Technologie: Qualifizierung

advanced Learning Factory (aLF)

advanced Learning Factory (aLF)

Ein ganzheitliches Konzept zur Fachkompetenzentwicklung als Antwort auf den demografischen Wandel
Egon Müller, Daniel Plorin, Jörg Ackermann
Zunehmend komplexer und technologiegetriebener werdende Märkte bedingen ein breites Wissens- und Qualifikationsprofil von Fachleuten in produzierenden Unternehmen. Das daraus entstehende Anforderungsspektrum für eine langfristig konkurrenzfähige Wissensadaption ist vielseitig. Speziell im Hinblick auf den prognostizierten Mangel an qualifiziertem Nachwuchs ist es umso wichtiger, bestehendes Personal nachhaltig weiterzubilden. Demnach müssen zukunftsfähige und innovative Lernumgebungen geschaffen werden, welche das dafür erforderliche Wissen sowie die nötigen Qualifikationen und Fachkompetenzen vermitteln. Ein adäquates und durchgängiges Konzept bildet die advanced Learning Factory (aLF) ab, die in diesem Beitrag vorgestellt wird.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Dem demografischen Wandel begegnen

Dem demografischen Wandel begegnen

sicher und flexibel
Regina Michalik, Katrin Schickhoff
Ist demografischer Wandel ein Schreckgespenst, dem Sie ausgeliefert sind - egal ob als Mitarbeiter, Unternehmer oder Freiberuflerin? Oder bietet der Wandel gleichzeitig Chancen? Demografische Veränderungen sind nur ein Einflussfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung in Unternehmen, Instituten und anderen Einrichtungen. Wie andere Herausforderungen auch, kann der demografische Wandel als Chance genutzt werden: mit Maßnahmen auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene, die mittel- und langfristig geplant und ergriffen werden und auch zu einer Veränderung der Führung führen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 63-65
Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Ouelid Ouyeder, Judith Arnold, Frank Straube ORCID Icon
Für viele Unternehmen ist eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ohne ein geeignetes Wissensmanagement kaum noch vorstellbar. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche häufig über einen beschränkten Zugriff auf Kapital verfügen, ist die freie Ressource Wissen ein kostbares Gut. Vor allem im Bereich der Kontraktlogistik besteht die Herausforderung, einen geeigneten Wissensmanagementansatz zu identifizieren. Besonders der Angebotserstellungsprozess zeichnet sich durch eine hohe Wissensintensivität und Komplexität aus. Im Folgenden wird ein Wissensmanagementansatz speziell für den Angebotserstellungsprozess in KMUs der Kontraktlogistik vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 66-68
Wissenssicherung in Zeiten des demografischen Wandels

Wissenssicherung in Zeiten des demografischen Wandels

Die Wissenstransfer Balanced Scorecard zur Steuerung des unternehmensinternen Wissensaustausches
Steffen Huth, Wolfgang Albeck
Die Mehrheit aller Unternehmen bezeichnet die Bewältigung des demografischen Wandels als ein wesentliches Handlungsfeld für die Zukunft. Umfragen zeigen allerdings, dass sich viele Unternehmen auf die demografischen Veränderungen bisher nur unzureichend vorbereitet haben [1]. In einem wissensbasierten Wettbewerbsumfeld führt vor allem der steigende Anteil älterer Mitarbeiter zu neuen Herausforderungen. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen dem internen Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern sowie der Wissenssicherung höchste Priorität einräumen. Der vorliegende Beitrag widmet sich deshalb der „Wissenstransfer Balanced Scorecard“ und entwickelt ein praxisorientiertes Instrument zur strukturierten Steuerung des Wissensaustausches.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Einsatz von Tablet-PCs zur Effizienzsteigerung im Montagesystemhochlauf
Rolf Steinhilper, Frank Kübler, Andreas Kruse Bayreuth
Immer kürzere Produktlebenszyklen und zunehmende Variantenzahlen stellen produzierende Unternehmen vor die Herausforderung, eine steigende Anzahl von Anlageninstallationen und -umbauten zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund wird ein schneller und reibungsloser Hochlauf von Montagesystemen immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor. Dieser Beitrag beschreibt, wie der Hochlauf von manuellen Montagesystemen in der Investitionsgüterindustrie durch den Einsatz mobiler Endgeräte (Tablet PCs), in Verbindung mit einer Wissensdatenbank, unterstützt und beschleunigt wird.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Dennis Abel, Markus Schmitz, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Planung, Ausgestaltung und laufende Verbesserung der heute vorliegenden komplexen Unternehmensstrukturen und technischen Systeme erfordern umfassende Kenntnisse über Technik, Prozesse und IT. In diesem Zusammenhang stellt der effektive und effiziente Einsatz von Planungs- und Simulationswerkzeugen Planer und Anlagenbetreiber mehr denn je vor die Herausforderung, ihr Wissen zielorientiert für ihre Planungsaufgaben zu nutzen und in kreativen Prozessen zu erweitern. Wissen wird somit immer mehr ein entscheidender Produktivitätsfaktor und ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenskapitals. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Beitrag Möglichkeiten zur Systematisierung und Standardisierung des simulationsgestützten Engineerings und hier insbesondere die Nutzung von Assistenzfunktionen sowie von systematischen Bewertungsmethodiken, um die Produktivität des Simulationseinsatzes zu erhöhen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Das Wissen älterer Beschäftigter

Das Wissen älterer Beschäftigter

Vorbereitung auf den demografischen Wandel und ungenutzte Potenziale
Birgit Verworn, Christiane Hipp
Bereits heute sind mittelständische Unternehmen in wenig attraktiven Regionen mit alternden Belegschaften und Fachkräftemangel aufgrund fehlenden Nachwuchses konfrontiert. Das Statistische Bundesamt erwartet besonders einschneidende Veränderungen der Altersstruktur der deutschen Erwerbspersonen in den Jahren zwischen 2017 und 2024. Wie sollen sich Unternehmen auf die Veränderungen vorbereiten? Handelt es sich dabei um eine reine Pflichtübung oder lassen sich sogar zusätzliche Potenziale nutzen? Aktuelle empirische Ergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum geben Hinweise.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 75-78
Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Warum und wie Unternehmen von diesen profitieren können
Stephan Kaiser, Arjan Kozica, Ulrike Bonss
Traf man früher in einem Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) einen Ingenieur, konnte man ziemlich sicher sein, einem Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber zu stehen. Seit einiger Zeit jedoch arbeiten in der Industrie zunehmend hochqualifizierte „externe“ Mitarbeiter mit den „Internen“ zusammen, und zwar auch in wichtigen Kernbereichen eines Unternehmens wie bspw. in der F&E oder im IT-Bereich. Grund hierfür ist nicht nur ein „Flexibilitätsgewinn“; vielmehr sind hochqualifizierte externe Mitarbeiter eine wichtige Quelle für neues Wissen und innovative Ideen. Externe können dazu beitragen, dass Unternehmen technologische Trends erkennen, neues Wissen erwerben und innovative Produkte entwickeln. Der vorliegende Beitrag erläutert zunächst, warum externe Mitarbeiter für Unternehmen eine wichtige Wissensquelle sind und wie der Prozess aussieht, mit dem sich das Wissen externer Mitarbeiter integrieren lässt. Im Fokus des Beitrags stehen dann ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 79-82
Teamkompetenzen in hybriden Leistungsbündeln

Teamkompetenzen in hybriden Leistungsbündeln

Kai Externbrink, Antje Lienert, Uta Wilkens ORCID Icon
Ein hybrides Leistungsbündel (HLB) ist eine auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden ausgerichtete Problemlösung, die sich aus aufeinander abgestimmten Sach- und Dienstleistungskomponenten zusammensetzt. Bei der hybriden Leistungserstellung besteht eine zentrale Herausforderung darin, die heterogenen Expertisen der am Sach- und Dienstleistungsprozess beteiligten Akteure erfolgreich zu integrieren. Setzen bisherige Forschungsarbeiten zu diesem Thema vor allem an den Schwerpunkten „Integration durch Organisation“ sowie „Integration durch Automatisierung“ an, widmet sich dieser Beitrag dem bisher wenig erforschten Themengebiet der „Integration durch Interaktion“. Im Zentrum dieses Beitrags steht daher die Frage, welche überfachlichen Kompetenzen Mitarbeiter und Teams in hybriden Leistungsbündeln in die Lage versetzen, die in der Heterogenität begründeten Potenziale erfolgreich für sich zu nutzen. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit den Spezifika des ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 65-69
Management virtueller Absicherungsprojekte

Management virtueller Absicherungsprojekte

Christoph Schäfer, Axel Friedewald, Hermann Lödding ORCID Icon
Technologien wie Digital Mock Up (DMU) und Virtuelle Realität (VR) können bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Produktentstehungsprozess helfen, Fehler im Produktdesign zu entdecken und zu beheben. Die Virtuelle Absicherung greift allerdings bisher nicht systematisch auf Erfahrungen aus bestehenden Projekten zurück, um diejenigen Absicherungsaufträge abzuleiten, die - auf der Basis einer nachvollziehbaren Quantifizierung - den höchsten Nutzen versprechen. Die neu entwickelte Methode des DMU-Cockpits bündelt das dezentral vorhandene Wissen über Fehlerquellen in einem zentralen Werkzeug, um Absicherungsaufträge für die möglichen Fehlerquellen der Bauteile zu erzeugen. Die Funktionsweise wird in diesem Beitrag am Beispiel der schiffbaulichen Unikatproduktion erläutert. Der Einsatzbereich beschränkt sich jedoch nicht auf die Unikatproduktion; das DMU-Cockpit ist auch in anderen Branchen eine geeignete Basis für die systematische virtuelle Absicherung.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
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