Prozessmodellierung

Modellierung robuster Prozesse

Modellierung robuster Prozesse

Anforderungen an die Prozessmodellierungsmethode
Annika Lange ORCID Icon, Thomas Knothe ORCID Icon
Aufgrund disruptiver Störungen müssen produzierende Unternehmen ihre Robustheit verbessern, um den Störungen standzuhalten. In der Vergangenheit wurden im Kontext der Robustheit lediglich Infrastrukturen und Ressourcen betrachtet, die gesamte Vernetzung der Prozesse jedoch vernachlässigt. Diese müssen deshalb im Kontext der Robustheit eingehend untersucht werden. Für die Gestaltung und Analyse von Prozessen wird die Prozessmodellierung verwendet. In diesem Beitrag werden die Anforderungen an Modellierungsmethoden beschrieben und bewertet.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 62-65
Prozessmodellierung

Prozessmodellierung

Praxisnah und methodisch fundiert
Jörg Becker ORCID Icon, Florian Schmolke ORCID Icon
Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld erzeugen immer wieder neue Herausforderungen für Unternehmen. So sind eine regelmäßige Prüfung der Positionierung gegenüber Wettbewerbern, eine Adaption aufkommender Innovationen und die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen unabdingbar. Zur Berücksichtigung solcher Veränderungen ist ein vollumfängliches Wissen über die eigenen Prozesse und eine damit einhergehende hohe Transparenz der Ablauforganisation des Unternehmens notwendig. Der Prozess, dargestellt in einer auf Modellen basierenden Dokumentation, nimmt dabei als Abbildung der Tätigkeiten einen bedeutenden Stellenwert ein. Die Anwendung einer Modellierungssprache aus dem Bereich der semantischen Standardisierung verhilft den modellierten Prozessen zu einer hohen Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 48-52 | DOI 10.30844/IM_23-5_48-52
Entwicklung selbststeuernder Produktionssysteme

Entwicklung selbststeuernder Produktionssysteme

Ein Vorgehensmodell
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Jan Kolditz, Torsten Hildebrandt
Die Beherrschung von Dynamik und Komplexität logistischer Systeme wird auch in Zukunft für Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. Eine Möglichkeit, dieser Herausforderung zu begegnen, stellt die Selbststeuerung logistischer Prozesse dar. Der vorliegende Beitrag entwirft auf Basis des Systems Engineering einen Rahmen für die Entwicklung eines selbststeuernden Produktionssystems. Der besondere Fokus liegt dabei auf dem methodischen Vorgehen während der Systemspezifikation.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 27-31
Selbststeuerung in der Produktion

Selbststeuerung in der Produktion

ein Modellierungskonzept
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Torsten Hildebrandt, Jan Kolditz, Hartmut Höhns
Die Beherrschung von Dynamik und Komplexität logistischer Systeme wird auch in Zukunft für Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. Eine Möglichkeit dieser Herausforderung zu begegnen stellt die Selbststeuerung logistischer Prozesse dar. Dieser Artikel thematisiert die Anforderungen an eine Methode zur Modellierung selbststeuernder logistischer Prozesse sowie die darauf aufbauende Entwicklung einer solchen. Es wird ein Überblick zu den entworfenen Modellierungs- und Sichtenkonzepten gegeben.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 33-36
Modellintegration in der Digitalen Fabrik

Modellintegration in der Digitalen Fabrik

André Wenderoth
Mit Hochdruck arbeiten heute Simulationsexperten in Forschung, Beratung und Industrie an der Vision der Digitalen Fabrik. Dieses vor allem in der Automobilbranche und großen Unternehmen propagierte Schlagwort steht für ein umfassendes und simulierbares, virtuelles Abbild realer Produktions- und Logistiksysteme. Eine der Herausforderungen, der sich die Entwickler bei der Verwirklichung dieser Vision stellen müssen, ist die Integration großer Modelle. Der Beitrag beschreibt ein in der Praxis erprobtes Konzept, das die horizontale und vertikale Integration von Simulationsmodellen unterstützt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 48-51
Adaption fachkonzeptioneller Referenzprozessmodelle

Adaption fachkonzeptioneller Referenzprozessmodelle

Jörg Becker ORCID Icon, Patrick Delfmann, Ralf Knackstedt
Fachkonzeptionelle Referenzprozessmodelle (RPM) stellen Ausgangslösungen für die Erstellung projektspezifischer Modelle bereit und repräsentieren häufig Best-Practice- oder Common-Practice-Lösungen eines bestimmten Anwendungsbereichs. Die projektspezifische Adaption der RPM kann mit erheblichem Aufwand verbunden sein. In den letzten Jahren entwickelte Referenzmodellierungsansätze zielen daher darauf ab, die Wirtschaftlichkeit des RPM-Einsatzes durch eine methodische Unterstützung der Adaption zu fördern.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Axel Röder, Bernd Tibken
Die Produktkomplexität und die daraus resultierende Prozesskomplexität in der Automobilindustrie sind heute bereits sehr hoch. Die Komplexität der Produkte wird zukünftig durch die wachsende Anzahl an Karosserie- und Motorvarianten sowie eine Vielzahl von Sonderausstattungen weiter stark ansteigen. Zur Identifikation von Optimierungspotenzialen und für die Evaluation von Kooperations- und Kollaborationskonzepten in mehrstufigen unternehmensinternen und -übergreifenden Wertschöpfungsprozessen besteht die Notwendigkeit, Lieferketten und -net- ze konform den Anforderungen der Automobilzulieferindustrie zu beschreiben. Das Supply-Chain-Operations-Reference-Modell (SCOR-Modell) stellt ein geeignetes Instrument für die Entwicklung einer einfachen und flexiblen Modellierungsmethodik zur strukturellen und skalierbaren Konfiguration realitätskonformer Lieferketten dar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 44-47