Kooperative Planung

Bewertung einer kooperativen Planung, Vorhersage und Wiederbeschaffung

Bewertung einer kooperativen Planung, Vorhersage und Wiederbeschaffung

Erfolgsfaktoren und Aufwand-Nutzen-Abschätzung am Beispiel eines Systemlieferanten für Verpackungen
Josef Oehmen, Corinne Kuhn, Alwin Locker
Im Supply Chain Management ist die Koordination der Informations-, Material- und Wertflüsse zwischen Lieferanten und Kunden von zentraler Bedeutung. Ein möglicher Ansatz ist das Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR) Modell. Im vorliegenden Beitrag werden die zentralen Erfolgsfaktoren für CPFR-Projekte aus den Bereichen Datenqualität, Produktstruktur, Lieferantenfähigkeit (Produzent), Kunde sowie menschliche Faktoren vorgestellt. Eine graphische Methodik zur Abschätzung von Aufwand und Nutzen, sowie zur Optimierung des Aufwand/Nutzen-Verhältnisses wird dargelegt. Die Methodik wird anhand eines Anwendungsfalls in der Industrie verifiziert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Koordination in Netzwerken von Transportdienstleistern

Koordination in Netzwerken von Transportdienstleistern

Susanne Berger, Christian Bierwirth
Wir betrachten ein Netzwerk von unabhängigen Transportdienstleistern (TDLs), in dem Transportaufträge zwischen den Unternehmen ausgetauscht werden können. Zur effizienten Allokation der Aufträge wird ein markt-ähnlicher Koordinationsmechanismus vorgeschlagen. Als Bewertungsgrundlage für die Entscheidung, welcher TDL welchen Auftrag erbringt, dienen die Deckungsbeiträge der Aufträge. Es wird untersucht, welche Auswirkung diese Art der Abstimmung aller Beteiligten auf den Gesamtdeckungsbeitrag des Netzwerks hat.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 69-71
Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Sabine Bierschenk, Arno Ritter
Bei der Projektierung, Konzeption und Entwicklung von Produktionsanlagen und -prozessen ist eine intensive Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen Vertretern verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. aus Arbeits- und Prozessplanung, Konstruktion, Einkauf oder Logistik, erforderlich. Während eines Projektes können zu spät erkannte Abstimmungsfehler sowie unterschiedliches Verständnis von Sachverhalten zu Planungsfehlern mit erheblichen Auswirkungen, z. B. für die Inbetriebnahme und den Anlauf (Ramp-up), führen. Im Kontext der Digitalen Fabrik entwickelt das Fraunhofer IPA Lösungen für kooperatives Planen auf Basis von Workflow- und Wissensmanagement. Ziel ist dabei die Optimierung der Planungsqualität und Planungskosten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 71-73