Lieferketten

I4S 4/2025: Intelligente Logistik

I4S 4/2025: Intelligente Logistik

Nachhaltige, resiliente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Die Logistik steht am Beginn einer neuen Ära. Klimawandel und eine unsichere Geopolitik verschieben die Anforderungen in Richtung Resilienz und Nachhaltigkeit. Der Begriff der intelligenten Logistik gewinnt an Bedeutung. Doch was macht Logistik intelligent, und wie kann sie Wirtschaft und Gesellschaft helfen? Ansätze wie Predictive Analytics und Machine Learning zeigen, weshalb sie mehr ist als ein bloßer Trend.
Vom Kundenimpuls zur Beschaffungsentscheidung

Vom Kundenimpuls zur Beschaffungsentscheidung

Wie Digitale Zwillinge Kundenorientierung in der Beschaffung stärken
Dominik Oehlschläger, Andreas H. Glas ORCID Icon, Michael Eßig ORCID Icon
Die Beschaffung versorgt eine Organisation mit benötigten, aber nicht selbst hergestellten Gütern. Dabei stehen die Bedarfe der eigenen Organisation nicht für sich alleine, sondern dienen letztlich dazu, externe (End-)Kundenwünsche zu erfüllen. Traditionell erhält die Beschaffung Bedarfsinformationen von internen Kunden, also von anderen Funktionsbereichen wie Produktionsplanung, Logistik oder Marketing. Informationen zu den Bedarfen der (End-)Kunden erreichen die Beschaffung, wenn überhaupt, nur indirekt über die anderen Funktionsbereiche, die diese Informationen oft bereits bewertet an die Beschaffung weiterleiten. Dieser Beitrag thematisiert, wie Digitale Zwillinge von (End-) Kundenbedarfen alle Funktionsbereiche mit präzisen, echtzeitnahen Daten versorgen können.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 118-124
Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Wie sich KMU auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten können
Jonas Fuchs, Lasse Bo Ladewig, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Mehr als 99 % der deutschen Unternehmen zählen zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), welche somit einen wichtigen Teil industrieller Lieferketten darstellen. Unter anderem durch neue regulatorische Maßnahmen wird der Druck auf Unternehmen, Transparenz entlang der Lieferkette zu schaffen, zunehmend erhöht, so dass auch die Rolle von KMU mehr und mehr in den Fokus rückt. Diese sehen sich allerdings häufig mit knappen finanziellen und personellen Ressourcen konfrontiert. Gestützt auf eine quantitative Befragung sowie eine Literaturanalyse befasst sich dieser Beitrag mit der Frage, wie KMU-gerechte Lösungsansätze aussehen können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 57-62 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.57
Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Ansätze zur Analyse der Resilienz in Lieferketten
Saskia Sardesai ORCID Icon, Lucas Schreiber
Unternehmen streben aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung von Risikoauswirkungen und steigenden Zwischenfällen eine resilientere Gestaltung ihrer Lieferketten an. Für die Steigerung der Resilienz können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden. Deren expliziter Beitrag zur Resilienz kann zwar über eine parallele Berechnung mehrerer Kennzahlen erfolgen. Um ein Benchmarking oder einen Vergleich von Lieferketten zu ermöglichen, werden numerische Indizes vorgestellt, welche die Kennzahlen zu einem Wert verdichten. Dies ermöglicht es, Potenziale zur Steigerung der Resilienz zu identifizieren oder unterschiedliche Maßnahmen in einer Lieferkette zu vergleichen. Dabei besitzen die Indizes unterschiedliche Zielsetzungen, da verschiedene Bewertungsverfahren und Quellen zur Quantifizierung verwendet werden. Um einen geeigneten Index zu finden, wird der jeweilige Anwendungskontext der Indizes diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 45-49 | DOI 10.30844/IM_23-4_45-49
Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Ein Vergleich lokal integrierter und global diversifizierter Alternativen
Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Globale Liefer- und Wertschöpfungsketten sind komplex und hochgradig vernetzt. Ein temporärer Ausfall eines einzelnen Lieferanten aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Konflikten oder Pandemien kann weitreichende Folgen für Wertschöpfungsprozesse an vielen anderen Standorten haben. Der Beitrag skizziert strategische Optionen für Unternehmen, um die Resilienz ihrer Wertschöpfungsketten zu verbessern. Mögliche Optionen sind die Ausweitung lokaler oder globaler Lieferketten, die regionale Konzentration oder globale Diversifizierung der eigenen Produktionskapazitäten von Unternehmen sowie das Insourcing oder Outsourcing von Wertschöpfungsaktivitäten. Anhand der Daten von 314 deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wird der Zusammenhang des Einsatzes verschiedener digitaler Technologien und Organisationskonzepte mit der Umsetzung der verschiedenen Wertschöpfungsoptionen untersucht.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 31-35 | DOI 10.30844/IM_23-4_31-35
Internationale Standards zum Schutz der Lieferketten

Internationale Standards zum Schutz der Lieferketten

Pragmatische Lösungen statt komplexer Regelwerke
Alexander Skorna, Annika Gropp
Deutschland nimmt mittlerweile bei Ladungsdiebstählen europaweit den Spitzenplatz ein. Der Schaden hierzulande beläuft sich einschlägigen Schätzungen zufolge auf etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich. Privatwirtschaft und Internationale Organisationen propagierten in den letzten Jahren zahlreiche Standards und Normen, die teils strikte Maßnahmen zum Schutz von Lieferketten vorschreiben. Dabei lässt sich die Sicherheit in der Lieferkette bereits mit wenigen Grundsätzen deutlich erhöhen. Vor dem Hintergrund der zahlreichen bereits bestehenden Initiativen wurde untersucht, ob und wie diese einen Beitrag zur Supply Chain Security von Unternehmen leisten können. Ziel war es, Handlungsempfehlungen besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ohne eigene Sicherheits-Routinen zu erstellen, die als Leitfaden und Hilfestellung zur Einrichtung eines pragmatischen Managementsystems für die Supply Chain Security dienen können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 15-19
IM 5/2014: Risiko

IM 5/2014: Risiko

Warum Risiken unvermeidlich sind und wie Unternehmen Nutzen daraus ziehen können
Diese Ausgabe thematisiert Herausforderungen der modernen Industrie: Schadensrisiken und ihre Prognose, Stabilisierung von Lieferketten trotz externer Turbulenzen, und systematische Identifikation von Umfeldrisiken. Praxisbeispiele und neue Methoden zur Risikobewertung und Klimawandelanpassung werden vorgestellt. Optimieren Sie Ihre Betriebsabläufe durch ergonomische Planung, und sichern Sie die Versorgung mit kritischen Rohstoffen.
IM 4/2014: Stadtnahe Produktion

IM 4/2014: Stadtnahe Produktion

Die räumliche Prozessoptimierung und ihre einzigartigen Vorteile
Diese Ausgabe der Industrie Management untersucht die Auswirkungen von Cyber-Physischen Systemen auf Geringqualifizierte, die Chancen nachhaltiger Produktionsstrategien und die Transformation der Fertigungsindustrie. Weitere Themen sind urbane Fabriken, globale Engineering-Prozesse, Innovationen bei KEP-Dienstleistern, die Bewältigung steigender Produktkomplexität und neue Ansätze für Supply-Chain-Finance. 
IM 3/2014: Capability Management

IM 3/2014: Capability Management

Menschen und Organisationen effektiv befähigen und die Anpassungsfähigkeit stärken
Diese Ausgabe behandelt zentrale Herausforderungen der modernen Arbeitswelt: Optimierung der Produktivität in der Unikatfertigung, Bewältigung des Fachkräftemangels im Mittelstand, Innovationsmanagement mit kybernetischen Prinzipien und die Rolle von Lernfabriken. Weitere Themen umfassen die effiziente Nutzung digitaler Werkzeugmanagement-Systeme und dynamische Netzwerke für KMUs. Praktische Fallbeispiele bieten wertvolle Einblicke.
Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Axel Röder, Bernd Tibken
Die Produktkomplexität und die daraus resultierende Prozesskomplexität in der Automobilindustrie sind heute bereits sehr hoch. Die Komplexität der Produkte wird zukünftig durch die wachsende Anzahl an Karosserie- und Motorvarianten sowie eine Vielzahl von Sonderausstattungen weiter stark ansteigen. Zur Identifikation von Optimierungspotenzialen und für die Evaluation von Kooperations- und Kollaborationskonzepten in mehrstufigen unternehmensinternen und -übergreifenden Wertschöpfungsprozessen besteht die Notwendigkeit, Lieferketten und -net- ze konform den Anforderungen der Automobilzulieferindustrie zu beschreiben. Das Supply-Chain-Operations-Reference-Modell (SCOR-Modell) stellt ein geeignetes Instrument für die Entwicklung einer einfachen und flexiblen Modellierungsmethodik zur strukturellen und skalierbaren Konfiguration realitätskonformer Lieferketten dar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 44-47