Autor: Sebastian Schlund

Vertikale Fabriken systematisch planen

Vertikale Fabriken systematisch planen

Entwicklung von Fabriktypen als Basis für eine intelligente Planungsunterstützung
Nikolaus Kremslehner ORCID Icon, Sebastian Schlund ORCID Icon, Wilfried Sihn
Vertikale Fabriken reduzieren den Flächenverbrauch und erschließen die Vorteile urbaner Produktion, ihre mehrgeschossige Struktur erhöht jedoch die Planungskomplexität erheblich. Um diese zu reduzieren, stellt dieser Beitrag eine Typologie vor, die bewährte Lösungsansätze für wiederkehrende Herausforderungen in Planung und Betrieb vertikaler Fabriken vereint. Relevante Merkmale wurden anhand realer Fallbeispiele untersucht und in einem morphologischen Rahmenwerk strukturiert. Dieses wurde zu Fabriktypen konsolidiert, die Orientierung für die Konzeptplanung bieten und als Grundlage für eine intelligente Planungsunterstützung dienen.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 5 | Seite 68-76 | DOI 10.30844/I4SD.26.5.6
Inklusive Arbeitssystemgestaltung

Inklusive Arbeitssystemgestaltung

Perspektiven für Automatisierung, Standardisierung und Kontextadaptivität
Sebastian Schlund ORCID Icon
Die Gestaltung inklusiver Arbeitssysteme gewinnt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden digitalen Durchdringung von Wertschöpfungsprozessen an Bedeutung. Während klassische ergonomische Ansätze primär auf der Perzentillogik basieren und damit nur einen Teil der Nutzerpopulation adressieren, eröffnet die Integration digitaler Technologien neue Möglichkeiten zur dynamischen und individuellen Anpassung von Arbeitssystemen. Der vorliegende Beitrag stellt einen konzeptionellen Handlungsrahmen für inklusive Arbeitssystemgestaltung vor, der die Dimensionen Standardisierung, Automatisierung und Kontextadaptivität integriert. Methodisch basiert der Beitrag auf einer konzeptionellen Analyse bestehender Ansätze aus Ergonomie und Human-Centered Design. Der Beitrag leistet einen theoretischen Beitrag zur Systematisierung inklusiver Arbeitssystemgestaltung und formuliert Gestaltungsbereiche für Forschung und industrielle Praxis.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 5 | Seite 70-76 | DOI 10.30844/I4SD.26.5.8
Bias von Werkerassistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen

Bias von Werkerassistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ethnographische Erkenntnisse aus der Anwendung von AR in einem integrativen Betrieb
David Kostolani ORCID Icon, Annemarie Ploss, Sebastian Schlund ORCID Icon
Die Re-Humanisierung industrieller Arbeit hat sich zu einem zentralen Schwerpunkt in der For-schung zu Industrie 4.0/5.0 entwickelt, wobei der Fokus auf der Stärkung menschlicher Arbeits-kräfte inmitten fortschreitender Automatisierung liegt. Ein Paradebeispiel für diesen menschen-zentrierten Ansatz bildet die Unterstützung von ArbeitnehmerInnen mit Beeinträchtigungen durch digitale Werkerassistenzsysteme. Diese Technologien sollen die Produktivität steigern, um so die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in industrielle Tätigkeiten zu för-dern. Aber können sie die Arbeitserfahrung wirklich verbessern? Diese ethnographische Studie präsentiert Erkenntnisse aus zwei Jahren Entwicklung und Anwendung von Augmented Reality in einer geschützten Holzwerkstatt. In diesem Zeitraum wurden über 30 Technologie-Sessions und Interviews mit ArbeitnehmerInnen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen durchgeführt. Unsere Erfahrungen stellen die Schilderung der industriellen ...
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 102-110 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.102
Turning in Circles

Turning in Circles

Nutzung des Potenzials der Kreislaufwirtschaft im Betrieb von Windkraftanlagen
Stefanie Eisl, Sebastian Schlund ORCID Icon
Die Dekarbonisierung des Energiesektors ist entscheidend für eine klimaneutrale EU, da ein Großteil der Treibhausgasemissionen aus der Energienutzungstammt. Besonders der Windenergiesektor mit seinen hohen Materialkosten steht vor großen Herausforderungen. Der rasante Ausbau der Windenergieerfordert innovative Lösungen, mit denen sich nachhaltige Praktiken im End- of-Life (EoL) Management etablieren lassen. Ein digitaler Entscheidungsrahmen für nachhaltige EoL-Strategien ist daher äußerst nützlich.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 5 | Seite 90-98 | DOI 10.30844/I4SD.24.5.90
Competence development and learning assistance systems for the data-driven future

Competence development and learning assistance systems for the data-driven future

The continuous acquisition of new digital competences and the development of situational learning assistance systems will become more important than ever in the coming years, because the world of work is becoming more complex, more informative and all above more data-driven. Jobs are changing due to increasing digitalisation, whereby the use of modern technologies must be designed in a way, that employees can continue to work productively in the company despite these changes and benefit purposefully from digital solutions. The research results presented under the main topic „Competence development and learning assistance systems for the data-driven future“ address this problem of state of the art technologies in the workplace and their effects on workers. The members of the Scientific Society for Work and Business Organisation (WGAB) present innovative concepts and research results for practitioners and scientists and thus provide valuable input for current challenges.