Internet of Things

Die Zukunft des Internet of Things im verarbeitenden Gewerbe

Die Zukunft des Internet of Things im verarbeitenden Gewerbe

Rolle des Fog Computings und Auswirkungen auf die Arbeit
Heidi Heimberger, Ewa Dönitz, Jens Nimis
Die komplexen Systeme in der digitalisierten Industrie sind zunehmend vernetzt und generieren heterogene Daten. Das Fog Computing soll eine effiziente Datenverarbeitung im Internet of Things (IoT) ermöglichen, dessen zukünftige Entwicklung jedoch noch ungewiss ist. Die Frage ist, wie die Zukunft des IoT im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands aussieht, welche Rolle das Fog Computing darin spielt und welche Implikationen sich für die digitale Arbeitswelt ergeben. Die Ergebnisse eines interdisziplinären Szenarioprozesses liefern Einblicke in mögliche Zukunftsbilder.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Realisierung von flexiblen Routen im Kontext Industrie 4.0
Jonas Rachner, Simon Hort, Robert Schmitt ORCID Icon
Bedingt durch erhöhte Produkt- und Variantenvielfalt wächst der Bedarf nach flexibel gestalteten Montagesystemen. Im Gegensatz zur klassischen Linienproduktion mit vorherrschend starrer Fördertechnik werden in einer frei verketteten Montage effiziente, individuelle Montagerouten mit taktunabhängigen Bearbeitungszeiten durch intelligente Steuerung und fahrerlose Transportsysteme (FTS) realisiert. Herausforderungen bei der Implementierung sind neben der Neuanordnung von Arbeitsstationen auf dem Shopfloor auch die Anpassung der bestehenden IT-Systeme und die Schaffung einer einheitlichen Datenlandschaft. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Faktoren zur IT-seitigen Umsetzung einer frei verketteten Montage dar und zeigt auf, welche bestehenden Standards aus dem Bereich Industrie 4.0 hierfür eingesetzt werden können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 43-47
Globale Plattform für das Internet der Dinge mit AWS

Globale Plattform für das Internet der Dinge mit AWS

Prototypentwicklung einer serverlosen Architektur
Peter Preuss, Rainer Lutsch
Beim Internet of Things (IoT) rüstet man physische Objekte der realen Welt mit Mikrocontrollern, Sensoren, Aktoren und einem Internet-Zugriff aus. Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, seine physischen Produkte um solche IoT-Funktionalitäten zu erweitern, muss ein entsprechendes Backend für die Verwaltung der IoT-Devices und die Verarbeitung der generierten Daten zur Verfügung gestellt werden. Werden die Produkte global vertrieben, muss die IoT-Plattform zudem hoch skalierbar sein und weltweit geringe Latenzen beim Zugriff sicherstellen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 48-52
Logistikplattformen als Treiber für smarte Ökosysteme

Logistikplattformen als Treiber für smarte Ökosysteme

Supply Chain Visibility als initialer Schritt für Transparenz und Steuerung von integrierten Real-time Supply Chains
Daniel Roy, Matthias Fellenberg
Märkte sind durch den Megatrend der Plattformisierung erheblichen Veränderungen ausgesetzt [1]. Für zuvor isolierte Märkte, wie z. B. Smart Factory, Smart Logistics oder Smart Grids bietet sich dadurch das Potenzial, vernetzt „smarte Ökosysteme“ entstehen zu lassen. Logistikplattformen als Instrument der Vernetzung sind ein wesentlicher Treiber für diese Plattformökonomie. In der Anwendung für Supply Chain Visibility fördern Logistikplattformen die Transparenz und Steuerung von Logistikketten und stellen dadurch einen wesentlichen ersten Schritt hin zu smarten Ökosystemen dar.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 63-66 | DOI 10.30844/I40M_20-5_S63-66
Industrie 4.0

Industrie 4.0

Der Weg zu einem digitalisierten Produktionsunternehmen
Jürgen Köbler, Tobias Fischer, Benjamin Klerch, Michael Schlecht
Das Zeitalter der Digitalisierung ist geprägt durch einen erhöhten Wettbewerb. Eine Chance bei steigendem Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, liegt daher nur in der durchgängigen Digitalisierung von Produktionsunternehmen. Dieser Beitrag widmet sich der Gestaltung einer dreistufigen generischen Unternehmensmodellplattform Industrie 4.0, die die Durchgängigkeit von Prozessen vom Kunden bis zum Lieferanten auf allen Unternehmensebenen in den Mittelpunkt stellt. Es folgt eine Übersicht der Transformationsschritte zur Bewertung und Gestaltung des Fortschritts auf dem Weg zum digitalisierten Produktionsunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S57-60
Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement 4.0

Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement 4.0

Informationsdurchgängigkeit mittels Methoden der Wissensrepräsentation
Grischa Beier, Malte Reißig, Silke Niehoff, André Ullrich ORCID Icon
Der Einfluss der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft ist omnipräsent und kann nicht losgelöst von der Debatte zur nachhaltigen Entwicklung betrachtet werden. Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 bietet das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement (BNM) besonderes Potenzial, sich den Themen nachhaltiges Wirtschaften und Digitalisierung aus Perspektive der Unternehmen zu nähern. Ein digitalisiertes Nachhaltigkeitsmanagement in industriellen Unternehmen mit Informationen zu unterstützen, bedarf jedoch einer Durchgängigkeit von Informationen. Um diese zu erreichen und zugleich Informationen aus verschiedenen Disziplinen zu integrieren, sind Methoden der Wissensrepräsentation geeignet. Aktuelle Herausforderungen und Ansätze für die Entwicklung eines offenen und konzeptionellen BNM-Modells werden in diesem Beitrag vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S57-60
Einfluss der Blockchain-Technologie auf die Industrie 4.0

Einfluss der Blockchain-Technologie auf die Industrie 4.0

Die Rolle der Finanzfunktion
Philipp Sandner, Philipp Schulden
Die Rolle der Finanzfunktion eines Unternehmens wird generell als nicht besonders innovativ angesehen. Viele assoziieren diese Unternehmensfunktion mit Bilanzen, Cashflow-Analysen und Excel-Tabellen. Mit dem Aufkommen der Blockchain-Technologie könnte sich diese Auffassung jedoch grundlegend verändern und neben der Finanzfunktion auch zahlreiche weitere Unternehmensdomänen zu strategisch agierenden Treibern von Innovation verlagern. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die im industriellen Umfeld tätig und von der Maschine Economy beeinflusst sind. Mit dem Aufkommen von Big Data und anderer Technologien wie dem Internet of Things (IoT) oder Artificial Intelligence (AI) begann die vierte industrielle Revolution, die auch als Industrie 4.0 bezeichnet wird.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 61-64
Ökologische Chancen von Industrie 4.0

Ökologische Chancen von Industrie 4.0

Eine qualitativ-empirische und literaturbasierte Studie
Kai-Ingo Voigt, Marc Rücker, Johannes W. Veile
Industrie 4.0 beschreibt die Digitalisierung sowie horizontale und vertikale Vernetzung der industriellen Wertschöpfung. Dieser Entwicklung wird eine Reihe von Potenzialen und Chancen für Unternehmen zugeschrieben. Bislang werden allerdings insbesondere ökonomische und technologische Potenziale betrachtet, während ökologische Chancen durch Industrie 4.0 bisher kaum Beachtung finden. Dieser Beitrag untersucht die ökologischen Potenziale im Kontext von Industrie 4.0, basierend auf qualitativ-empirischen Daten aus 26 Experteninterviews und einer Literaturanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass Industrie 4.0 Verbesserungspotenziale in Bezug auf Ressourcennutzung, Energieverbrauch, Logistik und Transporte, Abfall und Emissionen bietet, woraus mehrere Thesen abgeleitet werden. Die Studie möchte insgesamt dazu beitragen, die ökologischen Potenziale von Industrie 4.0 besser zu verstehen, um zu einer nachhaltigeren industriellen Wertschöpfung beizutragen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 24-28
Lifecycle Monitoring intelligenter Produktionssysteme

Lifecycle Monitoring intelligenter Produktionssysteme

Ein innovatives Konzept für die Einführung von Smart Maintenance
Eckart Uhlmann ORCID Icon, Eckhard Hohwieler, Claudio Geisert
intelligent production systems, lifecycle monitoring, cyber physical systems, industrial internet of things, smart maintenanceUm eine effiziente Fertigung zu gewährleisten, müssen Produktionssysteme die Fähigkeiten besitzen, mit Maschinen und Menschen in einer verteilten Umgebung zu kommunizieren und zu interagieren, den Verschleißzustand von funktionsrelevanten Komponenten zu überwachen und ihr Verhalten situationsbezogen selbst anzupassen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die historische Entwicklung intelligenter Produktionssysteme. Des Weiteren werden technische und organisatorische Voraussetzungen für die Implementierung intelligenter Produktionssysteme mit dem Fokus auf Smart Maintenance in einem verfügbarkeitsorientierten Geschäftsmodell vorgestellt und kritisch diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 45-49
Intelligentes Behältermanagement

Intelligentes Behältermanagement

Transparente Ladungsträgerbestände und -bedarfe durch Technologien des Internets der Dinge und Dienste
Martina Romer, Sebastian Meißner
Experteninterviews haben gezeigt, dass viele Tätigkeiten im Behälter-management manuell durchgeführt werden und Transparenz über die Ladungsträgerbestände fehlt. Die Folgen sind unter anderem Unter- oder Überbestände von Ladungsträgern. In diesem Beitrag wird das Konzept der datenbasierten Dienstleistung „automatisierte Kreislaufüberwachung“ vorgestellt. Die Dienstleistung basiert auf der Integration von Identifikations-, Kommunikations- und Lokalisierungstechnologien in Ladungsträgern und der durchgängigen Erfassung von Zustandsdaten in den logistischen Prozessen. Die Daten werden in einem cloudbasierten Service-System verarbeitet und lösen bei potenziellen Über- und Unterbestände so genannte Supply-Chain-Event aus, um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und eine Lieferstörung zu verhindern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
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