Prozesssteuerung

Echtzeitfähiger Informationsfluss in der maritimen Ausrüstung

Echtzeitfähiger Informationsfluss in der maritimen Ausrüstung

Ein System zur datenbasierten Abbildung des Produktionsprozesses
Konrad Jagusch ORCID Icon, Jan Sender ORCID Icon, Wilko Flügge
Um dem starken Zeitdruck bei der Entwicklung eines Schiffs zu begegnen, werden Prozesse parallelisiert. Der eigentliche Fertigungsstart liegt aufgrund dessen, wie in der Unikatfertigung üblich, vor der finalisierten Produktdefinition und der Fertigstellung aller Produktionsinformationen. Simultaneous Engineering bedingt einen hohen Grad an Kommunikation und einen stetigen Informationsfluss. Diese Datenrückführung aus der laufenden Produktion gilt es durch eine kontinuierliche, produkt- sowie prozessbezogene Datenerfassung zu befriedigen. Es ist daher notwendig, eine Methode zu entwickeln, die trotz Losgröße 1 den Bedarf an prozessbegleitenden Daten deckt. Eine große Herausforderung stellen dabei gering automatisierte oder gänzlich manuelle Prozesse wie die Ausrüstung von Schiffen dar, die einen zeitlichen Mehraufwand bei der Datenerfassung bedingen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
I4M 6/2017: Betriebssysteme für Fabriken

I4M 6/2017: Betriebssysteme für Fabriken

Maßnahmen und Riskomanagement in der vernetzten Fabrik
Durch bahnbrechende Innovationen in industriellen Revolutionen konnten die Produktivität gesteigert und Kosten gesenkt werden. Die nächste revolutionäre Veränderung bringt nun die Digitalisierung. Bauteile werden mit Intelligenz ausgestattet und steuern sich selbst durch Produktionsprozesse. Bestehende Unternehmen müssen Geschäftsprozesse, Produkte und Services digitalisieren, um den Anschluss an die digitalisierte Wirtschaft nicht zu verpassen.
Ortungsgestützte Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen

Ortungsgestützte Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen

Verbesserungspotenziale durch mehr Transparenz in der Automobilindustrie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dirk Werthmann, Dennis Lappe, Niklas Otterstedt
Qualitätssicherungsprozesse in der Automobilindustrie können zusätzliche Bearbeitungszeiten zur Folge haben, die stark schwanken können und im Vorfeld nur schwer zu planen sind. In den dafür verantwortlichen Nacharbeitsbereichen der Automobilhersteller erfolgt die Erfassung der Fahrzeugstandorte oftmals manuell. Dies führt dazu, dass die verfügbaren Informationen für eine effiziente Steuerung der Qualitätssicherungsprozesse häufig nicht ausreichend genau sind. Eine Möglichkeit die erforderlichen Informationen automatisch zu erzeugen, ist der Einsatz eines Radio Frequenz Identifikation (RFID) basierten Ortungssystems zur Fahrzeugverfolgung in den Nacharbeitsbereichen. In diesem Beitrag werden hierzu mögliche Potenziale RFID-basierter Ortungssysteme vorgestellt und Beispiele für die technische Umsetzung aufgezeigt.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 22-26
Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann, Carmen Ruthenbeck
Wearable Computing Systeme ermöglichen es, dem Werker Informationen zur Unterstützung seiner operativen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren können durch Wearable Computing Systeme aktuelle Daten automatisch an weitere IT-Systeme übermittelt werden. Die echtzeitnahe Informationsverfügbarkeit ist für den Werker insbesondere bei der Veränderung von Planungs- und Steuerungsdaten relevant. Damit Wearable Computing Systeme erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden können, ist es neben der Verbesserung der technischen Komponenten erforderlich, die zentrale Planung und Steuerung mit den dezentralen Komponenten als sogenanntes hybrides Steuerungssystem weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund werden die zentralen Planungs- und Steuerungsstrukturen unter Einbeziehung von echtzeitnahen Informationen mit einem Wearable Computing System kombiniert. Der vorliegende Beitrag beschreibt dabei ein Vorgehensmodell, bestehend aus der Weiterentwicklung eines Wearable Computing ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Effektivitätssteigerung beim Einlippenbohren durch Adaptronik

Effektivitätssteigerung beim Einlippenbohren durch Adaptronik

Aktive Dämpfung von Schwingungen beim Einlippentiefbohren verkürzt die Hauptzeit
Klaus Weinert, Michael Kersting
Zur Reduzierung der Hauptzeit beim Einlippentiefbohren ist es notwendig, die Prozessparameter Vorschub und Schnittgeschwindigkeit zu steigern. Bei einer dadurch bedingten Erhöhung der Zerspankräfte kann es jedoch zu einer unerwünschten Torsionsschwingung, dem so genannten Rattern kommen. Dies kann sowohl die Qualität der erzeugten Werkstücke als auch die Lebensdauer der eingesetzten Werkzeuge negativ beeinflussen. Durch einen aktiv schwingungsunterdrückenden Werkzeughalter sollen diese Schwingungen vermieden werden.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 6 | Seite 43-46