Prozessorientierung

Prozessorientierte Auftragssteuerung

Prozessorientierte Auftragssteuerung

Einführung eines IT-Tools bei einem mittelständischen Erbringer wissensintensiver Dienstleistungen
Thomas Russack
In zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten sind die Anbieter wissensintensiver Dienstleistungen dazu angehalten, die Effizienz ihrer Auftragsdurchführung fortlaufend zu hinterfragen und zu steigern. Im Rahmen der Lieferung inhaltlich hochwertiger Leistungen, z.B. einer technischen oder betriebswirtschaftlichen Beratung, müssen die zugehörigen Teilprozesse und Einzelaktivitäten zielgerichtet koordiniert sowie die erforderlichen Informationen vollständig und zeitgerecht bereitgestellt werden. Dabei gilt es, auf die Erfordernisse eines standortübergreifenden Arbeitens – sowohl beim Kunden vor Ort als auch unternehmensintern in unterschiedlichen Bereichen und Niederlassungen – einzugehen. Dieser Beitrag stellt die Problemstellung, die Lösung und die Projekterkenntnisse eines Praxisbeispiels zusammenfassend dar.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
Produktdatenversorgung

Produktdatenversorgung

Ein Prozess ohne Prozesseigner
Julian Schallow, Jürgen Sauser, Jochen Deuse ORCID Icon, Hermann Ferstl, Christian Lauks
Im Bereich des Produktionsbetriebs hat mit Einführung und Adaption des Toyota Produktionssystems in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Organisation insbesondere im Bereich der Serien- und Großserienfertigung bspw. im Automobilbau eine entscheidende Entwicklung genommen. Besonders deutlich wird diese Veränderung für die Funktion der Materialversorgung. Waren vor den einschneidenden, organisatorischen Veränderungen die Mitarbeiter in Fertigung und Montage überwiegend selbst für die Versorgung mit Material zuständig, übernimmt heute in den meisten Fällen die Logistik diese Funktion, was zu einer erheblich stärkeren Fokussierung der Fertigungs- und Montagemitarbeiter und -mitarbeiterinnen auf ihre Kerntätigkeiten führt. Die anfängliche Skepsis gegenüber der organisatorischen Veränderung im Bereich der Materialversorgung ist heutzutage der Gewissheit gewichen, ohne die Etablierung einer leistungsfähigen Logistik, speziell auch der internen Logistik, die ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 31-36
Hybride Wertschöpfung

Hybride Wertschöpfung

Die Fähigkeit zur Kundenintegration
Sebastian Bonnemeier, Ferdinand Burianek, Ralf Reichwald
Unternehmen können sich angesichts sinkender Margen über die Integration von Sach- und Dienstleistungen zu einem hybriden Produkt differenzieren. Im Zentrum derartiger Leistungsbündel steht der Nutzungsverkauf (bspw. einer Maschine) verbunden mit Verfügbarkeitsgarantien oder der Betrieb komplexer Produktionsfaktoren des Kunden (bspw. einer Fertigungsstraße). Operative Effizienz ist bei hybriden Produkten eine notwendige, aber nicht mehr hinreichende Bedingung für dauerhaften Erfolg. Vielmehr liefert die Gestaltung der Interaktion mit Marktpartnern neue Ansatzpunkte für die Wertschaffung. Diese wandelt sich von einem rein transaktionalen Austausch zu einem interaktiven, relationalen Prozess mit dem Kunden. Der vorliegende Beitrag untersucht die Prozesse, die diesem Wandel zugrunde liegen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
EAI in der Praxis Eine empirische Studie

EAI in der Praxis Eine empirische Studie

Stephan Aier, Marten Schönherr
Ein aktueller Ansatz zur Lösung von Problemen der prozessorientierten System-Interoperabilität in Unternehmensarchitekturen ist Enterprise Application Integration (EAI). In der im Folgenden dargestellten Studie wurde das Verständnis, die Art und Weise des Einsatzes und die Auswirkungen auf die Unternehmensarchitektur von EAI als Integrationselement untersucht. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Studie dar und zeigt bestehende Verbesserungspotenziale auf.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 60-62