Kompetenzen

Wandel in einer Lernfabrik für die zerspanende Fertigung

Wandel in einer Lernfabrik für die zerspanende Fertigung

Ein Lernmodul zur Kompetenzförderung für eine nachhaltigkeitsorientierte Transformation
Oskay Ozen ORCID Icon, Victoria Breidling ORCID Icon, Stefan Seyfried ORCID Icon, Matthias Weigold ORCID Icon
Nachhaltigkeitsfördernde Transformationsprozesse sind in allen Sektoren notwendig, wenn wir innerhalb der planetarischen Grenzen bleiben wollen. Dies gilt auch für den Industriesektor als bedeutender Emittent von Treibhausgasen. Mitarbeiter benötigen neue Kompetenzen, um diese komplexe Aufgabe der industriellen Transformation zu bewältigen. Diese reichen von der CO2-Äquivalenzbilanzierung bis zur Entwicklung und Bewertung von Transformationsszenarien einschließlich technischer Maßnahmen. Das hier entwickelte Lernmodul greift diese Kompetenzanforderungen auf und zeigt am Beispiel der ETA-Fabrik, wie ein kompetenzorientiertes Lernmodul für die industrielle Transformation aufgebaut sein kann. Es umfasst im Wesentlichen vier Phasen: Datenerhebung und CO2-Äquivalenzbilanzierung, Ursachenanalyse, Maßnahmenentwicklung und Maßnahmenbewertung.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 2 | Seite 38-47 | DOI 10.30844/I4SD.26.2.38
KI in der Arbeitswelt von morgen

KI in der Arbeitswelt von morgen

Veränderungen und Gestaltungsansätze
Andreas Heindl, Alexander Mihatsch
Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits heute ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsmodelle und Prozesse vieler Unternehmen. In naher Zukunft werden KI-Systeme unsere Arbeitswelt tiefgreifend verändern. KI-Systeme können dabei für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Domänen - insbesondere in der Industrie - völlig neue Potenziale entfalten. Bestehende Geschäftsmodelle können entlang der Wertschöpfungskette optimiert werden, indem Produktionsabläufe und Prozesse optimiert oder mit vorausschauender Wartung Stillstände in der Produktion vermieden werden (2). Gleichzeitig können KI-Systeme völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen und damit bestehende Marktstrukturen durch neue Akteure radikal verändern. Die KI-Wirtschaft von morgen wird individueller, präziser und nachhaltiger sein: Eine wettbewerbsfähige Wertschöpfung ohne KI wird in vielen Bereichen der Industrie nicht möglich sein (1).
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 10-14
Digital verarbeitbare Kompetenzbeschreibungen

Digital verarbeitbare Kompetenzbeschreibungen

Ein Linked Data-Ansatz für ein generisches Kompetenzmodell
Jan Wunderlich, Meike Tilebein ORCID Icon
Zunehmend spezialisierte, diverse und auch gänzlich neue Kompetenzen und Kompetenzprofile erschweren die Interpretation von Bildungsabschlüssen und das Matching von Anforderungsprofilen mit Kompetenzen von Individuen oder Gruppen. Wenn Kompetenzbeschreibungen natürlichsprachlich formuliert vorliegen, ist die informationstechnologische Unterstützung bei der Aktualisierung, Kommunikation und Analyse begrenzt. Es erscheint daher erstrebenswert, Kompetenzen in einer formalen, computerunterstützt auswertbaren Beschreibungssprache zu modellieren. In diesem Beitrag wird der Ansatz einer generischen Syntax zur Formulierung von Lernzielen vorgestellt, wodurch auch komplex formulierte Kompetenzen und Lernziele in einer computerunterstützt auswertbaren Ontologie abgebildet werden können und mit Semantic Web- und Linked Data-Techniken geteilt und weiterverarbeitet werden können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Weiterbildung für die Digitalisierung der produktionsnahen Arbeit
Dieter Spath, Bernd Dworschak, Helmut Zaiser
Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung von Kompetenzen durch Einführung von Industrie 4.0 (I4.0) in produktionsnahen Bereichen. Da sich I4.0 in einer offenen Entwicklung befindet, werden Tendenzaussagen über Kompetenzanforderungen im Kontext zweier Extremszenarien getroffen. Die konkreten Anforderungen hängen davon ab, welche zwischen den Extremszenarien liegenden technisch-organisatorischen Optionen die Unternehmen wählen. Demnach gewinnt stetige und betrieblich anpassungsfähige Weiterbildung bzw. Kompetenzentwicklung besondere Bedeutung, bei der Mitarbeiter lernen, in den durch I4.0 sich verändernden betrieblichen Arbeitsprozessen veränderte Aufgaben zu erfüllen. Der Beitrag schließt mit Hinweisen auf Weiterbildungsformate, die für Kompetenzentwicklung in der digitalisierten Produktionsarbeit förderlich sein können.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Kontextsensitive Qualifizierung im industriellen Umfeld

Kontextsensitive Qualifizierung im industriellen Umfeld

Ein Ansatz zur Konfiguration von Qualifizierungsmaßnahmen
André Ullrich ORCID Icon, Gergana Vladova, Norbert Gronau ORCID Icon
Die digitale Vernetzung der Produktion schreitet voran. Damit einhergehend steigen die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter im Produktionsumfeld. Dem müssen die Unternehmen und Mitarbeiter gezielt entgegentreten und entsprechend mit maßgeschneiderten Weiterbildungskonzepten antworten. Das Ziel des Beitrags ist es, einen Ansatz und ein entsprechendes Vorgehen zur strukturierten Erfassung der Rahmenbedingungen sowie zur kontextsensitiven Konfiguration und Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen aufzuzeigen und damit Unternehmen eine Orientierungshilfe für die (Weiter-)Qualifizierung der Mitarbeiter an die Hand zu geben.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 15-18
Flexibler Mitarbeitereinsatz

Flexibler Mitarbeitereinsatz

Ergebnisse einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung
Cynthia Sende, Nathalie Galais, Klaus Moser, Katharina Hasenau
Flexibilität wird zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Befragung deutscher Unternehmen. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen gaben Flexibilität als ihr wichtigstes Unternehmensziel an. Was dies für die Personalpolitik eines Unternehmens und letztendlich die Mitarbeiter bedeutet, ist Inhalt dieses Beitrags. Der Fokus dieser, im BMBF-Projekt „FlexPro“ durchgeführten Untersuchung, lag sowohl auf der Nutzung verschiedener interner Flexibilisierungsstrategien als auch auf dem Einsatz von externem Personal insbesondere Zeitarbeitnehmern.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 52-56