Autor: Bernd Scholz-Reiter

IM 5/2008: Industrielle Dienstleistung

IM 5/2008: Industrielle Dienstleistung

Hybride Leistungsbündel im Zusammenspiel von Eigen- und Fremdfertigung
Der Trend zur Kombination von Sach- und Dienstleistung in Form von hybriden Produkten ist so eindeutig wie verlockend: Der Anbieter stellt eine individuelle Lösung zusammen, die den Kunden über den Produktlebenszyklus begleitet und so die Geschäftsbeziehung stärkt. Welche Herausforderungen dabei bestehen, erfahren Sie in dieser Ausgabe – ob E-Services, Wettbewerbsprofilierung durch Kundenintegration oder ganzheitliche Produktionssysteme.
Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Alice Kirchheim, Matthias Burwinkel, Wolfgang Echelmeyer, Moritz Rohde, Kolja Schmidt
Die automatische Entladung von Massenstückgütern und deren automatisierte Überführung in die logistischen Systeme ist eine große technische Herausforderung. Bisherige Forschungsarbeiten sind in der Lage eine Lage- und Positionsbestimmung von kubischen Stückgütern durchzuführen und die Stückgüter mit einer angepassten Handhabung aus dem Ladungsträger zu entnehmen. Der Einsatz hat gezeigt, dass unterschiedliche Umgebungen, sich ändernde Stückgüter und deren Zustand die Weiterentwicklung zu einem anpassungsfähigen technischen System erfordern. Innerhalb des Beitrags stellen wir daher ein Konzept zur Lösung dieser Herausforderung vor, indem kognitive Methoden und Technologien in die Teilsysteme Objekterkennung, Robotersteuerung und Handhabung zu integrieren und zu einem Gesamtsystem zusammenzufügen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Entscheidungen der Bestandskontrolle

Entscheidungen der Bestandskontrolle

Der Einfluss von auf den Bullwhip Effekt
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum
Der Bullwhip Effekt führt zu Instabilitäten in Supply Chains. Forschungen über dieses Phänomen betonen den normativen Ansatz. Dies bedeutet, dass die Ursachen des Bullwhip Effekts innerhalb der Strukturen und Prozesse der Supply Chains zu finden sind. Aber der Bullwhip Effekt bleibt bestehen, selbst wenn die operativen Ursachen unter Kontrolle sind, oder wenn die Nachfrage stationär und allgemein bekannt ist. Im Allgemeinen wird der Einfluss von Behavioral Decision Making auf den Bullwhip Effekt unterschätzt. Deswegen bemüht sich dieser Beitrag diesen Aspekt zu erklären. Dazu wird ein Planspiel, Supply Net Game genannt, genutzt, um Bestandskontrolle in Produktionsnetzwerken zu lernen. Die Versuchsergebnisse von 130 Versuchsteilnehmern zeigen, dass ein oft beobachtetes Entscheidungsmuster, “Counterintuitive Decision Making”, genau das verursacht und verstärkt, was es vermeiden soll, nämlich den Bullwhip Effekt. Dies geschieht, wenn Teilnehmer Bestellungen während Phasen ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
IM 4/2008: Kognitive Automatisierung

IM 4/2008: Kognitive Automatisierung

Mensch-Maschine-Interaktion und die Zukunft autonomer Systeme
Trotz rasanter Entwicklungen im Bereich Automatisierung kommen Maschinen nicht ohne den Menschen aus. Aber wie muss ihre Interaktion gestaltet sein? Welche Prozesse müssen dafür angepasst werden? Diese Ausgabe von Industrie Management liefert Antworten auf diese und weitere Fragen. Erfahren Sie jetzt mehr über lernende Systeme, die autonome Steuerung modularer Produktionsanlagen oder die Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen.
Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Fabian Wirth, Sergey Dashkovskiy, Thomas Jagalski, Thomas Makuschewitz
Bei der Planung und Steuerung logistischer Prozesse treten zunehmend die Komplexität der Logistiknetzwerke und ihre Dynamik in den Vordergrund. Jedoch fehlen in der Praxis vielfach die geeigneten Werkzeuge und Methoden für eine ganzheitliche Analyse und Beherrschung der entstandenen großskaligen dynamischen Logistiknetzwerke. Diese Problematik greift das von der VolkswagenStiftung geförderte neue Forschungsprojekt „Stabilität, Robustheit und Approximation dynamischer großskaliger Netzwerke - Theorie und Anwendung in Logistiknetzwerken“ auf. Im Rahmen der Durchführung dieses Projekts kooperieren Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Würzburg aus den Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften und der Mathematik.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Nutzung von Wiki in Forschungsnetzwerken
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Nele Brenner
Die steigenden Anforderungen kürzerer Entstehungsprozesse und Produktlebenszyklen bei zunehmendem Kostendruck erfordern eine schnelle und flexible Produktentwicklung. Der Ansatz des Simultaneous Engineering beinhaltet die gleichzeitige Betrachtung und Gestaltung von Produkt, Prozess und Betriebsmitteln. Ziel ist es, Probleme möglichst schnell zu erkennen und die einzelnen Bereiche aufeinander abzustimmen, um so den gesamten Produktentwicklungsprozess zu verkürzen. Kommunikation und Wissensaustausch spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 747 wird beschrieben, wie eine Wiki-Plattform als zentraler Bestandteil des Wissensmanagements eingeführt wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
IM 3/2008: PLM

IM 3/2008: PLM

Integration und Innovation in komplexen Produktionsprozessen
Das Product Lifecycle Management (PLM) erlaubt einen einheitlichen Zugriff auf alle relevanten Produktdaten über verschiedene Betriebsfunktionen und den Produktlebenszyklus hinweg. Diese Ausgabe von Industrie Management liefert Ihnen alles, was Sie über PLM im Kontext von Prozessen wissen müssen – von Echtzeit-Monitoring der Produktqualität über Energieeffizienz bis zum Wissensmanagement im Produktentwicklungsprozess.
Produktänderungen sicher handhaben

Produktänderungen sicher handhaben

Zielorientierte Umsetzung technischer Produktänderungen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Während des Serienanlaufs neuer Modellreihen ist das Aufkommen einer großen Anzahl technischer Produktänderungen unumgänglich. Bei produzierenden Unternehmen stellen daher eine ursachenorientierte Vorgehensweise, ein hohes Maß an Handlungsflexibilität, eine ausgeprägte Reaktionsschnelligkeit und möglichst kurze Durchlaufzeiten von Änderungsvorgängen entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Nur so kann zu dem gesetzten Markteintrittszeitpunkt ein qualitativ hochwertiges Produkt auf dem Markt angeboten werden. Bislang sind in der Praxis unstrukturierte Vorgehensweisen zur Lösungssuche zu beobachten, woraus sich unzufriedenstellende Lösungen und unvorhersehbare Effekte ergeben. Die Ursachen dieser Problemstellungen sind vorwiegend auf unzureichende Methoden im technischen Änderungsmanagement zurückzuführen. Dem Zielkonflikt der gleichzeitigen Realisierung der drei Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität wird in diesem Beitrag mit der entwickelten Produktänderungsmöglichkeits- ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 14-18
Stellung Chinas in der Bekleidungsindustrie

Stellung Chinas in der Bekleidungsindustrie

Auswirkungen auf die Logistik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Teucke, Luling Lo, Ospig
Die Volksrepublik China hat sich zu einer bedeutenden, in die Weltwirtschaft integrierten Volkswirtschaft entwickelt. In der Bekleidungsindus-trie nimmt China bereits seit 1995 eine führende Stellung als Produzent und Exporteur ein. Im vorliegenden Artikel werden die Stellung Chinas in der globalen Bekleidungsindustrie beschrieben und Auswirkungen auf die Logistik von Bekleidungsunternehmen gezeigt. Weiterhin wird ein Projekt vorgestellt, welches einen Beitrag zur Behebung von Problemen in der Intralogistik leisten kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Bienenalgorithmen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse

Bienenalgorithmen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Thomas Jagalski, Julia Bendul
Die Fähigkeit, sich den dynamischen Bedingungen der internen und externen Umwelt anzupassen, wird immer mehr zur Kernkompetenz von Unternehmen, um auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren zu können. Heutige Produktionsplanungs- und -steuerungsansätze sind zunehmend nicht mehr in der Lage, den steigenden Anforderungen - erwachsend aus Dynamik und Komplexität - gerecht zu werden [1]. Dieser Beitrag stellt einen neuen bioanalogen Ansatz für die Produktionsplanung und -steuerung dar, der auf den Kommunikationsmechanismen von Honigbienen basiert und damit deutlich von den bereits bekannten pheromonbasierten Ansätzen zur Selbststeuerung produktionslogistischer Prozesse [2] abweicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 7-10
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