Netzwerkmanagement

Netzwerkfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Netzwerkfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Methodische Unterstützung für das Netzwerkmanagement
Armin Lau, Meike Tilebein ORCID Icon
Der Zusammenschluss in dynamischen Netzwerken ermöglicht es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), eigene Ressourcen und Fähigkeiten mit komplementären Leistungen von Partnern zu kombinieren, gemeinsame Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten und Risiken zu verteilen. Für die Organisation des zielorientierten Aufbaus, des effizienten Betriebs und auch der kontrollierten Auflösung solcher Netzwerke fehlen KMU allerdings oft die entsprechenden Kompetenzen und personellen Möglichkeiten. Dieser Beitrag zeigt, wie mit einfachen methodischen Bausteinen ein effizientes Netzwerkmanagement gefördert und damit auch die Netzwerkfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen gesteigert wird. Zur Veranschaulichung dient das Fallbeispiel eines Netzwerks zur Entwicklung eines innovativen Motorradhelms.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Management von Innovationsnetzwerken

Management von Innovationsnetzwerken

Hans Koller, Christian Langmann, Heike M. Untiedt
In der aktuellen Wettbewerbssituation sind gerade kleine und mittlere Industrieunternehmen gut beraten, wenn sie ihre Kompetenzen in strategischen Netzwerken bündeln, um Größenvorteile zu realisieren, Systemleistungen anzubieten und aus der synergetischen Zusammenarbeit Innovationen zu kreieren. Gerade Innovationsnetzwerke stellen jedoch erhebliche Anforderungen an das Netzwerkmanagement. Im Rahmen dieses Beitrags sollen anhand der Systematik aus einem Leitfaden des VDI zum „Management von Innovationsnetzwerken“ die jeweiligen Managementaufgaben und die zugehörigen Erkenntnisse aus der Literatur skizziert werden. Dadurch sollen einerseits Anregungen für das Netzwerkmanagement vermittelt und andererseits ein grober Überblick über vorliegende Forschungsergebnisse riskiert werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 23-28
IM 3/2006: Kooperationsnetzwerke

IM 3/2006: Kooperationsnetzwerke

Die internationale Wertschöpfung ausbauen und Fertigungskompetenzen teilen
Der globale Waren- und Datenaustausch hat viele Marktpositionen infrage gestellt. Für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit sind flexible Kooperationen gefragt, die unterschiedliche Kompetenzen miteinander verbinden. Damit Ihrem Unternehmen das gelingt, widmet sich diese Ausgabe der Industrie Management wichtigen Aspekten wie Reverse Logistic Netzwerken, Kooperationspotenzialen im Mittelstand sowie Best Practices im Supply Chain Management.
Vom Prozesskettenmanagement zum Management von Wertschöpfungsnetzen

Vom Prozesskettenmanagement zum Management von Wertschöpfungsnetzen

Helmut Baumgarten, Ingo Beyer, Markus Richter
Die Logistik hat sich in den vergangenen 30 Jahren aus einer technologieorientierten Unternehmensfunktion zu einem strategischen Managementinstrument weiterentwickelt. Die konsequente Umsetzung von Logistikstrategien ermöglicht es, Wettbewerbsvorteile aufzubauen und nachhaltig zu sichern. Mit der Entstehung von Netzwerkorganisationen und der damit verbundenen Reduzierung der Wertschöpfungstiefe wird die funktionale Integration von Wertschöpfungsleistungen zunehmend durch eine virtuelle Form ersetzt. Dies ermöglicht den Unternehmen eine Strategie der Konzentration auf Kernkompetenzen und der Begrenzung des unternehmerischen Risikos auf das eigene Kerngeschäft. Auf diese Weise verteilt sich die Unsicherheit des Einflusses potenzieller Umfeldveränderungen auf viele Parteien. Durch die enge leistungswirtschaftliche Kopplung der kooperierenden Unternehmen entsteht jedoch eine zu minimierende Partnerunsicherheit. Besonders Logistikrelevant sind hierfür Konzepte des ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 9-12