Thema: Fabrikplanung

Mein Kollege ist ein Roboter

Mein Kollege ist ein Roboter

Akzeptanz der kollaborativen Robotik in Lagerhäusern
Frederic Jacob, Eric Grosse ORCID Icon, Stefan Morana, Cornelius J. König
Die Lagerhaltung ist in vielen Unternehmen sehr arbeits- und kosten­intensiv. Die Digitalisierung und Automatisierung von manuellen Lagerprozessen können die Effizienz steigern, Kosten senken und Mitarbeitende entlasten. Dabei finden kollaborative Roboter, die sich Arbeitsaufgaben mit Mitarbeitenden teilen, zunehmend Anwendung in Lagerhäusern. Der unreflektierte Einsatz solcher Roboter kann jedoch die Akzeptanz der Mensch-Roboter-Kollaboration negativ beeinflussen. Verschiedene Einflüsse wie Angst vor Arbeitsplatzverlust, höherer kognitiver Stress, erwarteter Mehraufwand oder die Sorge vor Verletzungen können die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter behindern und sich negativ auf den wirtschaftlichen Nutzen auswirken. Dieser Beitrag stellt mögliche Barrieren für die Akzeptanz der kollaborativen Robotik in Lagerhäusern vor und diskutiert Handlungsempfehlungen für eine menschzentrierte, nachhaltige Mensch-Roboter-Kollaboration.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 23-26 | DOI 10.30844/IM_23-1_23-26
Qualitative Wirkzusammenhänge für die Planung und Durchführung von Umzugsprojekten in der Reorganisation von Fabriken

Qualitative Wirkzusammenhänge für die Planung und Durchführung von Umzugsprojekten in der Reorganisation von Fabriken

Andreas Nitsche, Malte Stonis ORCID Icon, Peter Nyhuis ORCID Icon
Die Realisierung von Reorganisationsprojekten stellt eine komplexe und eigenständige Planungsaufgabe im Rahmen einer Fabriklayoutplanung dar. Es existieren nur wenig methodische Kenntnisse, welche die zeitlichen, räumlichen und organisatorischen Restriktionen in der Erstellung eines Terminplans berücksichtigen. Der vorliegende Beitrag soll die Wirkzusammenhänge in der Planung und Durchführung von Realisierungsprojekten darstellen und somit eine Diskussionsgrundlage für weiterführende Untersuchungen im Bereich der Terminplanung von Fabrikumzügen, wie der Formulierung eines Mathematischen Optimierungsproblems für die Reorganisation von Fabrikobjekten schaffen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 53-57
Virtual Reality (VR)-basiertes Training in der Industrie

Virtual Reality (VR)-basiertes Training in der Industrie

Aktuelle Herausforderungen für den Einsatz virtueller Technologien
Benjamin Knoke, Moritz Quandt, Michael Freitag ORCID Icon, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Untersuchung aktueller technischer Herausforderungen im Kontext industrieller Virtual Reality (VR)-basierter Trainingsanwendungen. Der aktuelle Stand der Technik industrieller VR-Anwendungen wird analysiert und ein strukturierter Überblick über die bestehenden technischen Herausforderungen gegeben. Die identifizierten Herausforderungen werden anhand eines industriellen Schulungsszenarios für den sicheren Umgang mit elektrischen Bauteilen diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 45-48
Analyse der Ausprägungen bestehender Lernfabriken

Analyse der Ausprägungen bestehender Lernfabriken

Virtuelle Realität als mögliche Antwort auf aktuelle Herausforderungen
Wladimir Rempel, Lars Harkemper, Christoph S. Zoller
Lernfabriken bieten die Möglichkeit, das in der Theorie vermittelte Wissen an realitätsnahen Industriesystemen zu planen, durchzuführen und zu analysieren. In diesem Beitrag wird analysiert, welches Potenzial die Entwicklung und der Betrieb einer Lernfabrik in einer virtuellen Umgebung haben. Hierfür werden Institutionen mit Lernfabriken hinsichtlich der Herausforderungen und Wünsche im Betrieb von Lernfabriken befragt und die genannten Aspekte im Hinblick auf ihre Abbildbarkeit in Virtual Reality diskutiert. Das Ergebnis zeigt, dass Virtual Reality einen Großteil der Aspekte positiv beeinflusst und ein hohes Potenzial besitzt, um aktuelle Herausforderungen im Aufbau und Betrieb der Lernfabriken zu lösen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion

Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion

Generierung digitaler Fabrikmodelle mit dem digitalen Zwilling
Michael Schlecht, Jürgen Köbler, Roland de Guio
Der digitale Zwilling dringt immer weiter in den Fokus von Produktionsunternehmen vor und wurde von Gartner als wichtige Schlüsseltechnologie identifiziert [1]. Volkswagen setzt die Technologie in der Cloud ein, um zukünftig die Produktion an allen Standorten digital zu planen, zu steuern und zu optimieren [2]. Dennoch ist diese Technologie im Mittelstand bisher kaum vertreten. Dieser Beitrag beschreibt ein flexibles Referenzmodell für die Planung und Optimierung der Produktion durch den digitalen Zwilling. Der Fokus liegt zum einen auf der Optimierung statischer Layouts und Materialflüsse und zum anderen auf der Optimierung der dynamischen Materialflüsse und der zeitlichen Organisation von Prozessen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 53-56 | DOI 10.30844/I40M_21-5_S53-56
Planungsassistenz in der Kontraktlogistik

Planungsassistenz in der Kontraktlogistik

Ein Konzept zur KI-basierten Planungsunterstützung innerhalb einer digitalen Plattform
Marius Veigt, Lennart Steinbacher, Michael Freitag ORCID Icon
Der intensive globale Wettbewerb, kürzer werdende Produktlebenszyklen und eine zunehmende Variantenvielfalt erfordern flexible und wandlungsfähige, aber zugleich wirtschaftliche Produktions- und Logistiksysteme. Insbesondere in der Kontraktlogistikbranche werden aufgrund der kurzen Vertragslaufzeiten (ca. zwei bis drei Jahre) häufig Logistiksysteme bzw. Fabrikabschnitte neu geplant. Das Wissen über die kundenspezifischen Prozesse sowie die kundenindividuelle Konfiguration der Logistiksysteme liegt implizit bei den Planer*innen. Durch den Einsatz eines KI-basierten Assistenzsystems soll dieses Wissen erfasst und aufbereitet werden, sodass der Planungsprozess beschleunigt wird und gleichzeitig die Planungsqualität weniger individuellen Schwankungen unterliegt. In diesem Beitrag wird beschrieben an welchen Stellen des Planungsprozesses ein Bedarf für eine Unterstützung durch ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Assistenzsystem besteht und wie die digitale Plattform ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 11-15
Smart Service Lifecycle Management

Smart Service Lifecycle Management

Rahmenkonzept und Anwendungsfall
Mike Freitag, Stefan Wiesner
Die wachsende Menge verfügbarer Daten aufgrund der Digitalisierung der Wertschöpfung beschleunigt den Wandel produzierender Industrien zu Anbietern kundenorientierter Dienstleistungen. Smart Services als digitale Dienstleistungsangebote stehen exemplarisch dafür. Die Analyse von Experteninterviews als auch von Anwendungsfällen aus der Unternehmenspraxis zeigt jedoch, dass das Wissen, wie solche Smart Services entwickelt werden können, immer noch rudimentär ist. In diesem Beitrag wird ein Rahmenkonzept für ein Smart Service Lifecycle Management vorgestellt, das die systematische Entwicklung von Smart Services unter Berücksichtigung von Geschäftsmodellen und des Wertschöpfungsnetzwerks unterstützt. Das Rahmenkonzept wird anhand eines Anwendungsbeispiels aus der Textilindustrie exemplarisch implementiert und validiert.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 35-39 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S35-39
Ablaufsimulation in Industrie 4.0

Ablaufsimulation in Industrie 4.0

Handlungsfelder für die industrielle digitale Transformation
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Jana Stolipin, Ulrich Jessen
Die ereignisdiskrete Simulation von Produktions- und Logistiksystemen (im Folgenden auch Ablaufsimulation genannt) spielt für die Entwicklungen im Kontext der industriellen digitalen Transformation eine wichtige Rolle. Ihre Inte-gration in moderne Planungs- und Steuerungsprozesse wird dringend gefordert, um Industrie 4.0-Konzepte realisieren zu können. Sie erlaubt eine detaillierte Analyse sowie eine transparente Planung von Produktions- und Logistikprozessen im Hinblick auf Flexibilitäts- und Effizienzsteigerungen. Zudem bildet sie zukünftig bei der Planung und dem Betrieb von modernen Systemen einen wichtigen Bestandteil des sogenannten Digitalen Zwillings als System- und Verhaltensmodell der betrachteten Realität. Allerdings sind hierzu die Anforderungen an die Ablaufsimulation noch nicht umfassend definiert und technische Lösungen nicht hinreichend umgesetzt. Der folgende Beitrag skizziert die Rolle der Ablaufsimulation in Industrie 4.0 und formuliert notwendige ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 29-32
Mobile IIoT-Technologien in hybriden Lernfabriken

Mobile IIoT-Technologien in hybriden Lernfabriken

Szenariobasierte Entwicklung von Prozessverständnis als Basis für Handlungskompetenz
Malte Teichmann ORCID Icon, André Ullrich ORCID Icon, Benedict Bender, Norbert Gronau ORCID Icon
Der Wandel zur automatisierten Produktion, die fortschreitende Digitalisierung der Wertschöpfungsprozesse sowie die stetige Implementierung von mobilen Industrial Internet of Things-Technologien (IIoT) in diese zur Unterstützung der Mitarbeiter stellen betriebliche Weiterbildung vor Herausforderungen. Komplexere Anforderungen und veränderte Tätigkeitsprofile erfordern Handlungskompetenzen bei Mitarbeitern im Sinne der Fähigkeit, in unbekannten Situationen auf Basis eigenen Könnens handlungsfähig zu bleiben [1]. Jene sowie dafür notwendiges umfassendes Verständnis gegenüber digitalisierten Produktionsprozessen [2] kann jedoch durch konventionelle Lehrmethoden nicht realisiert werden, da diese der erhöhten Anforderungskomplexität und den komplexen Rückkopplungen im Rahmen der Steuer- und Regelkreise nicht gerecht werden können. Diese Aspekte aufgreifend wird im Folgenden ein szenariobasierter Weiterbildungsansatz für eine Lernfabrik vorgestellt, der insbesondere die ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/I40M_18-3_S21-24
I4M 1/2018: Fabriksicherheit

I4M 1/2018: Fabriksicherheit

Maßnahmen und Riskomanagement in der vernetzten Fabrik
In dieser Ausgabe erfahren Sie, wie IT- und OT-Sicherheit zusammenwirken, der Industrie 4.0 Maturity Index hilft, den digitalen Fortschritt zu messen, und welche Herausforderungen und Chancen die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt. Entdecken Sie, wie autonome Transportsysteme Effizienz steigern und Kollaborative Robotik die Arbeitswelt verändert. Praxisbeispiele zeigen zudem, wie Cloud-Nutzung die Produktionsplanung optimieren kann.
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