Technologiemanagement

Generative Künstliche Intelligenz

Generative Künstliche Intelligenz

Neue Horizonte für das Technologiemanagement? Eine Fallstudie in der produzierenden Industrie
Günther Schuh ORCID Icon, Leonard Cassel, Bastian Thanhäuser, Thomas Scheuer
Die fortschrittliche Entwicklung und das Nutzenpotenzial generativer Künstlicher Intelligenz (KI), exemplarisch verdeutlicht durch den Erfolg von OpenAIs ChatGPT, deuten auf eine vielversprechende Applikation in der industriellen Produktion hin. Besonders im Technologiemanagement produzierender Unternehmen besteht die Vermutung, dass KI-Anwendungen bei komplexen Herausforderungen, bspw. Technologiefrüherkennung und strategische Entscheidungsfindung, eine Unterstützung sein können. Dieser Artikel stellt drei zukünftige Entwicklungshorizonte generativer KI dar und beleuchtet anhand von Fallstudien aktuelle Einsatzmöglichkeiten. Abschließend werden fünf Thesen zur zukünftigen Integration von generativer KI in unternehmerische Prozesse formuliert.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 6-13 | DOI 10.30844/I4SD.24.3.6
Technologie- und Innovationsmanagement

Technologie- und Innovationsmanagement

Effiziente Produktion und kundennahe Produkte
Ingrid Breitenberger, Toni Drescher, Frank Sygor
Eine gute Idee wird dann zur Innovation, wenn das angestrebte Produkt oder die Dienstleistung einen Mehrwert für den Kunden hat. Und hier ist schon lange nicht mehr nur der Preis der entscheidende Faktor. Spezielle Features, ein außergewöhnliches Design oder die Anpassung an individuelle Kundenwünsche können dabei Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb mit der Konkurrenz sein. Es wird daher immer wichtiger, laufend neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und gleichzeitig die Effizienz in der Herstellung zur steigern. Mithilfe eines durchdachten und vor allem strategischen Technologie- und Innovationsmanagements können Unternehmen die Entwicklungskosten für neue Produkte und Dienstleistungen senken, vorhandene Technologiepotenziale ausschöpfen und den Weg bis zur Marktfähigkeit verkürzen. In verschiedenen Weiterbildungsprogrammen vermittelt die RWTH Aachen in wissenschaftlicher Kooperation mit Fraunhofer praktische Methoden und Best Practices, wie ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 63-66
IM 3/2005: Innovationsmanagement

IM 3/2005: Innovationsmanagement

Modelle und Strategien für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit
Die Verankerung von „Continuous Innovation“ in Unternehmen ist ein außerordentlich wichtiger Erfolgsfaktor. In dieser Ausgabe von Industrie Management finden Sie deshalb Modelle und Strategien für ein erfolgreiches Innovationsmanagement. Dazu gehört der Informationsaustausch in Projekt- und Entwicklungsteams ebenso wie eine rigorose Schwachstellenanalytik, die eine sinnvolle Priorisierung erlaubt.
Strategische Flexiblität durch Technologiecontrolling

Strategische Flexiblität durch Technologiecontrolling

Dieter Specht, Stefan Behrens, Christian Mieke
Zur Sicherung des Erfolges müssen Unternehmen in einem dynamischen Umfeld Flexibilitätspotenziale aufbauen, um zeitnah auf Entwicklungen reagieren zu können. Eine auf das Umfeld der Unternehmen abgestimmte Technologiebasis bietet erhebliche Flexibilitätspotenziale. Viele Unternehmen erarbeiten unter hohen Kosten solche Potenziale, können diese jedoch nicht dauerhaft erhalten. Ein organisational verankertes und methodisch gestütztes Technologiecontrolling unterstützt die langfristige Sicherung der technologischen Flexibilitätspotenziale.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Wandlungsfähigkeit durch Technologieplanung

Wandlungsfähigkeit durch Technologieplanung

Christian Rosier, Jens Schröder
Neue Technologien sind häufig Treiber strukturellen Wandels, der in vielen Fällen zu tiefgreifenden organisatorischen und infrastrukturellen Veränderungen in der Branche und in den Unternehmen führt. Das Ziel unternehmerischen Handelns muss es sein, wandlungsfähig zu werden, d.h. zum Hauptakteur des Wandels zu werden anstatt nur auf den Wandel zu reagieren. Mit dem in diesem Beitrag beschriebenen Technologiekalender wird das zukünftige Angebot an Technologien erfasst und hinsichtlich des Einflusses auf Branche und Unternehmen in Beziehung gesetzt. Aus der Gegenüberstellung des zukünftig zu fertigenden Produktspektrums und der in Zukunft verfügbaren Technologien können notwendige organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen initiiert werden, die sich als Konsequenz aus dem technologischen Wandel ergeben. Unternehmerischer Wandel wird auf diese Weise planbar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 55-57
Methoden der Technologiefrühaufklärung

Methoden der Technologiefrühaufklärung

Szenariotechnik und Roadmapping im Vergleich
Dieter Specht, Christian Mieke, Stefan Behrens
Technologien beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im globalen, sich verschärfenden Wettbewerb. Insbesondere Unternehmen so genannter High-Tech-Branchen sind von kürzeren Produktlebenszyklen, aber tendenziell längeren Entwicklungszeiten betroffen. Unternehmen reiferer Branchen werden durch auftretende Substitutionstechnologien bedroht. In diesem Umfeld stärken ein effektives Wissensmanagement und eine systematische Technologiefrühaufklärung mit methodischer Unterstützung die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Szenariotechnik und das Technologie-Roadmapping sind Methoden, die technologische Trends erfassen und das Wissen über Technologieentwicklungen abbilden. In diesem Beitrag werden die Methoden bezüglich ihrer Eignung bewertet und integriert. Eine Kombination von Szenariotechnik und Technologie-Roadmapping kann die Vorteile beider Methoden nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 71-74