Supply Chain Management

Realitätsnahes Prozesscontrolling in Produktionsnetzwerken

Realitätsnahes Prozesscontrolling in Produktionsnetzwerken

Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Notwendigkeit, detailliertes Wissen über vorhandene Geschäftsprozesse zu erlangen, steigt kontinuierlich mit der Komplexität der Verzweigungen innerhalb von Produktionsnetzwerken an. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht daher nachfolgend die Modellierung von unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen. Ausgehend von den aktuellen Anforderungen der Industrie beschreibt der Artikel eine Modellierungsmethode, die unter Berücksichtigung von Lieferwahrscheinlichkeiten diesen Anforderungen gerecht wird. Die vorgestellte Methode wird im Kontext des unternehmensübergreifenden Prozesscontrollings näher beschrieben.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Flexibilitätsverträge zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit

Flexibilitätsverträge zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit

Ein Ansatz zur Verbesserung zwischenbetrieblicher Kooperationen
Nikolai Iliev, Paul Schönsleben
Abnahmeregelungen in Form von flexibilitätsorientierten Rahmenverträgen sind in der industriellen Praxis ein gängiges Instrument zur Eindämmung von Bedarfs- und Bestandsrisiken bei gleichzeitig erzielbarer höherer Liefer- und Reaktionsfähigkeit. Mittlerweile haben auch Wissenschaftler mithilfe von Modellsimulationen die Vorteilhaftigkeit solcher Verträge nachgewiesen. Es fehlt bislang jedoch an greifbaren Methoden, um zum einen im Voraus für kooperative Vertragsverhandlungen eine Transparenz über die Kostensituation und zum anderen Hinweise für die operative Umsetzung zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden ein softwarebasiertes Werkzeug zur Vertragsgestaltung vorgestellt, das sowohl bisherige wissenschaftliche Lücken in der Modellformulierung schließt, als auch einen transparenten Kostenausweis und Hinweise zur Parametrisierung von ERP-Systemen gibt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 19-22
Optimierung von Produktions- und Logistiknetzwerken durch Synchronisation

Optimierung von Produktions- und Logistiknetzwerken durch Synchronisation

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Jan Topi Tervo
Produktions- und Logistiknetzwerke zeichnen sich durch eine ständig wachsende Komplexität aus und sind heutzutage mehr denn je gezwungen, sich schnell an sich dynamisch verändernde Märkte anzupassen. Diese und weitere Faktoren erschweren eine unternehmensübergreifende Produktionsplanung und -steuerung dieser Netzwerke enorm. Ein neuer, viel versprechender Ansatz ist die Ausnutzung von Synchronisationsphänomenen in solchen dynamischen Systemen. Dabei soll erreicht werden, die Produktion der einzelnen Unternehmen in den Netzwerken nach technisch-physikalischen Gesichtspunkten zu synchronisieren und dadurch das Gesamtnetzwerk effizienter und produktiver zu gestalten.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Wertschöpfungsmanagement in einer Virtuellen Supply Chain Organisation

Wertschöpfungsmanagement in einer Virtuellen Supply Chain Organisation

Herwig Dullnig
Innerhalb des Supply Chain Managements ist ein unternehmensübergreifendes Wertschöpfungsmanagement zu entwickeln. Besonders vorteilhaft ist dabei die Bildung und der Einsatz einer Virtuellen Supply Chain Organisation (VISCO). Die Aufgaben des strategischen Wertschöpfungsmanagements bestehen darin, eine spezifische Organisation in der VISCO zu gestalten, moderne IuK-Technologien einzusetzen und innovative Logistiksysteme zu implementieren. Im Rahmen des operativen Wertschöpfungsmanagements sollen insbesondere die Teilpläne der beteiligten Unternehmen in der VISCO aufeinander abgestimmt werden. Dadurch kann die Effektivität und Effizienz der Leistungserstellung stark erhöht und der Unternehmenserfolg verbessert werden.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 51-54
Controlling von Liefernetzen – eine Bestandsaufnahme

Controlling von Liefernetzen - eine Bestandsaufnahme

Vom Logistik- zum Supply Chain Controlling
Andrew J. Zeller, Peter Mertens
Viele in der Literatur vorzufindende Vorschläge zum Controlling der Supply Chain beziehen sich noch immer auf das Einzelunternehmen und werden der von ihnen suggerierten Aufgabe, ein Netzwerk als Ganzes zu überwachen, nicht gerecht. Der Beitrag stellt kurz Probleme vor, die einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen, und beschreibt ausgewählte Konzeptionen, die tatsächlich unternehmensübergreifend ausgerichtet sind. Wir schließen mit einer kritischen Betrachtung des aktuell erreichten Stands.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 17-20
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