Kollaboration

Kapazitätsmarkt – Ressourcenhandel für die Produktion

Kapazitätsmarkt - Ressourcenhandel für die Produktion

Eine Cloud-basierte Plattform zum unternehmensübergreifenden Austausch von Produktionskapazitäten
Robert Schmitt ORCID Icon, Sean Humphrey, Max Ellerich, Sebastian Groggert
Die Erfüllung individueller Kundenwünsche erfordert von produzierenden Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität. Die Produktion heterogener Aufträge benötigt grundsätzlich eine Vielzahl unterschiedlicher Produktionsressourcen. Gleichzeitig schwanken die Kapazitätsbedarfe zwischen den Aufträgen teilweise stark. Die Kollaboration in Form von Wertschöpfungsnetzwerken bietet Unternehmen die Möglichkeit, Produktionsressourcen anzubieten und nachzufragen. So werden verfügbare Kapazitäten dynamisch an die aktuellen Aufträge angepasst. Eine Cloud-basierte Plattform ermöglicht einerseits eine unternehmensübergreifende, kollaborative Planung von Produktionskapazitäten und andererseits einen wirtschaftlichen Austausch von Produktionskapazitäten durch eine integrierte Logistikplanung. Dieser Beitrag stellt das zugrundeliegende Konzept sowie die damit verbundenen Potenziale und Herausforderungen vor.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 30-34
Neue Wege für die effektive Planung logistischer Netzwerke

Neue Wege für die effektive Planung logistischer Netzwerke

Dynamische Verfügbarkeitsplanung mit Hilfe von Assistenzsystemen
Michael Toth, Axel Wagenitz
Die Globalisierung hat zu einer kontinuierlichen Zunahme von internationalen Sourcing-Strategien geführt. Die damit realisierbaren Einsparpotentiale werden jedoch durch geringe Flexibilitäten bei der Disposition und hohe Bestellvorlaufzeiten erkauft. Um den Disponenten bei der Planung und Steuerung globaler Lieferketten zu unterstützen, wurde ein ganzheitlicher Ansatz entwickelt, um disponible Bestände im Liefernetzwerk aufzuzeigen und zukünftige Bestandsentwicklungen für die Logistikplanung und den Vertrieb transparent zu machen. Basis dieser Lösung ist ein variables Assistenzsystem-Konzept, welches Transparenz schafft, dynamisch Bestandsreichweiten und Verfügbarkeiten berechnet und somit available-to-promise (ATP) Aussagen für globale Lieferrelationen ermöglicht.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
Kollaboratives Änderungsmanagement

Kollaboratives Änderungsmanagement

Bedeutung des technischen Änderungsmanagements im Rahmen des Collaborative Engineering
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns, Frederik König, Dieter H. Müller, Heiko Gsell
Die Bearbeitung technischer Änderungen stellt in der industriellen Praxis einen höchst kritischen Prozess in der verteilten Produktentwicklung dar. Dabei kommt es immer wieder zu Problemszenarien bei der Umsetzung von Änderungen, die in Hinblick auf Zeit-, Qualität- und Kostenzielgrößen einen abgestimmten Start oder Betrieb der Serienproduktion behindern bzw. erschweren. Ziel dieses Beitrags ist es, ein Bündel von Methoden vorzustellen, das Prozess- und Produktsichten der verschiedenen Entwick-lungspartner derart zusammenführt, dass eine erhöhte Transparenz und Effizienz im Änderungsprozess im gesamten Entwicklungsnetzwerk erreicht werden kann.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 45-49
Die Erweiterung des Produktbegriffs

Die Erweiterung des Produktbegriffs

Konzept und Praxisbeispiele
Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Jens Eschenbächer
Eine Vielzahl von Produktionsunternehmen in Deutschland setzt auf die Herstellung von innovativen und kundenspezifischen Produkten. Die Rolle des Produzenten verändert sich zunehmend vom Hersteller und Verkäufer zum Bereitsteller von bedarfsgerechten Produktnutzungsrechten. Aufbauend auf dem Konzept des “Extended Product” (erweitertes Produkt) sollen in diesem Beitrag Ansätze zur Erweiterung des klassischen Produktbegriffs und daraus resultierende Anforderungen für die Herstellung von Gütern diskutiert werden. Ergänzend wird die Rolle von Kollaboration in Unternehmensnetzwerken bei der Erstellung von erweiterten Produkten diskutiert. Einige Praxisbeispiele schließen den Beitrag ab.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 48-51