Integration

Logistische Integration indischer Lieferanten

Logistische Integration indischer Lieferanten

Ergebnisse einer empirischen Studie
Andreas Schmidt, Tobias Hegmanns, Jan Kießling
Die Integration von Zulieferfirmen in globale Wertschöpfungsketten ist von strategischer Bedeutung, was hohe Anforderungen an die Unternehmenskommunikation, die organisatorische Leistungsfähigkeit und die Abstimmung von Geschäftsprozessen stellt. Der Aufbau internationaler Logistiknetzwerke ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurden in einer Studie am Beispiel der deutschen Automobilindustrie Lieferantenanforderungen katalogisiert und mit den individuellen Rahmenbedingungen des Schwellenlands Indiens abgeglichen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 62-65
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Fallstudie zur Entwicklung eines KVP-Implementierungsmodells
Christian T. Stemplinger, Tobias Mohn, Herwig Winkler ORCID Icon
In der Studie „Trendbarometer Arbeitswelt“ gaben ca. 80 % der befragten Experten an, dass sie dem Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP) eine hohe bis sehr hohe Priorität für den Erfolg am „Shop-Floor“ zuordnen [1]. Die nachhaltige Implementierung des KVP in ein bestehendes Produktionssystem sowie die regelmäßige Ausführung von KVP-Maßnahmen ist in der Praxis jedoch mit vielen Hindernissen und Problemen verbunden. Dies stellt Unternehmen teilweise vor große Herausforderungen im operativen Produktionsmanagement. In der folgenden Fallstudie haben wir deshalb mittels Leitfadeninterviews qualitativ die Praxisprobleme eines Fertigungsbereiches erhoben und erarbeiteten darauf basierend erforderliche Modelleigenschaften eines geeigneten KVP. Das entwickelte Modell deckt die drei Phasen vom KVP-Implementierungsgedanken über die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen bis zum selbstlaufenden Prozess ab.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Zukunft der industriellen Forschung

Zukunft der industriellen Forschung

Eine Demonstrationsfabrik als Experimentierumfeld für Industrie 4.0
Günther Schuh ORCID Icon, Niklas Hering, Ulrike Krebs, Ulrich Brandenburg
Im Campus Cluster Logistik der RWTH Aachen entwerfen Industrieunternehmen, Anbieter von industriellen Dienstleistungen und IT-Lösungen gemeinsam mit den Wissenschaftlern des FIR an der RWTH Aachen eine Infrastruktur für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Bundesregierung. Im Enterprise Integration Center (EICe) stehen hierfür drei Innovationslabore und eine Demonstrationsfabrik zur Verfügung. Durch diese gegebene Infrastruktur wird das Forschen an einer produktiven Fertigung mit realen Produktionsdaten ermöglicht und somit ein Schritt in die Zukunft der industriellen Forschung getan.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 34-36
Dezentrale Steuerungsansätze in der Produktion

Dezentrale Steuerungsansätze in der Produktion

Sylvie Gavirey, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Angesichts der Steuerung hochkomplexer Produktionssysteme gewinnen dezentrale Ansätze immer mehr an Bedeutung. Im Hinblick auf die soziale Dynamik im Betrieb wird das Prinzip der Selbstorganisation zum Kerngedanken dieser Konzepte. Dadurch ergeben sich für Unternehmen zwei Haupthandlungsfelder: einerseits die Stärkung der Selbstregulierung der Teilbereiche und andererseits ihre notwendige Koordination untereinander, die eine Integration in das Gesamtsystem gewährleisten soll. Maßnahmen zur Stärkung selbststeuernder Prozesse werden immer öfter in Unternehmen durchgeführt. Anhand von Fallbeispielen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) wird in diesem Beitrag die Bedeutung von Koordinations- bzw. Steuerungsmechanismen aufgezeigt sowie der Bedarf an ihre weitere Entwicklung.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 11-14
Mikro- und Nanostrukturen für Mikro-Analysesysteme

Mikro- und Nanostrukturen für Mikro-Analysesysteme

Jörg Müller
Ein besonders Erfolg versprechendes Anwendungsfeld der Mikro- und Nanotechnologien sind Analysesysteme für die Petrochemie und Gasanalytik, die Prozess- und Umweltmesstechnik sowie die Bio- und Medizintechnik. Solche Mikroanalysesysteme erlauben bei geringen Investitions- und Betriebskosten eine hochgenaue und schnelle Messung bei geringem Proben- und Energiebedarf. Für eine erfolgreiche Umsetzung solcher Systeme in Produkte ist allerdings ein durchgängiger Einsatz dieser Technologien im System erforderlich, da nur so die Vorteile hoher Integrationsdichte, geringer Herstellungskosten bei hoher Funktionalität erreicht werden. Als Beispiele werden verschiedene Mikroanalysesysteme wie Gaschromatographen, Massenspektrometer und IR-Messysteme beschrieben.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 6 | Seite 66-70
Prozessorientierte Informationsbereitstellung in produzierenden Unternehmen

Prozessorientierte Informationsbereitstellung in produzierenden Unternehmen

Jürgen Fleischer, Markus Herm, Karl-Heinz Sternemann
Unternehmen müssen aufgrund vielfältiger Gründe ihre Geschäftsprozesse beschleunigen und verbessern; die verwendeten Informations- und Kommunikationssysteme sind dazu unter Beachtung der Interaktion mit Mitarbeitern, Anwendungen und Partnern zu gestalten. Dies gilt insbesondere für die Phasen der Geschäftsprozesse, in denen der weitere Verlauf der Prozesse durch menschliche Interaktion entscheidend beeinflusst wird. Die in den Geschäftsprozessen eingebundenen Mitarbeiter sind dafür durch eine kontextsensitive Informationsbereitstellung zu unterstützen. Eine Möglichkeit dieser Unterstützung durch neue Information Computing Technologies (ICT) wird in diesem Beitrag am Beispiel des Geschäftsprozesses einer Kundenreklamation dargestellt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Semantic PLM Next Generation Product Lifecycle Management

Semantic PLM Next Generation Product Lifecycle Management

Jürgen Angele, Henrik Oppermann
Kürzere Entwicklungszeiten sind die bestimmenden Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im produzierenden Gewerbe. Die notwendigen Ansätze zur Verbesserung industrieller Prozesse müssen sich an der Optimierung gesamter Produktlebenszyklen orientieren. Der daraus resultierende Management- und Organisationsansatz wird unter dem Begriff Product Lifecycle Management zusammengefasst. Die dafür notwendige Integration sämtlicher Daten entlang des Produktlebenszyklus kann nur mit semantischen Technologien erbracht werden. Darüber hinaus bringt der hier vorgestellte Ansatz auch genügend Intelligenz mit, um das Unternehmenswissen erfassen und den Mitarbeiter in seiner jeweiligen Arbeit entlasten zu können.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 6 | Seite 51-54