Thema: Produktionssystem

Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion
Robert Schmitt ORCID Icon, Michael Vorspel-Rüter, Henrik Wienholdt
Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, müssen sich Unternehmen in Hochlohnländern durch kundenindividuelle Produkte kombiniert mit kundenspezifischen Dienstleistungen von Anbietern aus Niedriglohnländern differenzieren. Einhergehend mit der zunehmenden Komplexität dieser Produkte wird auch die Steuerung der zugehörigen Produktionssysteme aufwendiger. Ein Ansatz zur Handhabung derartiger Systeme wird aktuell im Exzellencluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ an der RWTH Aachen erarbeitet, mit dessen Hilfe es ermöglicht wird, Produktionssysteme dahingehend zu gestalten, dass kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion hergestellt werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Netzwerken sichern
Heiko Duin, Jens Eschenbächer, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Der Wandel von Produzenten- zu Käufermärkten hat den Wettbewerb für Produktionsunternehmen nachhaltig verschärft. Als strategische Antwort auf diese Entwicklung sind seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts vernetzte Organisationsstrukturen betrachtet worden. Diese wurden unter Begriffen wie z.B. „Unternehmung ohne Grenzen“, Virtuelles Unternehmen bzw. Virtuelle Organisation, oder Virtuelle Fabrik analysiert. Seitdem wurden zahlreiche Konzepte und Modelle zur Unterstützung des Lebenszyklus Virtueller Organisationen - bestehend aus Initiierungs-, Operations- und Auflösungsphase - entwickelt. Ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung der Initiierungsphase Virtueller Organisationen ist die Strategische Planung. Diese Phase wird wesentlich durch langfristig konzipierte Netzwerke (z.B. Industrielle Cluster, Regionale Netzwerke) geprägt, die das schnelle Entstehen Virtueller Organisationen aus einem Pool von Partner-Unternehmen unterstützt. Gerade hier ist die ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Wandlungsfähigkeit der Produktion

Wandlungsfähigkeit der Produktion

von der Flexibilität zur Zukunftsfähigkeit
Norbert Gronau ORCID Icon, Marcus Lindemann
Ausgehend von den Planungs- und Steuerungsprozessen konventioneller Produktionssysteme und den veränderten Zielsetzungen werden mit Komplexitätsbeherrschung, Wandlungsfähigkeit und Robustheit Gestaltungsanforderungen für marktorientierte Produktionssysteme formuliert. Die Paradigmen bionischer, holonischer und fraktaler Systeme erscheinen geeignet, zukünftige Produktionssysteme entsprechend diesen Anforderungen zu gestalten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 20-24
IM 3/2009: Selbstorganisation

IM 3/2009: Selbstorganisation

Innovative Ansätze für KMU in Produktion und Transport
Die Einbindung der IT in Produktion und Transport schreitet stetig voran. Gerade für KMU haben intelligente Logistikprozesse ein riesiges Potenzial – ganz ohne die Einführung komplexer Systeme. Wie das funktioniert, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Industrie Management – von der Wandlungsfähigkeit der Produktion über den optimierten Güterverkehr mit evolutionären Algorithmen bis zur Optimierung der IT-Struktur in der Auftragsabwicklung.
Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Intralogistik

Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Intralogistik

Ansätze zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit von Logistikmitarbeitern
Dennis Walch, Willibald A. Günthner, Martin Neuberger
Der demographische Wandel stellt für den ressourcenintensiven Bereich der operativen Logistik eine große Herausforderung dar. Durch die im Alter sinkende körperliche Belastbarkeit der Logistikmitarbeiter steigen die Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung. Hinzu kommen in Zeiten der Wertschöpfungsorientierung neue Anforderungen von Seiten der Unternehmen auf die Mitarbeiter. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob der wachsende Anteil an älteren Arbeitnehmern die an sie gestellten Anforderungen in Zukunft ausreichend erfüllen kann. Während ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze die Voraussetzung bilden, kann eine Arbeitsorganisation mit abwechslungsreicher Belastung den Erhalt der Erwerbsfähigkeit sichern.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 67-70
Ganzheitliche Produktionssysteme: Wann, Warum, Wie?

Ganzheitliche Produktionssysteme: Wann, Warum, Wie?

Kurzstudie mit acht ausgewählten Unternehmen
Gisela Lanza ORCID Icon, Kathrin Peter, Jörg Ude
Ausgehend von der Automobilindustrie führen zunehmend Unternehmen anderer Branchen ihr eigenes Ganzheitliches Produktionssystem (GPS) ein. Das Institut für Produktionstechnik (wbk) nahm diesen Trend zum Anlass, das Thema mit hochrangigen Führungskräften ausgewählter Industriepartner zu diskutieren. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Einblick über die Erkenntnisse der Kurzstudie bezüglich der wesentlichen Merkmale Ganzheitlicher Produktionssysteme wie Motivation, Ausprägung, Einführungsstrategie, sowie Aufwand und Nutzen. Abschließend wird der Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung von GPS erörtert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Entscheidungen der Bestandskontrolle

Entscheidungen der Bestandskontrolle

Der Einfluss von auf den Bullwhip Effekt
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum
Der Bullwhip Effekt führt zu Instabilitäten in Supply Chains. Forschungen über dieses Phänomen betonen den normativen Ansatz. Dies bedeutet, dass die Ursachen des Bullwhip Effekts innerhalb der Strukturen und Prozesse der Supply Chains zu finden sind. Aber der Bullwhip Effekt bleibt bestehen, selbst wenn die operativen Ursachen unter Kontrolle sind, oder wenn die Nachfrage stationär und allgemein bekannt ist. Im Allgemeinen wird der Einfluss von Behavioral Decision Making auf den Bullwhip Effekt unterschätzt. Deswegen bemüht sich dieser Beitrag diesen Aspekt zu erklären. Dazu wird ein Planspiel, Supply Net Game genannt, genutzt, um Bestandskontrolle in Produktionsnetzwerken zu lernen. Die Versuchsergebnisse von 130 Versuchsteilnehmern zeigen, dass ein oft beobachtetes Entscheidungsmuster, “Counterintuitive Decision Making”, genau das verursacht und verstärkt, was es vermeiden soll, nämlich den Bullwhip Effekt. Dies geschieht, wenn Teilnehmer Bestellungen während Phasen ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
IM 4/2008: Kognitive Automatisierung

IM 4/2008: Kognitive Automatisierung

Mensch-Maschine-Interaktion und die Zukunft autonomer Systeme
Trotz rasanter Entwicklungen im Bereich Automatisierung kommen Maschinen nicht ohne den Menschen aus. Aber wie muss ihre Interaktion gestaltet sein? Welche Prozesse müssen dafür angepasst werden? Diese Ausgabe von Industrie Management liefert Antworten auf diese und weitere Fragen. Erfahren Sie jetzt mehr über lernende Systeme, die autonome Steuerung modularer Produktionsanlagen oder die Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen.
Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Nutzung von Wiki in Forschungsnetzwerken
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Nele Brenner
Die steigenden Anforderungen kürzerer Entstehungsprozesse und Produktlebenszyklen bei zunehmendem Kostendruck erfordern eine schnelle und flexible Produktentwicklung. Der Ansatz des Simultaneous Engineering beinhaltet die gleichzeitige Betrachtung und Gestaltung von Produkt, Prozess und Betriebsmitteln. Ziel ist es, Probleme möglichst schnell zu erkennen und die einzelnen Bereiche aufeinander abzustimmen, um so den gesamten Produktentwicklungsprozess zu verkürzen. Kommunikation und Wissensaustausch spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 747 wird beschrieben, wie eine Wiki-Plattform als zentraler Bestandteil des Wissensmanagements eingeführt wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Stückzahlprognose für Serienanläufe in Produktionsnetzwerken

Stückzahlprognose für Serienanläufe in Produktionsnetzwerken

Horst Meier, Michael Homuth
Die effektive Beherrschung von Netzwerkprozessen ist für produzierende Unternehmen heute erfolgskritisch. Dies gilt insbesondere für die Phase des Serienanlaufs, welche eine ausgeprägte Netzwerkdimension aufweist. Es bleibt jedoch die Frage, welche Stückzahlziele ein Anlaufprojekt eigentlich ansteuern soll, also welche Vorgaben überhaupt aller Voraussicht nach erreichbar sind. Daher wird ein Prognosemodell benötigt, welches über eine parameterbasierte Stückzahlvorhersage technisch-organisatorisch sinnvolle Gesamt- und Teilziele vorgeben kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 63-66
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