Wandlungsfähige Produktionssysteme

Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Ein Vergleich lokal integrierter und global diversifizierter Alternativen
Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Globale Liefer- und Wertschöpfungsketten sind komplex und hochgradig vernetzt. Ein temporärer Ausfall eines einzelnen Lieferanten aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Konflikten oder Pandemien kann weitreichende Folgen für Wertschöpfungsprozesse an vielen anderen Standorten haben. Der Beitrag skizziert strategische Optionen für Unternehmen, um die Resilienz ihrer Wertschöpfungsketten zu verbessern. Mögliche Optionen sind die Ausweitung lokaler oder globaler Lieferketten, die regionale Konzentration oder globale Diversifizierung der eigenen Produktionskapazitäten von Unternehmen sowie das Insourcing oder Outsourcing von Wertschöpfungsaktivitäten. Anhand der Daten von 314 deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wird der Zusammenhang des Einsatzes verschiedener digitaler Technologien und Organisationskonzepte mit der Umsetzung der verschiedenen Wertschöpfungsoptionen untersucht.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 31-35 | DOI 10.30844/IM_23-4_31-35
IM 3/2011: Wandlungsfähige Produktionssysteme

IM 3/2011: Wandlungsfähige Produktionssysteme

Menschen und Maschinen: Schlüssel zur wandlungsfähigen Produktion
Moderne Fabriken müssen modular, interoperabel, skalierbar und mobil sein. Es sind jedoch zuerst die Menschen, von denen ein Mehr an Agilität und Robustheit im Betrieb abhängt. Diese Ausgabe der Industrie Management versammelt Erkenntnisse zum Thema Wandlungsfähigkeit, von der Flexibilität sich selbst steuernder Produktionssysteme über Simulationsmodelle von Logistiksystemen bis hin zur Planung und Optimierung globaler Wertschöpfungsnetzwerke.
Erforschung wandlungsfähiger Produktionssysteme im IBF-Lab

Erforschung wandlungsfähiger Produktionssysteme im IBF-Lab

Interdependenzen zwischen Mensch, Technik und Organisation
Birgit Spanner-Ulmer, Egon Müller, Stev Glöckner, Jörg Ackermann, Mathias Keil, Frank Börner
Unternehmen sehen sich fortwährend einem radikalen Wandel gegenüber. Ein Ansatz zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind wandlungsfähige Produktionssysteme. Diese können jedoch nur so wandlungsfähig sein, wie es die in ihnen tätigen Menschen sind. Eine ganzheitliche Betrachtung der Dimensionen Mensch, Technik und Organisation ist in diesem Zusammenhang unabdingbar. Das Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) besitzt umfangreiche Erfahrungen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Erforschung der Wandlungsfähigkeit unter der Berücksichtigung der Interdependenz zwischen Mensch, Technik und Organisation. Unterstützt wird dies durch die „Laborlandschaft“ des IBF, IBF-Lab genannt, welche eine interdisziplinäre Forschung ermöglicht. Konzeption und Umsetzung des IBF-Lab werden vorgestellt. Der konkrete Anwendungsfall wird beispielhaft anhand eines Forschungsvorhabens demonstriert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Flexibilität von Produktionssystemen in Hinblick auf den demographischen Wandel

Flexibilität von Produktionssystemen in Hinblick auf den demographischen Wandel

Gert Zülch, Martin Waldherr
In turbulenten und innovativen Märkten ist ein Produktionsunternehmen darauf angewiesen, sich nicht nur innerhalb eines gewissen Korridors als robust hinsichtlich zu erwartender Stückzahlschwankungen zu erweisen. Darüberhinaus ist es notwendig, die Wandelbarkeit von Produktionssystemen bereits bei deren Planung zu berücksichtigen, damit auf nicht vorab kalkulierbare Entwicklungen reagiert werden kann. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist es nicht mehr hinreichend, die Planung der Personalstruktur erst im Anschluss an die Betriebsmittelkonfiguration vorzunehmen. Darüberhinaus sind Produktionssysteme so auszulegen, dass sie unter Beibehaltung einer Stammbelegschaft über die gesamte Nutzungsdauer des Produktionssystems hinweg produktiv bleiben. Die Planungsaufgabe ist somit dahingehend zu erweitern, dass ein Produktionssystem sowohl technisch und organisatorisch als auch personalorientiert an die sich verändernde Leistungsfähigkeit einer alternden Belegschaft ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 65-68
Wandlungsfähige Produktionssysteme

Wandlungsfähige Produktionssysteme

Integrierte Betrachtung von Technologie, Organisation und Mitarbeitern in produzierenden Unternehmen
Achim Kampker, Robert Schmitt ORCID Icon, Henrik Glöckner, Andreas Maue
Die verheerende Wirtschaftskrise und die in 2010 sprunghaft angestiegene Konjunktur haben gezeigt, dass Unternehmen heute in einem turbulenten Umfeld agieren, in dem sich eine Vielzahl unternehmensexterner und -interner Faktoren, wie z.B. die Kundennachfrage, dynamisch verändern. Das vom BMBF geförderte Projekt ProAktiW wird zeigen, dass eine Steigerung der Wandlungsfähigkeit zunehmend die nachhaltige und wirtschaftliche Herstellung auch einfacher Produkte am Standort Deutschland ermöglicht. Der Fokus des Projekts liegt dabei auf dem Zusammenspiel der einzelnen Elemente des Wandlungsfähigen Produktionssystems. Ein Produktionssystem muss ausgehend von der Identifikation des Wandlungsbedarfs gestaltet werden. Bei der Gestaltung sind besonders die Mitarbeiter zu berücksichtigen. Der Ansatz wird am Beispiel einer Schweißzelle mit kooperierenden Robotern detailliert. Diese Zelle wird ein Kernelement der realen Produktion auf dem RWTH Campus, bei der das entwickelte Wandlungsfähige ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 39-42