Produktionssysteme

Entwicklung von Datenstandards in der Batteriezellfertigung

Entwicklung von Datenstandards in der Batteriezellfertigung

Von der Anforderungsanalyse zum Standardentwicklungsverfahren
David Roth, Tom Hülsmann, Felix Tidde
Die wachsende Nachfrage nach Batteriezellen bietet erhebliches Potenzial für den Einsatz digitaler Lösungen in der Batteriezellfertigung und schafft Möglichkeiten zur Wertschöpfung durch adaptive und flexible Produktionssysteme. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein interoperabler Datenaustausch auf der Basis formalisierter Datenbeschreibungen. Bestehende Ontologien und Informationsmodelle sind jedoch zu abstrakt für eine direkte Umsetzung. In diesem Beitrag wird eine Anforderungsanalyse von Datenstandards in der Batteriezellfertigung vorgestellt. Basierend auf den Ergebnissen wird eine Vorgehensweise zur Entwicklung von domänenspezifischen Standards auf Basis von OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) abgeleitet.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 4 | Seite 96-103
KMU 4.0 – Digitale Transformation in kleinen und mittelständischen Unternehmen

KMU 4.0 - Digitale Transformation in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Dominik T. {Matt} (Hrsg.)
Kleine und mittelständische Unternehmen bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und stehen aktuell mit Themen wie Industrie 4.0 oder der digitalen Transformation vor neuen und großen Herausforderungen. Wie kann sichergestellt werden, dass diese digitale Transformation kein Sprung ins Ungewisse, sondern der Auftakt für eine erfolgreiche und nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens wird? Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation (WGAB) möchte mit den Beiträgen seiner Mitglieder in diesem Tagungsband einen Einblick darin geben, wie eine systematische Umsetzung der Digitalisierung in KMU ermöglicht werden kann und welche Vorteile und Chancen sich daraus für die Unternehmen ergeben.
Industry 4.0 Science | 2018 | | DOI 10.30844/wgab_2018
Digitale Transformation – Gutes Arbeiten und Qualifizierung aktiv gestalten

Digitale Transformation – Gutes Arbeiten und Qualifizierung aktiv gestalten

Dieter {Spath} und Birgit {Spanner-Ulmer}
[:de]Die digitale Transformation ist der Strukturwandel unserer Zeit und geht mit einem grundlegenden Wandel unserer Arbeitswelt einher. Innovation und Veränderungsbereitschaft werden zu Erfolgsgaranten im globalen Wettbewerb. Wie können Unternehmen gutes und produktives Arbeiten fördern? Und wie können Weiterbildungskonzepte mit den technologischen und arbeitsorganisatorischen Entwicklungen Schritt halten? Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation (WGAB) möchte mit den Beiträgen ihrer Mitglieder in diesem Tagungsband einen Einblick in innovative Konzepte und Best Practices geben. Von der KI-gestützten Kompetenzentwicklung über die Planung und Gestaltung von Weiterbildung hin zur Innovationsförderung beleuchten sie die verschiedenen Ebenen der Ausgestaltung der Transformation.[:]
Industry 4.0 Science | | DOI 10.30844/wgab_2019
Soziotechnisches Lernsystem am Arbeitsplatz

Soziotechnisches Lernsystem am Arbeitsplatz

Förderung der Kompetenz von Mitarbeitenden durch soziotechnische Assistenzsysteme zum flexiblen Einsatz am Arbeitsplatz
Holger Dander ORCID Icon, Patrick Adler, Gerd Witt
Die Komplexität manueller Tätigkeiten in unterschiedlichen Unternehmensbereichen steigt durch verkleinerte Losgrößen, höhere Produktvarianzen und kürzere Produktlebenszyklen. Besonders sind davon die manuell geprägten Bereiche in der Montage und Logistik betroffen. Das Anlernen von neuen Mitarbeitenden oder das Qualifizieren von vorhandenen Mitarbeitenden wird deshalb deutlich aufwendiger. Bei der Auslegung solcher Systeme ist jedoch nicht nur die zu nutzende Technik entscheidend, zur erfolgreichen Implementierung muss eine soziotechnische Systemgestaltung zur Anwendung kommen. Das im vorliegenden Beitrag vorzustellende System bietet in diesem Rahmen neuartige Möglichkeiten, indem das individuelle Lernverhalten über Lernkurventheorien abgebildet wird und die Art der Informationsbereitstellung steuert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 47-51 | DOI 10.30844/I40M_21-6_S47-51
GeoForum MV 2020

GeoForum MV 2020

Geoinformation als Treibstoff der Zukunft
[2020] Unter dem Motto „Geoinformation als Treibstoff der Zukunft“ findet am 20. und 21. April 2020 das 16. GeoForum MV im Technologiepark Warnemünde, Rostock statt.
Nutzenvalidierung cyber-physischer Systeme in komplexen Fabrikumgebungen

Nutzenvalidierung cyber-physischer Systeme in komplexen Fabrikumgebungen

Ein hybrides Simulationskonzept für Industrie 4.0
[2018] Im Wettbewerb agierende Fertigungsunternehmen benötigen moderne Produktionssysteme, die sowohl durch eine hohe Produktivität bei geringen Kosten als auch durch große Flexibilität bezüglich der zu fertigenden Varianten gekennzeichnet sind.
Bionic Smart Factory 4.0

Bionic Smart Factory 4.0

Konzept einer Fabrik zur additiven Fertigung komplexer Produktionsprogramme
Claus Emmelmann, Markus Möhrle, Mauritz Möller, Jan-Peer Rudolph ORCID Icon, Nikolai D’Agostino
Aktuelle Entwicklungen erfordern zunehmend komplexere Produktionsprogramme. Die Kombination von additiver Fertigung und Industrie 4.0 ermöglicht neue Ansätze, die eine wirtschaftliche Fertigung jener erst ermöglichen. Die Bionic Smart Factory 4.0 gibt diesen Elementen einen Ordnungsrahmen und beschreibt sie hinsichtlich ihrer Anordnung und ihres Zusammenspiels. Die Wirkungsweise wird durch eine Beurteilung gegenüber Determinanten der Produktionsprogramme erläutert.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 38-42
Ressourceneffizienz am Beispiel der Semi-Batch-Fertigung

Ressourceneffizienz am Beispiel der Semi-Batch-Fertigung

Bewertungsansatz zur Identifikation prozessinhärenter Ressourcenverschwendung
Dennis Bakir, Björn Krückhans, Horst Meier
Der Anteil an ressourcenbedingten Kosten innerhalb klassischer Fertigungsstrukturen überwiegt mit über 46 % alle übrigen Aufwände [1]. Energie- oder Lohnkosten als Quelle zur Erhöhung des Unternehmensergebnisses zu fokussieren, erscheint daher nicht länger sinnvoll. Bereits heute liegen die jährlich anfallenden Materialkosten des deutschen verarbeitenden Gewerbes bei ca. 500 Mrd. Euro, verbunden mit einem Einsparpotenzial von ca. 100 Mrd. Euro. Ebenso wird das Verlangen nach nachhaltig produzierten Gütern stetig anwachsen und zum dauerhaften Abnahmegarant für Unternehmen werden [2]. Ein KMU-tauglicher Ansatz, der in der Lage ist, sowohl die unternehmensinterne Prozesstransparenz zu erhöhen als auch eine ressourcengetriebene ökologische und ökonomische Bewertung zu ermöglichen, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Analyse von Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Analyse von Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Eine Grundlage für zielorientierte Verbesserungsprozesse in der Serienproduktion
Thomas Czumanski, Tim Prasse, Hermann Lödding ORCID Icon
Die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen hängt direkt von der Produktivität ab. Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die Arbeitsproduktivität. Umso wichtiger ist es, die Arbeitsproduktivität mit ihren vielfältigen Einflussfaktoren systematisch verbessern zu können. Eine umfassende Produktivitätsanalyse ermöglicht es, die unterschiedlichen Einflüsse auf die Arbeitsproduktivität in Serienproduktionen zu erkennen und Handlungsfelder zu priorisieren. Grundlage der Methode ist die zustandsorientierte Modellierung der Mitarbeitertätigkeiten.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 20-24
Prospektive Planung und Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Prospektive Planung und Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Ein Konzept für eine dynamische Zeitwirtschaft
Olga Erohin, Matthias Krebs, Dominik Petzelt, Jochen Deuse ORCID Icon
Das Umfeld produzierender Betriebe hat sich seit Beginn der 90er Jahre stetig gewandelt. Für ein langfristig erfolgreiches Agieren auf dem globalen Markt muss ein Unternehmen heutzutage nicht nur eine kosteneffiziente, verschwendungsarme und prozessorientierte Produktion aufweisen, vielmehr muss es wandlungsfähig sein, um das Produktionssystem schnell und aufwandsarm an die neuen Rahmenbedingungen des Markts anzupassen. Anstelle häufig wiederkehrender reaktiver Neu- bzw. Umplanungen der Fertigung, wie sie heute noch vielfach die Regel sind, gilt es zukünftig bereits in der Konzept- bzw. Planungsphase das Produktionssystem in der Art auszulegen, dass von Anfang an eine hinreichende Wandlungsfähigkeit sichergestellt ist. Die zentralen Planungs- und Bewertungsgrößen stellen in diesem Zusammenhang den Arbeitsinhalt und die dafür benötigte Zeitdauer dar. „Traditionelle“ Ansätze zur Zeitwirtschaft, die heute noch in vielen Unternehmen vorzufinden sind, sind jedoch nicht in der ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
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