Technologie: Qualifizierung

Green Factory Bavaria am Standort Augsburg

Green Factory Bavaria am Standort Augsburg

Forschungs-, Demonstrations- und Schulungsplattform
Christian Gebbe, Johannes Glasschröder, Gunther Reinhart
Die Green Factory Bavaria ist ein Forschungsprojekt, bei dem an mehreren Standorten in Bayern eine Plattform aufgebaut wird, um die Ressourceneffizienz in der Fertigung weiter zu steigern. Diese Plattform soll sowohl zu Forschungs- als auch zu Demonstrations- und Schulungszwecken dienen. Am Standort Augsburg wurde aus diesem Grund eine Prozesskette entworfen, die aus einem additiven Fertigungsschritt und nachfolgenden Reinigungs- und Verpackungsschritten besteht. Die Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen sowie das Schulungskonzept werden in diesem Beitrag erläutert.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 39-42
Industrielle Agenten und Agenten-basiertes Lernen im technischen Kontext

Industrielle Agenten und Agenten-basiertes Lernen im technischen Kontext

Stefan Bosse
Datenverarbeitungsprozesse werden immer komplexer hinsichtlich der Datenmenge, Datendimension und dem Zusammenhang der abgeleiteten Informationen mit den Eingangsdaten. Dieses wird bei sensorischen Messprozessen besonders deutlich, wo Messunsicherheiten, Kalibrierungsfehler, und Unzuverlässigkeit von Sensoren signifikanten Einfluss auf die Informationsgewinnung haben. Gerade im technischen und industriellen Kontext stellt die zunehmende Komplexität und Verteilung der Datenverarbeitung ein zunehmendes Problem dar. Häufig stehen hinter der Informationsableitung mathematische Modelle und Funktionen, die aber nicht immer vollständig sind. Geht es um die Gewinnung von Zustandsaussagen eines Systems oder um Adaption, können Lernverfahren eine Alternative darstellen. Traditionell werden Messdaten zentral gesammelt und ausgewertet. Es soll aufgezeigt werden, wie verteiltes Maschinelles Lernen mit mobilen Agenten und selbst-organisierenden Systemen einen signifikanten Beitrag zur ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 47-52
Industrie 4.0

Industrie 4.0

Gesellschaftliche und bildungspolitische Perspektiven
Lothar Abicht, Thomas Flum
Wirtschaft, Unternehmen und Mitarbeiter werden nachhaltig vom digitalen Wandel erfasst. Besonders interessant sind hierbei die neuen Möglichkeiten für die Weiterbildung, Lernerverhalten digital auszuwerten. Learning Analytics kann zur konkreten Optimierung von Lernformen und Lerninhalten zum Wohle der Lernenden und des aus- und weiterbildenden Unternehmens eingesetzt werden.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Lebenslanges Lernen Neue Ansätze für die Textilwirtschaft

Lebenslanges Lernen Neue Ansätze für die Textilwirtschaft

Marcus Winkler, Guido Grau, Meike Tilebein ORCID Icon
vLebenslanges Lernen ist als ein elementarer Teil der Wissensgesellschaft für den Erfolg von Industrie 4.0 von zentraler Bedeutung. Dabei geht es sowohl um individuelle Chancen für die Beschäftigten als auch um unternehmerische Wettbewerbsvorteile. Zwei konkrete Lösungen für die Textilwirtschaft werden hier vorgestellt: zum einen ein branchenweites Angebot für die Aus- und Weiterbildung und zum anderen eine anpassbare IT-basierte Lernmethodik zum Lernen am Arbeitsplatz. In beiden Beispielen kommen aktuelle Konzepte, Technologien und Lehrformen zum Einsatz.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 58-61
CIIT: CENTRUM INDUSTRIAL IT

CIIT: CENTRUM INDUSTRIAL IT

Science-to-Business-Center für die intelligente Automation
Sybille Hilker
Im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) wird die vielfach geforderte enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft tatsächlich gelebt. Unter einem Dach arbeiten und forschen voneinander unabhängige Unternehmen und Forschungsins-titute an der Verknüpfung von Informations- und Automatisierungswelt. Das CIIT ist Deutschlands erstes Science-to-Business-Center im Bereich der industriellen Automation. In gemeinsamen Forschungs- und Transferprojekten werden, im Rahmen angewandter Grundlagenforschung, im CIIT Technologien für die Fabrik der Zukunft entwickelt und in die Anwendung gebracht. Mit dem “industry-on-campus”-Konzept nutzen Wissenschaft und Industrie das CIIT als neutrale und offene Kooperations- und Wissensplattform im Kontext der Industrie 4.0. Damit bilden sie zusammen einen Technologiecluster für die intelligente Automation. Das CIIT ist eines der drei Technologie- und Transferzentren im Bereich der intelligenten technischen Systeme in der Technologieregion ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 56-57
Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung

Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung

Technische Universität Graz
Mario Kleindienst
Das Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit unterschiedlichen Themen entlang des Produktentstehungsprozesses. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen des Produktions- und Innovationsmanagements. Unter anderem wurde eine Lernfabrik entwickelt, um einerseits als Plattform für die Forschung im Umfeld der Industriebetriebslehre zu dienen, aber andererseits auch um die Ergebnisse der Forschung in die Breite zu tragen. Dazu werden sowohl Studierende als auch Unternehmenspartner durch Schulungen und Demonstrationen in der Lernfabrik an Themen wie Industrie 4.0 herangeführt. Ferner betreibt das Institut auch ein FabLab bzw. Maker Space, in welchem moderne Produktionsanlagen der breiten Öffentlichkeit zur Unterstützung der Innovationsfähigkeit zur Verfügung gestellt werden. Dieser Beitrag soll das Institut und seine Betätigungsfelder vorstellen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 34-35
Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen

Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen

Technische Universität Darmstadt
Andreas Wank
Das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen lehrt und forscht auf dem Gebiet der Zerspanung metallischer Werkstoffe, der Konstruktion und Auslegung von Werkzeugmaschinen und Komponenten sowie der Prozessoptimierung, Produktionsorganisation und Energieeffizienz im produktionstechnischen Umfeld. Die Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion bildet hierbei ein Querschnittsthema, welches alle Schwerpunkte miteinander verbindet.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 24-25
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Technische Universität Kaiserslautern, Institut für Technologie und Arbeit e.V.
Mathias Schmitt, Stefanie Fischer
Der Wunsch nach kundenorientierten Lösungen, kleinen Stückzahlen und kurzen Lieferzeiten stellt insbesondere mittelständische Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Seit einiger Zeit steht der Begriff Industrie 4.0 als Synonym für die Produktions- und Arbeitswelt von morgen, die sich durch zunehmende Vernetzung und Digitalisierung über alle Stufen der Wertschöpfung hinweg auszeichnet, um dadurch die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen weiter zu stärken. Allerdings sind bislang die Chancen und Möglichkeiten durch digitale Prozesse für den Mittelstand nur unzureichend erfasst und daher für die Unternehmen auch nur schwer abschätzbar. Aus diesem Grund müssen sich zukünftig Handlungsbedarfe und Maßnahmen zu den Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung viel stärker an den Bedarfen mittelständischer Unternehmen orientieren. Im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand Digital“ sollen insbesondere mittelständische Unternehmen bei der ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 40-41
Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme

Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme

Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Stefan Kaspar
Das Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) am Standort Dingolfing der Hochschule Landshut fokussiert die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen der Region durch Wissens- und Technologietransfer. Dabei stellt das TZ PULS insbesondere mit der 900 m² großen Muster- und Lernfabrik, 300 m² Projektfläche sowie einer modernen Produktionslogistikausstattung die bestmöglichste Infrastruktur zur Verfügung, um als zentraler Veranstaltungs-, Forschungs-, und Demonstrationsort für den Dialog mit den Unternehmen der Region zu dienen. Den thematischen Kern der Forschungsaktivitäten bildet die „Intelligente Produktionslogistik“, d. h. der innovative Einsatz von Lösungen der Industrie 4.0 in der Produktionslogistik zur Erschließung weiterer Effizienzpotenziale. Das TZ PULS profitiert von der intensiven Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Industrie - und stellt selbst einen wesentlichen Teil dieser Verknüpfung dar: Ein ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 52-53
Erfolgreich und lehrreich zugleich

Erfolgreich und lehrreich zugleich

Kompetenzentwicklung zum Umgang mit Systemkomplexität durch gemeinsames Lernen von Studierenden und Industriemitarbeitern
Marlies Achenbach, Lena Schulte, Jochen Deuse ORCID Icon, Peter Buhr
Die moderne Arbeitswelt wandelt sich zunehmend von einer ressourcen- zu einer wissensbasierten Produktion sowie von Linearität zu Komplexität. Um erfolgreich mit der Digitalisierung und Komplexität von Produktionssystemen umgehen zu können, wird der Aufbau von System- und Problemlösungskompetenz zunehmend wichtiger. Der Beitrag stellt ein innovatives Lehr-/Lernkonzept vor, das die studentische Ausbildung mit der betrieblichen Weiterbildung kombiniert: „Multi real - Multiperspektivisches Lernen im realen Produktionsbetrieb“. Im Fokus steht der Aufbau von System- und Problemlösungskompetenz durch die Umsetzung zielgerichteter Verbesserungen im Unternehmen in gemischten Teams aus Studierenden und Mitarbeitern. Vorgestellt werden insbesondere Rolle und Nutzen der Partnerunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
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