Lieferkette

Bernhard Zimolong, Horst Meier, Sylvia Preuss, Michael Homuth
Während des Anlaufs neuer Produkte treten technische Probleme auf, die jedoch in aller Regel durch Probleme in anderen Feldern verursacht oder zumindest verschärft werden. Insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mangelt es neben einer nachvollziehbaren Dokumentation teilweise an proaktiven Herangehensweisen zur Eindämmung der Konfliktverläufe. Weiterhin setzt sich ein Gesamtanlauf in der Lieferkette aus vielen lokalen Einzelanläufen zusammen. Die herkömmlichen Methoden des Projektmanagements bieten auf diese multidimensionale Problemlage keine hinreichende Antwort. Ein ganzheitliches Anlaufmanagement scheint daher ein Erfolg versprechender Lösungsansatz.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Organisationales Lernen höherer Ordnung mittels künstlicher neuronaler Netze
Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Verbesserung, Nutzung und Verbreitung des Wissens der Mitarbeiter, mithin die Umsetzung des organisationalen Lernens, ist eine der bedeutendsten Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Marktposition. Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre am Lehrstuhl für Produktionssysteme war hierbei die Abbildung von Planungsentscheidungen innerhalb der kurzfristigen Reihenfolgeplanung in ein künstliches neuronales Netz und die Generierung von Vorschlägen für zukünftige Planungssituationen. Dieser Beitrag beschreibt die Invertierung dieses Lernprozesses.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Bewertung von Betreibermodellen im Maschinen- und Anlagenbau

Bewertung von Betreibermodellen im Maschinen- und Anlagenbau

Horst Meier, Arndt Werding
Obwohl Betreibermodelle im Maschinen- und Anlagenbau mehrfach in Literaturquellen als eine zu favorisierende Form von Kunden-Ausrüster-Beziehungen dargestellt werden, ist infolge kritischer Betrachtungen Skepsis angebracht, inwiefern sie für jeden Anwendungsfall geeignet sind. Es existiert folglich ein akuter Handlungsbedarf bei der Erarbeitung des tatsächlichen Potenzials von Betreibermodellen im Maschinen- und Anlagenbau. Für die Gegenüberstellung von Betreibermodellen und klassischen Bezugsarten, wie z.B. die Eigenfertigung und der Fremdbezug in der industriellen Produktion materieller Güter, ist unter Berücksichtigung unterschiedlicher Anwendungsfälle für den Nutzer eine Bewertungsmethodik zu entwickeln, die eine fundierte Bezugsartenentscheidung für oder gegen den Einsatz von Betreibermodellen im Einzelfall ermöglicht.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Ganzheitliches Anlaufmanagement für KMU

Ganzheitliches Anlaufmanagement für KMU

Horst Meier, Nico Hanenkamp, Jürgen J. Schramm
Vor dem Hintergrund kürzerer Produktlebenszyklen wird ein schneller und den Planungen entsprechender Produktionslauf zu einem der wesentlichen Wettbewerbsfaktoren in dynamischen Marktsituationen. Hier besteht branchenunabhängig akuter Handlungsbedarf, wie Untersuchungen in diesem Umfeld aufgezeigt haben. Um insbesondere die Probleme mittelständischer Unternehmen zu lösen, hat sich das Verbundprojekt ELAN formiert.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Modellierung und Planung komplexer Produktionssysteme

Modellierung und Planung komplexer Produktionssysteme

Horst Meier, Nico Hanenkamp
Die Vernetzung der Produktentwicklung mit korrespondierenden produktionsnahen Bereichen bietet erhebliches Potenzial zur Reduzierung der Zeit von der Produktidee bis zum “Start-of-Production” (SOP). Vor dem Hintergrund ständig steigender und dynamischer Anforderungen an ins-tallierte Produktionssysteme besteht Bedarf an kooperativen Entwick-lungs- und Planungswerkzeugen zur Transparenz der Aufbau- und Ablauf-organisation sowie bezüglich der Verfügbarkeit von Kapazitäten und Kompetenzen der Produktionssysteme. Zu diesem Zweck wird ein Vorgehensmodell entwickelt, das ein ressourcenorientiertes Collaborative Engineering unterstützt, um kurz- und langfristige Neu- und Umplanungen zu ermöglichen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 50-53
Betreiben statt Verkaufen

Betreiben statt Verkaufen

Stand und Perspektiven neuer Geschäftsmodelle für den Maschinen- und Anlagenbau
Gunter Lay, Horst Meier, Jürgen J. Schramm, Arndt Werding
Geschäftsbeziehungen zwischen Ausrüstern und Kunden werden nicht mehr nur durch den Kauf von Investitionsgütern geprägt - in jüngerer Zeit erhält die Gebrauchsfunktion höheres Gewicht. Dieser Übergang vom Kauf und Besitz zum Nutzungserwerb wird mit dem Begriff des Betreibermodells umschrieben. Da dieser Begriff jedoch vielschichtig ist, sollen im Folgenden mögliche Formen der Ausgestaltung von Betreibermodellen dargelegt, ers-te Erfahrungen mit Betreibermodellen vorgestellt, Einschätzungen zum künftigen Stellenwert von Betreibermodellen erörtert sowie Engpässe identifiziert werden, die einer breiteren Verwirklichung von Betreibermodellen entgegenstehen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 9-13
Integriertes Komplexitätsmanagement mit digitalisierten Produktionsmodellen

Integriertes Komplexitätsmanagement mit digitalisierten Produktionsmodellen

Horst Meier, Nico Hanenkamp, Michael Bäcker
Der Beitrag beschreibt eine innovative Vorgehensmethode zur integrierten, simulationsbasierten Produkt- und Prozessgestaltung. Ziel ist es, die Phase der Umplanung durch adäquate IT-Werkzeuge entscheidend zu verbessern: Stand bisher entweder die optimale Gestaltung der betrieblichen Strukturen oder die Strukturierung von Produkten, d.h. das Variantenmanagement, im Fokus, so integriert die vorgestellte Methode beide Ansatzpunkte. Skizziert wird ein darauf aufbauendes EDV-System, das dadurch einen kontinuierlichen Planungsprozess unterstützt. Grundvoraussetzung für den Einsatz der Methode und des EDV-Systems sind Produkt- und Prozessdaten, die aus den betrieblichen Anwendungssystemen automatisch generiert werden bzw. eines geringen Pflegeaufwands bedürfen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Dynamische Produktionsnetzwerke

Dynamische Produktionsnetzwerke

Auftragskoordination über verbindliche Lieferterminzusagen
Horst Meier, Michael Bäcker, Oliver Kastens, Harald Schallner, Jens Thorn
Dynamische Produktionsnetzwerke zeichnen sich durch sachlich und zeitlich begrenzte Kooperationen aus, bei denen die Unternehmen ihre rechtliche Eigenständigkeit weitgehend behalten und sich veränderten Marktanforderungen dynamisch anpassen. Die Interdependenzen dezentraler Leistungserstellung durch mehrere Unternehmen führen zu einer besonderen Bedeutung der zuverlässigen Einhaltung sowohl intern als auch extern zugesicherter Liefertermine. Dazu wird ein durch Informationssysteme unterstützter Ansatz für verbindliche Lieferterminzusagen vorgestellt und die Voraussetzungen hinsichtlich Kostenstrukturen und Betriebstypologien für eine Umsetzung diskutiert. Darauf aufbauend werden Überlegungen zur Integration dieses Ansatzes in die taktische Planung erörtert sowie Randbedingungen unternehmensübergreifender Terminierung dargestellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 58-62
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