Industrie 4.0

Industrie 4.0:Licht im Schatten des Datenbergs

Industrie 4.0:Licht im Schatten des Datenbergs

Wie sich mit Virtualisierung von Datenkopien die Herausforderungen beim Datenmanagement meistern lassen
Gregor Hansbuer
Industrie 4.0 - das bedeutet flächendeckende Vernetzung und intelligente Kommunikation zwischen Maschinen, Logistik und anderen Funktionsbereichen. Immer mehr Maschinen in der Fertigungsindustrie sind vernetzt. Kommuniziert wird innerhalb des Unternehmens und darüber hinaus, also mit Zulieferern, Händlern, Vertriebspartnern etc. Die digitale Interaktion findet nicht nur bei Maschinen, Fließbändern und Turbinen statt, sondern ebenso in Autos, Spielzeugen und Haushaltsgeräten. Immer mehr analoge Funktionen zur Verwaltung der physischen Welt werden durch digitale Funktionen und mit künstlicher „Intelligenz“ aufgerüstet. Die Folge: ein immenses Wachstum an Daten. In diesem Beitrag wird die Virtualisierung von Datenkopien dargestellt, um Daten möglichst effizient zu verwalten und vom „Datenschatz“ bestmöglich zu profitieren.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 47-50
Potenziale von Data Science in Produktion und Logistik

Potenziale von Data Science in Produktion und Logistik

Teil 2 ‒ Vorgehensweise zur Datenanalyse und Anwendungsbeispiele
Michael Freitag ORCID Icon, Mirko Kück, Abderrahim Ait Alla ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
Die Bedeutung von Data Science für Produktion und Logistik nimmt stetig zu, da durch Industrie 4.0-Technologien zunehmend mehr Daten anfallen und für Prozess- und Systemoptimierungen genutzt werden können. Darüber hinaus erlauben verbesserte Methoden und Werkzeuge der Datenanalyse eine einfachere Bearbeitung anwendungsspezifischer Fragestellungen, als es bislang mit vornehmlich wissenschaftlichen Softwareapplikationen möglich war. Dieser Beitrag ist der zweite Teil zum Thema Data Science in Produktion und Logistik. Während sich der erste Teil mit der Begriffsdefinition, den allgemeinen Potenzialen der Datenanalyse und aktuellen Trends in diesem Bereich auseinandergesetzt hat, widmet sich dieser zweite Teil der Anwendung von Data Science in Produktion und Logistik. Im Folgenden werden typische Vorgehensweisen präsentiert und es wird durch mehrere Anwendungsbeispiele ein Einblick in die aktuellen Möglichkeiten von Data Science gegeben.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 39-46
Wandlung der Steuerungstechnik durch Industrie 4.0

Wandlung der Steuerungstechnik durch Industrie 4.0

Einfluss von Cloud Computing und Industrie 4.0 Mechanismen auf die Steuerungstechnik für Maschinen und Anlagen
Moritz Chemnitz, Gerhard Schreck, Jörg Krüger
Die dritte industrielle Revolution in den Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts basierte auf der Verbindung von Maschine und Computer und legte so den Grundstein der heutigen Automatisierungstechnik in der Fabrik. Sie gipfelte im Computer Integrated Manufacturing (CIM). Aber begrenzte Rechenleistung und die Dystopie einer menschenleeren Fabrik verhinderten einen Erfolg von CIM. Industrie 4.0 hingegen steht für die Integration von Mensch, Technik und Organisation. Ihre Basis bildet die Vernetzung von Produkten, Werkzeugen und Produktionsmitteln zusammen mit der Verfügbarkeit aller relevanten Informationen. Die Kombination mit aktuellen Entwicklungen wie Cloud Computing und Big Data ermöglicht die Analyse und Verwertung dieser Informationen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 16-19
I4M 6/2015: Neue Steuerungstechnik für die Automatisierung

I4M 6/2015: Neue Steuerungstechnik für die Automatisierung

Direktverbindungen und innovative Systeme
Eine Veränderung der Automatisierungspyramide in der Industrie 4.0 ist unausweichlich, insofern mit den neuen Technologien relevante Informationen direkt zwischen Prozessebenen ausgetauscht werden können. Die vorliegende Ausgabe der Industrie 4.0 Management bietet relevante und innovative Einblicke in Steuerungs-, Produktions- und Materialflusssysteme für die Automatisierung und Digitalisierung von betrieblichen Prozessen der Zukunft geben.
Potenziale von Data Science in Produktion und Logistik Teil 1

Potenziale von Data Science in Produktion und Logistik Teil 1

Eine Einführung in aktuelle Ansätze der Data Science
Michael Freitag ORCID Icon, Mirko Kück, Abderrahim Ait Alla ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
In den letzten zehn Jahren hat es im IT-Bereich rasante Entwicklungen gegeben, um immer größere Datenmengen speichern und performant verarbeiten zu können. Dadurch wurde eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung der vernetzten Produktion im Sinne von Industrie 4.0 geschaffen. Die vernetzte Produktion verfolgt die Idee, dass mittels des Internet der Dinge eine Kommunikation zwischen Maschinen, Transportmitteln und Werkstücken stattfindet, um gemeinsam mit dem Menschen bislang unerschlossene Effizienzpotenziale im Hinblick auf Materialbereitstellungs-, Instandhaltungs- und Fertigungskonzepte auszuschöpfen. Zur Umsetzung dieser Konzepte bedarf es in Analogie zur Business Intelligence eines neuartigen Verständnisses der Datenverarbeitung für den Produktionsbereich. Mit Verweis auf das übergeordnete Rahmenkonzept der Data Science ist hierzu ein integrierter Ansatz bestehend aus mathematischer Modellierung, performanter Softwareimplementierung und spezifischem ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 22-26
Industrie 4.0 in Europa

Industrie 4.0 in Europa

Ein Vergleich europäischer Industrie 4.0-Initiativen
Norbert Gronau ORCID Icon, Hanna Theuer ORCID Icon
Industrie 4.0 hat sich in den letzten Jahren als ein immer bedeutenderer Zukunftstrend herausgestellt. Forschung und Unternehmen erkennen zunehmend, dass gezielte Aktivitäten notwendig sind, um die Zukunftsfähigkeit der Industrie zu erhalten. In diesem Beitrag wird eine Übersicht über Industrie 4.0-Initiativen zehn europäischer Staaten gegeben und deren Vergleich hinsichtlich unterschiedlicher Kriterien durchgeführt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Chancen und Risiken von Shared Resources in Produktionsnetzwerken

Chancen und Risiken von Shared Resources in Produktionsnetzwerken

Vom Outsourcing zu einer industriellen Share Economy
Till Becker ORCID Icon, Mirko Kück, Frederik Hardemann
Die aktuelle Entwicklung im Zuge von Industrie 4.0 bietet neue Möglichkeiten zur verbesserten Koordination von Kooperationen in Produktions- und Logistiknetzwerken. Durch Einbindung leistungsfähiger und vernetzter Computersysteme sowie intelligenter Sensoren und Aktoren lassen sich Systemzustände nahezu in Echtzeit abbilden und analysieren. In diesem Zusammenhang stellen Shared Resources ein vielversprechendes Konzept zur Erhöhung der Effizienz der Netzwerke dar. Der vorliegende Beitrag erläutert Unterschiede zwischen dem Konzept der Shared Resources und klassischen Kooperationsansätzen wie Outsourcing und Joint Ventures. Es werden Potenziale und Risiken diskutiert, die durch die Einbindung von Shared Resources in Produktionsnetzwerke entstehen können. Zudem werden Verfahren zur Ermittlung der Leistung und Dynamik von Netzwerken mit Shared Resources beschrieben.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 25-29
Investition in die 4. Revolution

Investition in die 4. Revolution

Chancen nutzen und auf der sicheren Seite bleiben mit Anlagenfinanzierung
Kai-Otto Landwehr
Das globale Konjunkturklima ist wechselhaft und lässt langfristige Prognosen kaum zu. Während die traditionell exportorientierte deutsche Industrie einerseits vom wirtschaftlichen Aufschwung in den USA profitiert, beginnt andererseits die Nachfrage aus Asien zu bröckeln. Gleichzeitig bietet die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) mit der Entwicklung intelligenter Produktionssysteme und Fertigungsverfahren neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Um sich in Zeiten des technologischen und wirtschaftlichen Wandels erfolgreich positionieren zu können, setzen Betriebe zunehmend auf Effizienz und Innovationskraft in der Produktion. Dabei ist der Einsatz von Ausrüstungsgütern oder Maschinen auf dem neuesten technologischen Stand unerlässlich. Mithilfe von Anlagenfinanzierung können Industrieunternehmen hier notwendige Investitionen realisieren und dabei flexibel und wettbewerbsfähig bleiben.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Perspektiven von Shared Resources in der Produktion

Perspektiven von Shared Resources in der Produktion

Eine Analogie zwischen Web 2.0 und Industrie 4.0 als Basis für gemeinsam genutzte Ressourcen
Michael Freitag ORCID Icon, Dennis Lappe
Steigende Kundenanforderungen führen zu zunehmend individualisierten Produkten und kürzeren Produktlebenszyklen. Der damit einhergehende Kostendruck zwingt Unternehmen, ihre Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Durch Industrie 4.0 ergeben sich hierfür neue Möglichkeiten. Ein Beispiel ist das Konzept der Ressourcenteilung, welches zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. Durch ein unternehmensübergreifendes Teilen von Produktionsressourcen können die Risiken starker Auftragsschwankungen für die einzelnen Unternehmen reduziert werden. In diesem Beitrag werden mögliche Perspektiven für eine Ressourcenteilung in der Produktion dargestellt. Motiviert durch Web 2.0-basierte Entwicklungen im Consumer-Bereich wird gezeigt, welche neuen Möglichkeiten sich in Analogie dazu für die Produktion ergeben.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 39-42
Industrie 4.0-CheckUp

Industrie 4.0-CheckUp

Identifizierung des Reifegrades und des Potenzials eines Unternehmens hinsichtlich des Leitgedankens „Industrie 4.0“
Michael Schenk, Eyk Flechtner, Marc Kujath, Sebastian Häberer
Wissenschaft und Wirtschaft sind sich über die Zielstellung Industrie 4.0 einig. Doch anders als suggeriert, wird eine Revolution auf Knopfdruck aufgrund der Problemvielfalt und den damit zusammenhängenden Herausforderungen, z. B. Komplexität, Big Data, Sicherheit etc., schwer möglich sein. Dennoch besteht Handlungsbedarf, wollen die Akteure den Sprung zur digitalisierten Wertschöpfungskette nicht verpassen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 21-25
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