Im Rahmen steigender Anforderungen an moderne Verkehrs- und Transportsysteme wird der Bedarf an intelligenten Planungs- und Steuerungskomponenten immer größer. Eine Möglichkeit, um einen unflexiblen, zentralen Steuerungsansatz zu umgehen, besteht darin, ein zu betrachtendes Verkehrssystem in unabhängige, dezentrale Einheiten aufzuteilen, die miteinander interagieren und somit den Transportfluss steuern. Hierzu bietet sich ein agentenbasierter Ansatz an, der bereits in der informationsverarbeitenden Industrie erfolgreich Einzug gehalten hat. Grundlage dieses agentenbasierten Ansatzes ist eine auf Petri-Netzen basierende Beschreibungssprache, mit der ein gewünschtes Verkehrsszenario hinreichend spezifiziert werden kann. Darauf aufbauend kann die Architektur eines Agentensystems, das u.a. zur Steuerung in der Transportlogistik dient, entworfen werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 15-18