In der Auftragsfertigung löst der Kunde die Herstellung eines Produktes aus und hat neben den technischen Anforderungen an die Produktspezifikation und -qualität auch logistische Anforderungen an die Prozesse; dazu gehören beispielsweise zuverlässige und möglichst kurze Durchlaufzeiten. Verlässliche und kurze Lieferzeiten sind in umkämpften Märkten unabdingbar und können als Unterscheidungsmerkmal dienen [1]. Eine hohe Produktvarianz erschwert die Erfüllung dieser logistischen Anforderungen, da mit einer hohen Produktvarianz in der Regel auch komplexe Materialflüsse einhergehen. Die flexible Werkstattfertigung beherrscht zwar unterschiedliche Materialflüsse, weist jedoch als Problem häufig lange und stark streuende Durchlaufzeiten auf [2]. …
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