Open Innovation

Agilität im unternehmerischen Innovationsprozess fördern

Agilität im unternehmerischen Innovationsprozess fördern

Eine Kompetenzplattform für kleine und mittelständische Unternehmen
Justus von Geibler ORCID Icon, Julius Piwowar ORCID Icon, Patrik Fröhlich ORCID Icon, Filiz Meidrodt ORCID Icon, Dominik Lenz ORCID Icon
Fortschreitende Digitalisierung und zunehmende Internationalisierung von Märkten bergen Herausforderungen für Unternehmen mit traditionell geprägten Arbeits- und Fertigungsstrukturen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, sollten in diesen Unternehmen die digitale Arbeitsfähigkeit und Kompetenzen für Agilität ausgebaut werden. Dieser Beitrag beschreibt die Konzeption einer digitalen Plattform zur Steigerung derartiger Kompetenzen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Die digitale Kompetenzplattform soll insbesondere produzierenden KMU strukturschwacher Regionen helfen, ihre Agilität zu steigern und so zur Innovations- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens beitragen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 27-31 | DOI 10.30844/IM_23-6_27-31
Dimensions of Industrial Openness

Dimensions of Industrial Openness

Understanding Openness and Its Implications for Sustainable Transformation
Nils Weiher ORCID Icon, Theresa Riedelsheimer ORCID Icon, Kai Lindow ORCID Icon
Das Thema Openness ist von wachsender Bedeutung für die Industrie, insbesondere in Europa. Der Begriff Openness wird jedoch sehr unterschiedlich verwendet. Openness beinhaltet mehrere Konzepte, darunter Open Source Hardware, Open Source Software, Open Data, Open Standards, Open Innovation, Open Science und Open Education. Die Konzepte richten sich an verschiedene Dimensionen von “open Businesses“, die allesamt auf einer Art Partizipation basieren und das Ziel haben, mehr Transparenz und Zugänglichkeit zu schaffen. In diesem Artikel werden die Konzepte definiert und ein Grundverständnis von deren Bedeutung für die Industrie und für mehr Nachhaltigkeit geschaffen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 42-45 | DOI 10.30844/IM_23-6_42-45
Open Innovation für KMU

Open Innovation für KMU

Wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Innovationskraft steigern können
Annette Henn ORCID Icon, Dirk Sackmann
Obwohl die Innovation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes von entscheidender Bedeutung ist, geben diese verglichen mit großen Unternehmen weniger als die Hälfte ihrer finanziellen Mittel für Forschung und Entwicklung aus. Die „offene Innovation“ soll vor allem KMU helfen, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Für Regionen, die von KMU dominiert werden, ist es wichtig, ein Ökosystem zu entwickeln, das offene Innovationsprozesse unterstützt. Universitäten können innerhalb dieses Ökosystems eine Schlüsselrolle spielen. Sie unterstützen KMU mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Wissenschaft und Technik sowie im Innovations- und Projektmanagement. Wir stellen eine Fallstudie vor, um die Rolle einer Fachhochschule in einem offenen Innovationsökosystem zu demonstrieren.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 17-21
Open Innovation Nutzung der Kreativität externer Partner

Open Innovation Nutzung der Kreativität externer Partner

Martin Kaschny, Matthias Nolden
Open Innovation unterscheidet sich vom geschlossenen Innovationsprozess (Closed Innovation) dadurch, dass externe Partner sich an allen Wertschöpfungsstufen und nicht nur als Ideengeber beteiligen können. Kreative Individuen oder Gruppen können so innovative Produkte mit neuen Funktionen sowie Designelementen aktiv mitentwickeln, indem sie Lösungen für ihre eigenen Probleme und Bedürfnisse finden. Darüber hinaus bietet Open Innovation weiteren Nutzen in den Bereichen Imagebildung und Innovationsmarketing.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 34-37
Open Innovation in der Logistik

Open Innovation in der Logistik

Wege zur erfolgreichen Einbindung von Kunden in die Entwicklung innovativer Dienstleistungen
Katharina Kalogerakis, Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon, Cornelius Herstatt
Die Innovationsleistung in der Logistik fällt im Vergleich zu anderen Branchen geringer aus. Zunehmender Wettbewerb zwingt Logistikdienstleister jedoch, ihren Kunden proaktiv innovative Dienstleistungskonzepte anzubieten. Gerade kleine und mittelständische Logistikdienstleister haben zwar die notwendige Dynamik, um flexibel auf sich wandelnde Anforderungen durch innovative Konzepte zu reagieren, sind jedoch in ihren Ressourcen begrenzt. Der Open Innovation Ansatz bietet die Möglichkeit, aktiv externe Ressourcen in den Innovationsprozess eines Unternehmens einzubeziehen. Dieser Beitrag analysiert Rahmenbedingungen in der Logistik sowie Anforderungen, die sowohl Logistikdienstleister als auch deren Kunden an eine potenzielle Anwendung von Open Innovation in der Logistik stellen, und zeigt Lösungswege auf.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 30-33
Open Innovation: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Open Innovation: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Wie Industriekonzerne mit Corporate Venture Capital ihr Innovationsmanagement dynamisieren können
Jonas Soluk
Ein effektives Innovationsmanagement ist für viele Unternehmen wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Geschäftsstrategie. Dass die Generierung von Produkt-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen vonnöten ist, um im dynamischen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts zu bestehen, steht außer Frage. Bei der Art und Weise der Umsetzung scheiden sich allerdings die Geister. Ein allgemeingültiges Modell zur Steigerung der Innovationsdynamik existiert nicht. Dennoch haben die konventionellen Ansätze der letzten Jahrzehnte eines gemeinsam: Sie stoßen im Hinblick auf Industrie 4.0 und andere radikale Marktveränderungen an ihre Grenzen. Eine Untersuchung inländischer Initiativen zeigt, dass der Einsatz von Corporate Venture Capital es Unternehmen ermöglichen kann, nicht mehr nur auf den Wandel zu reagieren, sondern ihn aktiv mitzugestalten.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 38-41
Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Mit dem PharmaInnovationsLotsen offene Innovationsprozesse gestalten
Norbert Gronau ORCID Icon, Andreas Braun, Gergana Vladova
Innovationen sind eine zentrale Determinante für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Entdeckung, Entwicklung und Realisierung von innovativen Ideen ist allerdings mit Herausforderungen und Risiken verbunden. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sollen vor diesem Hintergrund neue Wege und Ressourcenquellen aufgezeigt werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Thematik des Open Innovation-Ansatzes in der Pharmaindustrie und beschreibt die Interaktion zwischen Forschung und Praxis zur Öffnung der bestehenden Innovationsprozesse in drei KMU.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Open Innovation oder die Kunst, die Kontrolle zu verlieren

Open Innovation oder die Kunst, die Kontrolle zu verlieren

Roger Luethi, Margit Osterloh
Organisation und Steuerung gehören zu den fundamentalen Aufgaben einer Firma. Ihre Perfektionierung als Organisations- und Steuerungsinstrument ist ein Ziel, welches bedeutende Investitionen rechtfertigt - ISO 9001, Six Sigma und ERP-Systeme belegen dies. Mit radikalem Kontrollverzicht experimentieren dagegen vorwiegend Communities von lose verbundenen Amateuren. Dass ihre kontrollarmen Produktionsmodelle äußerst konkurrenzfähig sind, hat der Erfolg von Free and Open Source Software (FOSS) gezeigt. Kommerzielle Anwendungen der Modelle versprechen die Erlangung von bedeutenden Wettbewerbsvorteilen, doch die Umsetzung von Kontrollverzicht und die Entwicklung passender, profitabler Geschäftsmodelle ist eine enorme Herausforderung. Dieser Beitrag skizziert Chancen und Risiken dieses Phänomens.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 56-58
Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO)

Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO)

Ein neuer Ansatz der interaktiven Wertschöpfung
Robert Schmitt ORCID Icon, Carsten Behrens, Henning Franke
EMOTIO, ein Prinzip der interaktiven Wertschöpfung, zielt darauf ab, die Innovationskraft von produzierenden Unternehmen zu stärken, indem der Kunde systematisch in den Innovationsprozess eingebunden wird. Das Prinzip von Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO), entwickelt am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, besteht darin, dem Endkunden Konfigurations- und Entwicklungsspielraum in einem begrenzten Lösungsraum zu geben. Die während der Nutzungsphase entstandenen Konfigurationen und Entwicklungen werden ausgelesen, ausgewertet und ins produzierende Unternehmen zurückgekoppelt. Während Kundenkonfigurationen statis-tisch in Abhängigkeit von Kundengruppen ausgewertet und in die Serie integriert werden, werden einzelne, geniale Kundeninnovationen herausgefiltert und ebenfalls in die Entwicklung und Produktion überführt. Der Auslieferungszustand des Produkts verbessert sich dadurch sukzessiv.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 27-30