BSI empfiehlt: virtuell und sicher surfen

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe39. Jahrgang, 2023, Ausgabe 3, Seite 14-16
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Abstract

Tagtäglich kommt es zu Cyberangriffen im Industriesektor - nur die spektakulärsten Vorfälle stehen in den Schlagzeilen. So wie der Angriff auf den Automobilzulieferer Continental im vergangenen Sommer oder auf den Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland im März dieses Jahres. Der finanzielle Schaden durch solche Angriffe und der Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitenden sind enorm. Als Schutz vor Cyberangriffen empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Unternehmen jetzt erstmals einen Browser mit sogenannten virtualisierten Instanzen. Denn die meisten Angriffe gelangen über das Internet in die Unternehmensnetzwerke. Ein solcher Browser kann Angreifer systematisch aus dem Netzwerk fernhalten und ist daher ein besonders wirksamer Schutz.

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Artikel

Der Automobilzulieferer Continental wurde im Sommer vergangenen Jahres Opfer des bisher wohl größten Datendiebstahls in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hackern der Ransomware-Gruppe Lockbit war es gelungen, in die IT-Systeme des Konzerns einzudringen. Die Cyberkriminellen konnten Daten von Continental, von Kunden wie Volkswagen sowie personenbezogene Daten aktiver und ehemaliger Mitarbeiter kopieren. Ein solcher Erpressungsangriff kann nicht nur sehr kostspielig werden – etwa weil die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) verletzt oder hohe Summen an die Erpresser gezahlt wurden; der Verlust von Kundendaten schadet auch dem Image eines Unternehmens. Das Vertrauen von Mitarbeitenden und Kunden wird …

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