GAIA-X-Reifegradmodell

Zukunftsfähigkeit des unternehmensübergreifenden Datenaustauschs bewerten

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe40. Jahrgang, 2024, Ausgabe 3, Seite 14-20
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Abstract

Um die wachsenden Kundenanforderungen und die damit verbundene Komplexitätssteigerung zu bewältigen, öffnen Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten, reduzieren ihre Fertigungstiefe und gehen zunehmend Kooperationen ein. Der unternehmensübergreifende Datenaustausch entlang der Supply Chain wird damit zu einer Schlüsselkomponente für die Wettbewerbsfähigkeit und die Realisierung kundenspezifischer Lösungen. Aus diesem Grund hat die Europäische Union das Projekt GAIA-X ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, die nächste Generation der Dateninfrastruktur für Europa und seine Unternehmen zu schaffen. Das GAIA-X-Reifegradmodell bietet einen Ansatz zur Einordnung von Unternehmen in verschiedene Entwicklungsstufen und liefert konkrete Anforderungen für die Weiterentwicklung entlang eines vorgegebenen Entwicklungspfades hin zu einem vollwertigen Teilnehmer an der föderierten GAIA-X-Dateninfrastruktur.

Keywords

Artikel

Produzierende Unternehmen sehen sich heute mit großen Herausforderungen konfrontiert.  Sie müssen den stetig steigenden Anforderungen ihrer Kundenmärkte gerecht werden, während der internationale Wettbewerb und die Globalisierung zu immer schnelleren Prozessen sowie stark schwankender Produktnachfrage unter hohem Kostendruck führen. Gleichzeitig werden Innovationszyklen kürzer und, Produktionsprozesse komplexer. Um diesen Veränderungen zu begegnen, konzentrieren sich Unternehmen verstärkt auf ihre Kernkompetenzen, reduzieren ihre Fertigungstiefe und bilden Kooperationen sowie entsprechende Wertschöpfungsnetzwerke [1]. Die Effizienz dieser Wertschöpfungsnetzwerke hängt dabei maßgeblich von der Kommunikation und dem Austausch von Daten ab, wodurch diese zu zentralen Elementen werden. Gleichzeitig erlebt …

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