Industrieunternehmen ergänzen zunehmend ihr Angebot an physischen Produkten um produktnahe Dienstleistungen mit dem Ziel, sich dadurch von anderen Anbietern am Markt zu differenzieren. Um eine bestmögliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit erzielen zu können, muss jedoch die individuelle Anpassung der Dienstleistungen an das zugrunde liegende Produkt sichergestellt und die Wechselwirkungen von Sach- und Dienstleistungen im Laufe der Entwicklung adäquat berücksichtigt werden. Das Vorhandensein einer konsistenten Methode zur durchgängigen Produkt- und Prozessmodellierung aller materiellen Produkte (Sachleistungen) und immateriellen Produkte (Dienstleistungen) eines Unternehmens ist daher zu einer wichtigen Voraussetzung für ein ganzheitliches Geschäftsprozessmanagement geworden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 26-30