Wandlungsfähigkeit

Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Norbert Gronau ORCID Icon, Horst Wildemann, Michael F. Zäh
Mittelständische Industrieunternehmen setzen für ihre betrieblichen Abläufe Planungs- und Ausführungssysteme ein. Aufgrund der Turbulenzen auf Absatz- und Beschaffungsmärkten kann die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen nur durch permanente Anpassungen der Organisationsstrukturen und -abläufe erfolgen. In der Praxis zeigt sich eine unzureichende technologische Anpassungsfähigkeit der heute eingesetzten Standardsoftwaresysteme. Diese lassen zwar während der Einführungsphase vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten zu, Veränderungen im laufenden Betrieb sind aber meist nur mit großem Aufwand möglich. Hier sind die Softwarehersteller in Zukunft zunehmend gefordert, wandlungsfähige Auftragsabwicklungssysteme zu entwickeln. Über die Entwicklungsphase (Build-Time) hinaus muss auch parallel zur Betriebsphase (Run-Time) der technische Fortschritt aufgrund von geänderten Anforderungen durch entsprechende Softwarereleases synchronisiert werden.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 25-30
Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Günter Warnecke, Christian M. Thurnes
Wandlungsfähige Unternehmen richten sich nachhaltig auf kurz- und längerfristige Veränderungen aus und sichern somit ihren Erfolg bei sich wandelnden Märkten und Umfeldern. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Ausrichtung ist die zielgerichtete Entwicklung der Kompetenzen im Unternehmen. Hierbei sind sowohl adaptive Reaktionen auf akute Veränderungen als auch eine präventiv in die Zukunft gerichtete Planung erforderlich. Ansätze eines ganzheitlichen Kompetenzmanagements ermöglichen einen Abgleich von Kompetenzangeboten und Kompetenzbedarfen und bilden somit die Grundlage für Maßnahmen der Kompetenzentwicklung, welche die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens unterstützt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 9-11
Wandlungsfähigkeit durch Flexibilitätsoptimierung in Produktionsprojekten

Wandlungsfähigkeit durch Flexibilitätsoptimierung in Produktionsprojekten

Jan C. Aurich, Peter Barbian, Christian Fuchs
Aufgrund steigender und sich schnell ändernder Anforderungen an Unternehmen verkürzen sich die Planungs- und Rekonfigurationszyklen in der Produktion stetig. Vor diesem Hintergrund wird die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen zum wettbewerbsentscheidenden Erfolgsfaktor. Als Lösungsansatz führt der Beitrag das Konzept der Projektorientierten Produktion ein und beschreibt mit der Flexibility Mode and Effect Analysis (FlexMEA) eine Methode zur Flexibilitätsoptimierung von Produktionssystemen. Die Flexibilitätsoptimierung bildet die Voraussetzung und Basis zur Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
Wandlungsfähigkeit durch Technologieplanung

Wandlungsfähigkeit durch Technologieplanung

Christian Rosier, Jens Schröder
Neue Technologien sind häufig Treiber strukturellen Wandels, der in vielen Fällen zu tiefgreifenden organisatorischen und infrastrukturellen Veränderungen in der Branche und in den Unternehmen führt. Das Ziel unternehmerischen Handelns muss es sein, wandlungsfähig zu werden, d.h. zum Hauptakteur des Wandels zu werden anstatt nur auf den Wandel zu reagieren. Mit dem in diesem Beitrag beschriebenen Technologiekalender wird das zukünftige Angebot an Technologien erfasst und hinsichtlich des Einflusses auf Branche und Unternehmen in Beziehung gesetzt. Aus der Gegenüberstellung des zukünftig zu fertigenden Produktspektrums und der in Zukunft verfügbaren Technologien können notwendige organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen initiiert werden, die sich als Konsequenz aus dem technologischen Wandel ergeben. Unternehmerischer Wandel wird auf diese Weise planbar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 55-57
Wie wird der Wandel wirtschaftlich?

Wie wird der Wandel wirtschaftlich?

Ein Verfahren für die anforderungsgerechte Gestaltung von Wandlungsfähigkeit
Christoph Heger, Hermann Holzer
Im heutigen, sich ständig verändernden Markt nimmt die Sicherheit von Marktprognosen und damit die unternehmensinterne Planbarkeit ab. Die Anforderung an die Wandlungsfähigkeit des einzelnen Unternehmens nimmt somit nachhaltig zu. Wandlungsfähigkeit ist daher neben den klassischen Zielgrößen Kosten, Zeit und Qualität zu einem entscheidenden Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen avanciert. Gleichwohl wird Wandlungsfähigkeit in der Unternehmenspraxis häufig nicht genügend berücksichtigt oder nicht umgesetzt, da sie zusätzliche Investitionen verursacht, denen nur ungewisse Einsparungen gegenüberstehen. Das dargestellte Berechnungsverfahren ermöglicht es, die Kosten bzw. Einsparungen über den Lebenszyklus einer Fabrik mithilfe des Szenariomanagements zu berechnen und somit anforderungsgerecht und wirtschaftlich zu planen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 12-16
1 4 5