Technologieplanung

Modellierung und Analyse technologischer Ketten

Modellierung und Analyse technologischer Ketten

Ein neuer Ansatz zur effektiven Generierung von Technologiewissen
Knut Großmann, Hajo Wiemer, Michaela Helbig
Komplexer werdende Technologien in allen industriellen Bereichen erfordern zunehmend eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten technologischen Prozessketten, die bisher meist als bereits erprobte und freigegebene technologische Abläufe abgebildet werden. Der Weg bis zu einem lauffähigen technologischen Prozess - von der Voruntersuchung bis zur Serie - wird nicht unterstützt. Dabei entsteht gerade in den technologisch orientierten F&E-Bereichen das Knowhow, was für eine reproduzierbare qualitätsgerechte Produktherstellung erforderlich ist. In diesem Beitrag werden methodische Ansätze für die technologisch orientierte Modellierung und Analyse von Prozessketten erläutert, mit denen operatives Technologiewissen effektiv generiert werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 38-42
Entwicklung von Technologiestrategien

Entwicklung von Technologiestrategien

Timo Berger, Jürgen Gausemeier
Mehr denn je kommt es auf strategische Produkt- und Technologieplanung an. Basis dafür ist die Antizipation von Entwicklungen von Märkten und Technologien. Der Beitrag zeigt auf, wie neue Technologien aufgegriffen und zu schlüssigen Technologiestrategien verknüpft werden können. Diese verhelfen den Unternehmen zur Weiterentwicklung des Produktprogramms und zur vorteilhaften Positionierung im Wettbewerb von morgen. Mit einem durchgängigen Beispiel aus der Automobil-Lichttechnik wird die hohe Praktikabilität der Methodik unterstrichen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 31-36
Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Heinrich Kuhn, Thomas Schmaußer
Produktionswirtschaftliche Flexibilität zählt aktuell zu einem der Kerntrends in der Automobilindustrie. Die Bestimmung des optimalen Flexibilitätsgrads stellt dabei ein komplexes Entscheidungsproblem dar. Der Beitrag erläutert zunächst Chancen und Wirkungsweisen von Flexibilitäten in der Automobilproduktion. Produktionsflexibilität kann sowohl zur Begegnung von kurz- und mittelfristigen Marktschwankungen eingesetzt, als auch als strategischer Ansatz zur Realisierung langfristiger Kostenvorteile genutzt werden. Da-rauf aufbauend wird auf die verschiedenen Aspekte eingegangen, die im Rahmen der strategischen Planung berücksichtigt werden müssen. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Planung optimaler Flexibilitäten einen ganzheitlichen Planungsansatz erfordert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Wandlungsfähigkeit durch Technologieplanung

Wandlungsfähigkeit durch Technologieplanung

Christian Rosier, Jens Schröder
Neue Technologien sind häufig Treiber strukturellen Wandels, der in vielen Fällen zu tiefgreifenden organisatorischen und infrastrukturellen Veränderungen in der Branche und in den Unternehmen führt. Das Ziel unternehmerischen Handelns muss es sein, wandlungsfähig zu werden, d.h. zum Hauptakteur des Wandels zu werden anstatt nur auf den Wandel zu reagieren. Mit dem in diesem Beitrag beschriebenen Technologiekalender wird das zukünftige Angebot an Technologien erfasst und hinsichtlich des Einflusses auf Branche und Unternehmen in Beziehung gesetzt. Aus der Gegenüberstellung des zukünftig zu fertigenden Produktspektrums und der in Zukunft verfügbaren Technologien können notwendige organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen initiiert werden, die sich als Konsequenz aus dem technologischen Wandel ergeben. Unternehmerischer Wandel wird auf diese Weise planbar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 55-57
Strategien der integrierten Technologieplanung

Strategien der integrierten Technologieplanung

Fritz Klocke, Hagen Wegner, Holger Willms
Produktivität, Qualität, Flexibilität und Produktionskosten sind nicht die einzigen entscheidenden Kriterien für eine effiziente Produktion. Zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit muss vielmehr ein globales Optimum der Prozesskette erreicht werden, welches die unternehmensspezifisch vorhandenen Ressourcen optimal nutzt und gleichzeitig Innovationen berücksichtigt. In diesem Beitrag werden diesbezügliche Ansätze zur Unterstützung der integrierten Technologieplanung erläutert, die am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen (WZL) entwickelt wurden.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 62-65
Methoden der Technologiefrühaufklärung

Methoden der Technologiefrühaufklärung

Szenariotechnik und Roadmapping im Vergleich
Dieter Specht, Christian Mieke, Stefan Behrens
Technologien beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im globalen, sich verschärfenden Wettbewerb. Insbesondere Unternehmen so genannter High-Tech-Branchen sind von kürzeren Produktlebenszyklen, aber tendenziell längeren Entwicklungszeiten betroffen. Unternehmen reiferer Branchen werden durch auftretende Substitutionstechnologien bedroht. In diesem Umfeld stärken ein effektives Wissensmanagement und eine systematische Technologiefrühaufklärung mit methodischer Unterstützung die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Szenariotechnik und das Technologie-Roadmapping sind Methoden, die technologische Trends erfassen und das Wissen über Technologieentwicklungen abbilden. In diesem Beitrag werden die Methoden bezüglich ihrer Eignung bewertet und integriert. Eine Kombination von Szenariotechnik und Technologie-Roadmapping kann die Vorteile beider Methoden nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 71-74