Logistik

Ökologistik Umweltorientierung in der Logistik

Ökologistik Umweltorientierung in der Logistik

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Uwe Hinrichs, Christian Toonen
Wie aus der aktuellen Diskussion über die Beeinflussung des Klimas durch den Menschen ersichtlich wird, steht besonders die Industrie zukünftig verstärkt vor der Aufgabe, Umweltaspekte im betrieblichen Ablauf zu berücksichtigen und im Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltiger zu agieren. Während im Bereich der Verfahrens- und Anlagentechnik bereits beachtliche Fortschritte zur Erreichung dieser Zielsetzung realisiert wurden, besteht in der Logistik noch umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Bedingt durch die zunehmend globalisierte Wirtschaft ist das Aufgabengebiet und die Intensität des Ressourceneinsatzes in der Logistik in den letzten Jahren stark angewachsen, was die Wichtigkeit erhöht, zugrunde liegende Strukturen und Prozesse im Hinblick auf ihre ökologischen Auswirkungen zu analysieren, zu bewerten und ggf. unter Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten neu zu gestalten. Im vorliegenden Artikel soll dazu das Anwendungsspektrum der ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 15-18
Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozessorientierung erhöht Kostentransparenz
Jochen Deuse ORCID Icon, Christian Goldscheid, Yvonne Finke
Ein wesentliches Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit logistischer Bereiche ist neben der Wirtschaftlichkeit der Logistikprozesse auch die Kostentransparenz, d.h. die verursachungsgerechte Zuordnung der entstehenden Kosten zu den einzelnen Logistikleistungen. Da in der Logistik im Gegensatz zur Produktion keine materiellen Güter, sondern Dienstleis-tungen erstellt werden, liegen häufig Kostenstrukturen vor, bei denen eine Anwendung der traditionellen Kos-tenrechnungssysteme zu erheblichen Verzerrungen führt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung ist es möglich, die Kosten prozessorientiert zu ermitteln und den einzelnen Leistungserstellungsprozessen zuzuordnen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
IM 5/2007: Logistik

IM 5/2007: Logistik

Strategien für robuste und nachhaltige Geschäftsprozesse
Unter dem Druck globaler Herausforderungen ist die Logistik zu einem echten Wettbewerbsfaktor geworden. Gefragt sind Strategien, die nicht nur eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Infrastrukturen ermöglichen, sondern sich in unternehmensinternen Abläufen widerspiegeln. Erfahren Sie mehr über Lageroptimierung, die Entwicklung neuer Steuerungsstrategien und die ökologischen Aspekte in der Logistik.
Konflikte in der Interaktion autonomer Entscheidungsträger

Konflikte in der Interaktion autonomer Entscheidungsträger

Ina Ehnert, Marta Anna Krajewska, Herbert Kopfer, Georg Müller-Christ
Die Gesamtheit der operativen Entscheidungen, die bei der kurzfristigen und routinemäßigen Transportplanung im täglichen Betrieb einer Spedition anfallen, wird in einem mehrstufigen Planungsprozess getroffen. Aus dem engen Beziehungsnetz zwischen den involvierten autonomen Entscheidungsträgern, die miteinander in diesem Prozess interagieren, gehen Konfliktsituationen hervor. Um eine positive Emergenz des Planungsprozesses zu sichern, sollen die durch Konflikte entstehenden Kooperationshemmnisse beseitigt werden. Aufbauend auf der theoretischen Betrachtung des Konfliktmanagements werden Möglichkeiten der Konfliktbewältigung in der Spedition aufgezeigt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 31-33
Ökonomische Bewertung von Informationen in der industriellen Logistik

Ökonomische Bewertung von Informationen in der industriellen Logistik

Michael Eßig ORCID Icon, Michael Rüdiger
Noch gibt es wenige Ansatzpunkte für die Bewertung von Informationen in der Logistik. Mit zunehmender Etablierung der Logistik als eine unternehmerische Führungsfunktion und deutlich erhöhtem Fokus auf unternehmensübergreifende Steuerung von Lieferanten-Abnehmer-Beziehungen als Teil des Supply Chain Managements wird eine Bewertung von Informationen in der Logistik aber immer wichtiger. Dieser Beitrag versucht erste Ansatzpunkte zu einer ökonomischen Bewertung von Informationen in der Logistik aufzuzeigen und den weiteren Forschungsbedarf in diesem Gebiet zu belegen. Zielgröße ist der Total Logistics Information Value, der sich zum einen aus dem unternehmensspezifischen Beitrag der Informationslogistik zum Economic Value Added und zum anderen aus den informationslogistisch relevanten Wertbeiträgen von Zulieferbeziehungen speist.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
Hochlauf globaler Produktionsstufen

Hochlauf globaler Produktionsstufen

Michael Heins, Patrick Großhennig, Peter Nyhuis ORCID Icon
Globalisierung ist heutzutage längst zur Normalität geworden. Kostenaspekte spielen hierbei immer noch eine große Rolle. Um jedoch auch langfristig erfolgreich agieren zu können, müssen Unternehmen neben Kostenaspekten auch ihre Kernkompetenzen im Fokus ihrer Strategie betrachten und optimieren. Neben der Globalisierung stellt die zunehmende Anzahl von Produktionsanläufen aufgrund stetig sinkender Produktlebenszyklen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Im Artikel soll daher dargestellt werden, wie der Zielkonflikt zwischen Kostenreduktion und Kernkompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenz Anlaufbeherrschung von Produktionssystemen gelöst werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 55-58
Beschäftigungsentwicklungen und Qualifikationsanforderungen in der Logistik

Beschäftigungsentwicklungen und Qualifikationsanforderungen in der Logistik

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Mareike Böger, Meike Schröder
Durch die Globalisierung, verkürzte Produktlebenszyklen und stetig zunehmende Komplexität sind Logistikunternehmen gezwungen, ihre Arbeits- und Betriebsorganisation den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der nachfolgende Artikel beschreibt die Interdependenzen zwischen generellen Trends, der Logistik und der Arbeits- und Betriebsorganisation sowie den daraus resultierenden quantitativen und qualitativen Beschäftigungswirkungen. Nicht zuletzt wird deutlich, dass der Mitarbeiter eine entscheidende Schlüsselfunktion einnimmt, dies jedoch noch zu selten von Unternehmen in konkrete Personalentwicklungsmaßnahmen umgesetzt wird.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Henning Rekersbrink, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Verwirklichung einer Selbststeuerung von Transportprozessen wird versucht, bekannte und bewährte Routingalgorithmen aus der Datenkommunikation auf Transportprobleme zu übertragen. Hierbei verhindern strukturelle Unterschiede zwischen Daten- und Transportnetzen eine direkte Übertragung der Protokolle, sodass in Transportnetzen mehrere verschiedene, speziell angepasste Protokolle mit unterschiedlichen Zielvorgaben kooperieren müssen. Im Folgenden wird ein innerhalb des Bremer Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ erarbeitetes Routingkonzept für selbststeuernde Transportnetze, das so genannte Distributed Logistics Routing Protocol, vorgestellt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Erfolg durch systematisches Outsourcing
Jens Gericke
Die aktuelle Wettbewerbssituation können viele Unternehmen nur schwer allein bewältigen: Einzelne Unternehmen erzielen nur noch geringe Kosteneinsparungen mit der Ausschöpfung interner Rationalisierungspotenziale. Kooperationen in Netzwerken bieten dagegen viele Möglichkeiten, erfolgreich Effizienz steigernde Synergieeffekte zu nutzen. Die beteiligten Unternehmen können sich dabei verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle anderen Funktionen kooperativ mit Partnerunternehmen erbringen. Diese Entwicklung betrifft sowohl Großunternehmen als auch den Mittelstand. Während für große Unternehmen das Outsourcing Routine ist, haben mittelständische Unternehmen Probleme damit. Diesen Unternehmen fehlen oft die notwendige Erfahrung sowie die Instrumente zur Beurteilung des Outsourcing. Dieser Beitrag will auf die Probleme hinweisen, die mit Outsourcing im Mittelstand zusammenhängen und einen Lösungsweg aufzeigen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
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