Der Automobilzulieferer Continental wurde im Sommer vergangenen Jahres Opfer des bisher wohl größten Datendiebstahls in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hackern der Ransomware-Gruppe Lockbit war es gelungen, in die IT-Systeme des Konzerns einzudringen. Die Cyberkriminellen konnten Daten von Continental, von Kunden wie Volkswagen sowie personenbezogene Daten aktiver und ehemaliger Mitarbeiter kopieren. Ein solcher Erpressungsangriff kann nicht nur sehr kostspielig werden – etwa weil die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) verletzt oder hohe Summen an die Erpresser gezahlt wurden; der Verlust von Kundendaten schadet auch dem Image eines Unternehmens. Das Vertrauen von Mitarbeitenden und Kunden wird …
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