Das Grundkonzept des Digitalen Zwillings

Wie Digitale Zwillinge die Auftragsprozesse und Automatisierungspyramide verändern

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe41. Jahrgang, 2025, Ausgabe 3, Seite 92-101
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Abstract

Der Digitale Zwilling gilt als Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0. Das Grundkonzept des Digitalen Zwillings wird inzwischen in der Praxis erfolgreich angewendet. Durch neue Identifikationstechnologien, Ortungs- und Kommunikations-Systeme ergeben sich auf der Shopfloor-Ebene ganz neue Möglichkeiten, die Fertigung und den Materialfluss zu steuern, denn es stehen permanent genaue Daten nicht nur über Produkte, sondern auch über die Materialverfügbarkeit und den Status der Auftragserfüllung zur Verfügung. An dieser Stelle greift das Konzept des DZ, der die sofortige Nutzung und Auswertung der erfassten Daten ermöglicht. Dieser Beitrag stellt das Grundkonzept des DZ dar und zeigt auf, wie dieses Konzept mit der Smart Factory verbunden ist.

Keywords

Artikel

In der Vergangenheit wurde der Digitale Zwilling folgendermaßen definiert: „Digitale Zwillinge sind digitale Repräsentanzen von Dingen aus der realen Welt“ [1]. Diese enge Definition ist aber für das Zeitalter der Industrie 4.0 überholt, wie die aktuelle Beschreibung des VDI zeigt: „Ein Digitaler Zwilling ist weit mehr als eine digitale Kopie eines physischen Objekts. Er bildet die Grundlage für einen durchgehenden Datenaustausch zwischen realer und digitaler Welt. Auf Basis von Modellen, Algorithmen und Simulationen werden Eigenschaften oder Verhaltensweisen des Objekts beschrieben und beeinflusst. Das Konzept umfasst drei Kernbereiche: das physische Produkt, das …

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