Manuelle Abläufe in der Automobilproduktion optimieren

Bausteinbasierter Ansatz zur effizienten Erstellung von Arbeitssystemsimulationen

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe42. Jahrgang, 2026, Ausgabe 3, Seite 48-55
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Abstract

Im produzierenden Gewerbe gewinnt die Integration digitaler Menschmodelle im Produktentstehungs- und Herstellungsprozess zunehmend an Bedeutung. Besonders in der Montage, die durch einen hohen Anteil manueller Tätigkeiten geprägt ist, ermöglichen Bewegungssimulationen eine realitätsnahe Abbildung menschlicher Arbeit und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur bewegungsökonomischen Bewertung, Prozessabsicherung und Effizienzsteigerung. Der breiten Anwendung in der Produktionsplanung stehen jedoch verschiedene Herausforderungen wie der hohe Initialaufwand zur Erstellung der Humansimulation als auch volatile Planungsbedingungen gegenüber. Dieser Beitrag stellt einen praxisorientierten Lösungsansatz aus der Automobilmontage vor, der eine aufwandsreduzierte Erstellung von Simulationen sowie deren frühzeitige und durchgängige Nutzung im Planungsprozess ermöglicht.

Keywords

Artikel

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche, die durch zunehmende Variantenvielfalt, kürzere Produktlebenszyklen und steigende Anforderungen an Flexibilität und Nachhaltigkeit geprägt ist [1]. Diese Entwicklungen führen unter anderem zu einer stetig wachsenden Komplexität in der Produktionsplanung und stellen Planungsverantwortliche vor neue Herausforderungen. Der Bedarf nach einer durchgängigen, digital gestützten Planung ist entsprechend groß, um den Informationsfluss zwischen Entwicklung, Planung und Produktion effizient zu gestalten und fundierte Entscheidungen bereits in frühen Entwicklungsphasen treffen zu können [2]. Trotz allgemein steigender Automatisierung ist die Montage weiterhin durch einen hohen Anteil manueller Tätigkeiten …

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Lösungen: Montage

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