Virtualisierung

BSI empfiehlt: virtuell und sicher surfen

BSI empfiehlt: virtuell und sicher surfen

Clemens A. Schulz
Tagtäglich kommt es zu Cyberangriffen im Industriesektor - nur die spektakulärsten Vorfälle stehen in den Schlagzeilen. So wie der Angriff auf den Automobilzulieferer Continental im vergangenen Sommer oder auf den Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland im März dieses Jahres. Der finanzielle Schaden durch solche Angriffe und der Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitenden sind enorm. Als Schutz vor Cyberangriffen empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Unternehmen jetzt erstmals einen Browser mit sogenannten virtualisierten Instanzen. Denn die meisten Angriffe gelangen über das Internet in die Unternehmensnetzwerke. Ein solcher Browser kann Angreifer systematisch aus dem Netzwerk fernhalten und ist daher ein besonders wirksamer Schutz.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 14-16
WebAssembly für die Industrie 4.0

WebAssembly für die Industrie 4.0

Sichere, skalierbare Plattformen mit Bytecode-basierten Virtuellen Maschinen
Stefan Wallentowitz, Markus Friedrich
Mit der zunehmenden Vernetzung steigt die Heterogenität der Plattformen in einem IoT-System. Endpunkte verschiedener Leistungsklassen haben unterschiedliche Arten von Betriebssystemen und Prozessoren, während das Gesamtsystem zusätzlich noch zentrale Server oder die Cloud umfasst. Edge-Geräte werden heute zusätzlich noch integriert, um den steigenden Leistungsanforderungen gerecht zu werden und hohe Durchsätze und niedrige Latenzen zu erreichen. Die sichere und portierbare Programmierung dieser Geräte für anspruchsvolle Aufgaben im industriellen Umfeld, wie zum Beispiel Computer Vision, ist eine Herausforderung. Bytecode-basierte Virtuelle Maschinen haben diese beiden Eigenschaften und sind mit Java seit längerer Zeit vertreten. Seit einigen Jahren strebt WebAssembly auf, das aus beliebigen Programmiersprachen übersetzt werden kann, und findet zunehmend Verbreitung über den Browser hinaus. Dieser Beitrag beschreibt die technischen Grundlagen und zeigt Möglichkeiten auf, wie ...
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 48-51 | DOI 10.30844/IM_23-3_48-51
Futter fürs Hirn

Futter fürs Hirn

Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Severin Weiss
Das Ziel, Industrie 4.0 als digitale Agenda in sämtlichen produzierenden Betrieben zu implementieren und so die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, gilt selbstverständlich auch für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Verändertes Konsumentenverhalten, gesetzliche Vorgaben sowie die wachsende Spezialisierung stellen die Branche dabei vor immer neue Herausforderungen. Auch wenn die Automatisierung von Anlagen schon oft umgesetzt ist, fehlt es aber in vielen Fällen noch an der strukturierten Integration in ein gesamtheitliches Datenkonzept. Durch die digitale Vernetzung aller Prozesse bieten sich hier innovative Lösungen. Was Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bedeutet, wo die Chancen liegen und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung es gibt, ist Thema dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M18-5_55-58
Cloudsteuerung für Industrieroboter: Integrationsansätze

Cloudsteuerung für Industrieroboter: Integrationsansätze

Vereinfachung von Programmierung und Inbetriebnahme durch Methoden der Virtualisierung und Augmented-Reality-Simulation
Jan Guhl, Axel Vick, Jens Lambrecht, Jörg Krüger
Industrie 4.0 bedeutet im Sinne der smarten Fabrik die Vernetzung der Produktionsmittel und somit auch aller am Produktionsprozess beteiligten Industrieroboter. Dabei steht eine flexible Konfiguration der Fabrik im Vordergrund, die z. B. durch veränderliche Verkettung von Werkzeugmaschinen und Robotern eine schnelle Reaktion auf zusätzliche Produktvarianten ermöglicht. Intuitive Konzepte für Programmierung und beschleunigte Inbetriebnahme von Roboterzellen sind erforderlich, um Produktionsausfälle zu minimieren. Augmented Reality verknüpft hierzu visuelle Echtzeit-Informationen zur Roboterzelle mit vorgeplanten Produktionsschritten und Programmen. Damit können noch während des laufenden Betriebs neue Anweisungen geplant und verifiziert werden. Mit standortgebundenen und mobilen Endgeräten sind Bediener und Entscheider so jederzeit in der Lage, auf Maschinendaten zuzugreifen und bei Bedarf anzupassen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 7-10
Wandlung der Steuerungstechnik durch Industrie 4.0

Wandlung der Steuerungstechnik durch Industrie 4.0

Einfluss von Cloud Computing und Industrie 4.0 Mechanismen auf die Steuerungstechnik für Maschinen und Anlagen
Moritz Chemnitz, Gerhard Schreck, Jörg Krüger
Die dritte industrielle Revolution in den Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts basierte auf der Verbindung von Maschine und Computer und legte so den Grundstein der heutigen Automatisierungstechnik in der Fabrik. Sie gipfelte im Computer Integrated Manufacturing (CIM). Aber begrenzte Rechenleistung und die Dystopie einer menschenleeren Fabrik verhinderten einen Erfolg von CIM. Industrie 4.0 hingegen steht für die Integration von Mensch, Technik und Organisation. Ihre Basis bildet die Vernetzung von Produkten, Werkzeugen und Produktionsmitteln zusammen mit der Verfügbarkeit aller relevanten Informationen. Die Kombination mit aktuellen Entwicklungen wie Cloud Computing und Big Data ermöglicht die Analyse und Verwertung dieser Informationen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 16-19
Verknüpfung virtueller und realer Logistikkomponenten

Verknüpfung virtueller und realer Logistikkomponenten

Ein Ansatz für Forschungsumgebungen in der Logistik
Michael Lawo, Tobias Warden, Dieter Uckelmann ORCID Icon, Dirk Werthmann
Nur durch Versuche lassen sich Lösungsansätze in der Logistik bewerten. Die in der Logistikforschung weltweit etablierten so genannten Labs könnten bei der Verkürzung von Entwicklungszyklen eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist der direkte Zugriff auf entsprechende Geräte in den verschiedenen Labs nicht einfach möglich. Neue Möglichkeiten des technischen Zugriffs auf Logistikgerätezentren könnten etabliert werden, um die Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen sowie eine bessere Auslastung bestehender Infrastrukturen zu ermöglichen. Im vorliegenden Beitrag wird der Fernzugriff auf Ressourcen mithilfe geeigneter Web-Anwendungen vorgestellt. Die Lösung entstand im Rahmen eines zweijährigen studentischen Projekts der Fachbereiche Informatik und Produktionstechnik an der Universität Bremen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 45-48