Logistik 4.0

Stufen der Automatisierung und Autonomie in der Logistik

Stufen der Automatisierung und Autonomie in der Logistik

Entwicklung einer Autonomie-Roadmap logistischer Prozesse in produzierenden Unternehmen
Benjamin Nitsche, Tobias Marc Wringe ORCID Icon, Frank Straube ORCID Icon
Die Automatisierung informatorischer Logistikprozesse ist bereits heute eine der Kernherausforderungen für produzierende Unternehmen auf dem Weg zu autonom agierenden logistischen Systemen. Dass die Mehrheit informatorischer Logistikprozesse bereits bis zum Ende dieser Dekade autonom ablaufen wird, ist durchaus realistisch. Der Weg dahin jedoch noch ungewiss. Daher zielt dieser Beitrag darauf ab, unter Einbeziehung von Industrie-Experten die Evolutionsstufen der Autonomie logistischer Prozesse zu definieren, Voraussetzungen zum Erreichen einzelner Stufen zu beschreiben und Herausforderungen auf dem Weg zu diskutieren. Zudem werden die prägendsten informatorischen Logistikprozesse mit hohem Autonomisierungspotenzial identifiziert und abgeschätzt, wann das Erreichen der Autonomiestufen industrieweit zu erwarten ist.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 15-19
Der Intelligente Logistikraum

Der Intelligente Logistikraum

Neue Gestaltungsformen im Kontext der digitalen Transformation
Fabian Behrendt, Niels Schmidtke, Elke Glistau, Margarete Wagner
Die digitale Transformation der Industrie hat mit ihren technologischen Komponenten einen unmittelbaren Einfluss auf die Ausrichtung der Logistikprozesse innerhalb von Unternehmen sowie in ganzen Unternehmensnetzwerken. Die Entwicklung und Integration neuer Technologien löst dabei mehr und mehr starre Unternehmensstrukturen und Steuerungsarchitekturen auf. Die Vision reicht von dezentralen Netzwerken aus modularer Förder- und Lagertechnik bis hin zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz für smarte Services in der Logistik. Es besteht die Anforderung, die logistischen Objekte zu identifizieren, zu orten, zu steuern und deren Zustände zu erfassen, um eine zielorientierte Interaktion im Sinne einer ganzheitlichen Vernetzung zu bewerkstelligen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 35-38 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S35-38
Aufbau eines Logistik-4.0-Lernlabors

Aufbau eines Logistik-4.0-Lernlabors

Wie Studierenden im Fach Logistikmanagement der 4.0-Ansatz vermittelt werden kann
Henning Gösling, Michael Schüller
Logistikmanagement-Absolventen finden sich in Arbeitswelten wieder, die von den Entwicklungen der Digitalisierung, Automatisierung und Dezentralisierung geprägt sind. Häufig werden diese Trends, wenn sie im Bereich der Logistik stattfinden, mit dem Begriff „Logistik 4.0“ zusammengefasst. Damit Studierende auf diese Trends vorbereitet sind bevor sie ihre Hochschule verlassen, könnten Lernlabore eingesetzt werden - und diese sind mit den entsprechenden Technologien auszustatten. Im Folgenden wird beschrieben, wie ein solches Labor aufgebaut wird und aus welchen Komponenten es bestehen könnte.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
Strategische Technologiefrüherkennung für die Intralogistik 4.0 in der Nutzfahrzeugindustrie

Strategische Technologiefrüherkennung für die Intralogistik 4.0 in der Nutzfahrzeugindustrie

Entwicklung einer Vorgehensweise zur Gestaltung von Technologie-Zielbildern
Jörg Puchan, Christina Westermaier
Die heutigen Bestrebungen zur Digitalisierung und Autonomisierung im Kontext von Industrie 4.0 forcieren auch in der Logistik grundlegende Veränderungen. Neue Ansätze und technologische Weiterentwicklungen in diesem Zusammenhang versprechen dabei ein großes Potenzial zur Bewältigung der steigenden Komplexität und zur Lösung aktueller und künftiger Herausforderungen. Unternehmen müssen dazu jedoch über den aktuellen Hype hinausblicken und die Chancen und Gefahren der Industrie 4.0 erkennen, um Zielbilder zu definieren, die den Weg in die Welt von morgen vorzeichnen. Ziel der diesem Beitrag zugrunde liegenden Masterarbeit war es deshalb, eine systematische Vorgehensweise zu entwickeln, um Unternehmen bei der Identifikation und Kommunikation von relevanten Informationen zu unterstützen. Dabei werden konventionelle Ansätze des strategischen Technologiemanagements um eine anwendungs- und prozessorientierte Sichtweise auf die Intralogistik erweitert. Die Ergebnisse entstanden in ...
Industry 4.0 Science | 2022 | | DOI 10.30844/AKWI_2022_27
fml – Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik

fml - Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik

Technische Universität München
Marcus Röschinger
Ein wichtiges Handlungsfeld im Themengebiet Industrie 4.0 ist die Logistik, wobei die konkreten Aufgabenstellungen so vielfältig wie die Logistik selbst sind. So stehen einerseits unternehmensübergreifende Prozesse im Fokus. Diese müssen durch den Einsatz neuer Technologien automatisiert und digitalisiert werden, was schließlich eine engere Vernetzung der Supply Chain ermöglicht. Andererseits gilt es, intralogistische Abläufe zu analysieren und neue Konzepte für effizientere Prozesse zu erarbeiten. Beispiele hierfür stellen dezentrale Steuerungskonzepte für wandlungsfähige Materialflusssysteme sowie die Umsetzung eines Internets der Dinge für selbststeuernde Materialflüsse dar. Von sehr hoher Bedeutung ist zudem die Unterstützung der Mitarbeiter in der Logistik. Hierzu ist der Einsatz innovativer und digitaler Technologien zu prüfen und geeignete Systeme sind zu entwickeln.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 64-65