Thema: Digitaler Zwilling

The Digital Twin Theory

The Digital Twin Theory

Eine neue Sicht auf ein Modewort
Andreas Deuter, Florian Pethig
Im digitalen Zwilling wird ein wesentliches Mittel für Produktivitätssteigerungen im Zeitalter der industriellen Digitalisierung gesehen. Daher beschäftigen sich zahlreiche Publikationen mit diesem Begriff. Dieser Beitrag zeigt zunächst die Ursprünge des Begriffs und setzt sich mit ausgewählten Definitionen auseinander. Diese unterstützen allerdings wenig bei der praktischen Implementierung von digitalen Zwillingen, da sich die Definitionen zum Teil stark unterscheiden. Als Alternative zu einer klassischen Definition wird daher ein Theoriemodell vorgeschlagen, das Annahmen über den digitalen Zwilling enthält. Dieser neuartige Denkansatz soll helfen, das Management von digitalen Zwillingen in der Praxis zu verbessern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 27-30 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S27-30
Der virtuelle Zwilling im digitalen Anlagenbau

Der virtuelle Zwilling im digitalen Anlagenbau

Notwendige Standards für den Austausch von Simulationsmodellen über Gewerkegrenzen hinweg
Mike Barth, Guido Sand
Simulation wird branchenübergreifend als wichtiges und etabliertes Werkzeug für moderne Engineering-Prozesse betrachtet. Insbesondere die Automatisierung komplexer Produktionsanlagen verwendet Modellierungs- und Simulationstechniken in verschiedenen Projektphasen, um sowohl die Anlage, aber auch das Produkt in bestmöglicher Qualität zu entwickeln. Die jüngsten Trends rund um die Digitalisierung von Produktionsanlagen bestärken die Relevanz von virtuellen Engineering-Szenarien. Dieser Beitrag beschreibt die Notwendigkeit von domänen- und werkzeugübergreifenden Standards für die Modellierung von mechatronischen Anlagen und Maschinen im Rahmen eines digitalen Zwillings.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 7-10
Produkt- und Prozessmodellierung

Produkt- und Prozessmodellierung

August-Wilhelm Scheer, Oliver Grieble, Ralf Klein
Industrieunternehmen ergänzen zunehmend ihr Angebot an physischen Produkten um produktnahe Dienstleistungen mit dem Ziel, sich dadurch von anderen Anbietern am Markt zu differenzieren. Um eine bestmögliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit erzielen zu können, muss jedoch die individuelle Anpassung der Dienstleistungen an das zugrunde liegende Produkt sichergestellt und die Wechselwirkungen von Sach- und Dienstleistungen im Laufe der Entwicklung adäquat berücksichtigt werden. Das Vorhandensein einer konsistenten Methode zur durchgängigen Produkt- und Prozessmodellierung aller materiellen Produkte (Sachleistungen) und immateriellen Produkte (Dienstleistungen) eines Unternehmens ist daher zu einer wichtigen Voraussetzung für ein ganzheitliches Geschäftsprozessmanagement geworden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 26-30
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