Entwicklung von Datenstandards in der Batteriezellfertigung

Von der Anforderungsanalyse zum Standardentwicklungsverfahren

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe41. Jahrgang, 2025, Ausgabe 4, Seite 96-103
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Abstract

Die wachsende Nachfrage nach Batteriezellen bietet erhebliches Potenzial für den Einsatz digitaler Lösungen in der Batteriezellfertigung und schafft Möglichkeiten zur Wertschöpfung durch adaptive und flexible Produktionssysteme. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein interoperabler Datenaustausch auf der Basis formalisierter Datenbeschreibungen. Bestehende Ontologien und Informationsmodelle sind jedoch zu abstrakt für eine direkte Umsetzung. In diesem Beitrag wird eine Anforderungsanalyse von Datenstandards in der Batteriezellfertigung vorgestellt. Basierend auf den Ergebnissen wird eine Vorgehensweise zur Entwicklung von domänenspezifischen Standards auf Basis von OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) abgeleitet.

Keywords

Artikel

Warum die Batterieproduktion Datenstandardisierung benötigt Die globale Energiewende, insbesondere die rasante Verbreitung der Elektromobilität, führt zu einem beispiellosen Anstieg der Nachfrage nach Batteriezellen. Bis 2030 sollen weltweit rund 200 neue Batteriefabriken entstehen – das entspricht fast 2,5 neuen Fabriken pro Monat [1]. Um diese wachsende Nachfrage effizient und wettbewerbsfähig zu befriedigen, insbesondere in Europa, muss die Batteriezellenfertigung digitaler, flexibler und anpassungsfähiger werden. Herkömmliche Batteriezellfabriken und -produktionslinien, die stark auf feste Prozesse und schlüsselfertige Lösungen angewiesen sind, sind zu starr, um schnelle Innovationszyklen oder kundenspezifische …

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Potenziale: Globalisierung
Lösungen: Sicherheit

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