Industrie 4.0

Industrie 4.0 – Arbeitsorganisation in der urbanen Fabrik von morgen

Industrie 4.0 - Arbeitsorganisation in der urbanen Fabrik von morgen

Arbeitsorganisatorische Aspekte zur Steigerung der Attraktivität urbaner Fabriken für Fachkräfte
Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch
Die zukünftige Verstädterung führt zu einem Wachstum der urbanen Strukturen und gleichzeitig zu einer Konzentration von potenziellen Konsumenten von Gütern sowie von potenziellen Arbeitskräften der Fabriken von morgen. Dem Trend von Industrie 4.0 sowie einer Urbanisierung folgend sind daher auch die Fabriken mit ihren Arbeitsmodellen einem Wandel unterworfen. Mit dem Beginn der vierten industriellen Revolution spielt der Mensch als Produktionsfaktor weiterhin eine zentrale Rolle, allerdings ändert sich seine Rolle im Wertschöpfungsprozess. Dabei zeichnet sich immer stärker ein künftiger Mangel an qualifizierten Fachkräften ab. Der vorliegende Beitrag geht daher auf verschiedene arbeitsorganisatorische Ansätze zur Steigerung der Attraktivität urbaner Fabriken ein, welche zur Bewältigung des Fachkräftemangels einen Beitrag leisten sollen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 31-35
Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Anforderungen einer neuartigen Arbeits- und Betriebsorganisation
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Meike Schröder, Marius Indorf
Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ bezeichnet die Integration fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien in die produktive Umgebung von Industrieunternehmen. Die technischen Grundlagen stehen inzwischen hierfür bereit und eine umfassende Einbettung wird es ermöglichen, die Steuerung der Produktion zu dezentralisieren und folglich zu flexibilisieren. Entstehende Chancen und Risiken verändern die Risikolandschaft von Supply Chains nachhaltig. Einerseits gilt es, zahlreiche neue Risiken zu identifizieren, andererseits verringert die gesteigerte Flexibilität der Produktion partiell die Folgen bekannter Risiken. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf das Supply Chain Risikomanagement aufzuzeigen. Nach einer Diskussion der sich einstellenden Effekte schließt der Beitrag mit ersten Lösungsansätzen für die Praxis.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 36-40
Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext  von Industrie 4.0

Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext von Industrie 4.0

Thorben Kuprat, Jonas Mayer, Peter Nyhuis ORCID Icon
In heutigen Produktionssystemen leisten die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) einen erheblichen Beitrag zur effizienten Durchführung von Produktionsprozessen. Die entscheidende Schnittstelle zwischen der prognosebasierten Planung und ihrer produktionsnahen Umsetzung bildet der Austausch von Plan- und Rückmeldedaten. Es ist zu erwarten, dass sich Entwicklungen im Zuge der Industrie 4.0 in einer Steigerung der Datenqualität und -aktualität widerspiegeln werden und so zu verbesserten Ergebnissen im Rahmen der Produktionsplanung führen. In dem vorliegenden Beitrag werden die Aufgaben der Produktionsplanung hinsichtlich ihrer Entwicklungspotenziale im Kontext der Industrie 4.0 beleuchtet.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Innovative Technologien zur Optimierung zukünftiger Produktionssysteme
Hannes Zeininger, Mario Kleindienst, Markus Pröll
Der Wunsch der Kunden nach individualisierten Produkten und eine damit verbundene steigende Anzahl an Produktvarianten, der demografische Wandel und das damit verbundene steigende Durchschnittsalter der Mitarbeiter sowie der zunehmende Fachkräftemangel und die steigende Komplexität von Wertschöpfungsprozessen sind nur einige Herausforderungen, denen sich die Industrie aktuell stellen muss. Dieser Beitrag beschreibt innovative Assistenzsysteme als mögliches Instrument, diesen Anforderungen zu begegnen und erörtert Beispiele, in denen ein sinnvoller Einsatz solcher Systeme bereits erfolgreich realisiert wurde.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Agile Entwicklung im Kontext von Industrie 4.0

Agile Entwicklung im Kontext von Industrie 4.0

Effiziente Arbeitsgestaltung und -organisation in der Entwicklung von mechatronischen Maschinen und Anlagen
Thorsten Klein, Gunther Reinhart
Die Thesen im industriellen Umfeld von Industrie 4.0 beinhalten Handlungsanweisungen in den Bereichen Mensch, Technik und Organisation. Häufig wird dabei die intelligente Vernetzung von technischen Objekten fokussiert. Der vorliegende Beitrag betrachtet dagegen maßgeblich die menschlichen und organisatorischen Aspekte am Beispiel der Entwicklung von mechatronischen Maschinen und Anlagen. Um den vorherrschenden, sequenziellen Arbeitsweisen und starren Prozessen entgegenzuwirken, ist es erforderlich, die Organisationen so zu gestalten, dass sich auch die Individuen gut vernetzen und austauschen können. Entsprechend den Thesen von Industrie 4.0 wird dazu die sog. agile Entwicklung als innovativer Ansatz vorgestellt, um in iterativer Arbeitsweise die inkrementellen Entwicklungsartefakte fristgerecht in der notwendigen Reife zusammenzuführen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 59-63
Cyber-Physische Systeme zur smarten Steuerung von Logistiknetzwerken

Cyber-Physische Systeme zur smarten Steuerung von Logistiknetzwerken

Frank Straube ORCID Icon, Daniel Roy, Jan Reipert
Die statische Prägung von Netzwerken ermöglicht Akteuren größeren zeitlichen Handlungsspielraum für Entscheidungsprozesse, um adäquat auf Veränderungen reagieren zu können. Die Dynamik dieser Veränderungen, die häufig in Nachfrage- und Planungsschwankungen begründet sind, erhöht die Komplexität von Entscheidungsprozessen in Netzwerken. Dies führt zu einem stetigen Wandel zu dynamischen Netzwerken, in denen Reaktionen in Echtzeit notwendig sind [1]. Dem Einsatz von intelligenten Technologien wird in diesem Rahmen eine Schlüsselrolle zukommen. Realisiert wird dies durch die digitale Vernetzung von Wertschöpfungspartnern mithilfe Cyber-Physischer Systeme. Diese verknüpfen die virtuelle mit der physischen Welt, um sowohl innerbetriebliche Prozesse zu unterstützen als auch die smarte Steuerung von globalen Logistiknetzwerken zu ermöglichen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 39-42
Die Produktion im Jahr 2025  Ein Zukunftsbild

Die Produktion im Jahr 2025 Ein Zukunftsbild

Gisela Lanza ORCID Icon, Steven Peters, Tobias Arndt, Benjamin Häfner, Nicole Stricker
Deutschland ist das am stärksten industrialisierte Land der EU. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sichert einen schnellen Markteintritt neuer Technologien. Die Produktion hat dabei stets einen integrativen Charakter als „Enabler“ von Disziplinen bei der Umsetzung einer Idee in ein Produkt. Um den wachsenden Herausforderungen am Hochlohnstandort gerecht zu werden, müssen immer wieder sämtliche Potenziale neuer Technologien gehoben werden. Aktuell ist die Informations- und Kommunikationstechnologie ein besonders prominenter ‚Enabler‘ des ‚Enablers‘.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 64-66
Instandhaltung in der Industrie 4.0

Instandhaltung in der Industrie 4.0

„Ressourcen-Cockpit für Sozio-Cyber-Physische Systeme“ vernetzt den mobilen Mitarbeiter in der Instandhaltung
Ullrich Trommler, Sebastian Horbach, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon, Thomas Löffler ORCID Icon, Egon Müller, Hendrik Hopf
Instandhaltung und Service spielen eine herausragende Rolle, wenn es darum geht, die Zuverlässigkeit von Produktionsprozessen und die Wirtschaftlichkeit von investitionsintensiven Produktionsanlagen zu sichern. Mit zunehmender Automation und intelligenter Vernetzung der Produktion wird die Bedeutung der Anlagenverfügbarkeit und damit der Instandhaltung weiter wachsen. Aktuell benötigen Instandhalter und Service-Techniker noch einen erheblichen Anteil ihrer Tätigkeitszeit für die Informationsbeschaffung und -aufbereitung. In vielen Fällen sind relevante Daten der betrieblichen Informationssysteme und der Maschinen für den Instandhalter nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Ressourcen-Cockpits sollen es künftig in Verbindung mit mobilen Endgeräten ermöglichen, dass Instandhalter und Service-Techniker alle relevanten Informationen am Ort ihrer Tätigkeit aufwandsarm, kontextsensitiv und interagierend erreichen können.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Soziotechnische Herausforderungen im Kontext von Industrie 4.0
Dieter Kreimeier, Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Christoph Igel, Carsten Ullrich
In Folge des stetig wachsenden Wettbewerbdrucks auf das produzierende Gewerbe in Deutschland durch Konkurrenten aus Niedriglohnstaaten wird seit einiger Zeit ein Wandel der Produktionsparadigmen vollzogen, der sich durch einen rapide voranschreitenden Automatisierungsprozess in der Produktion auszeichnet. So entstehen hochkomplexe Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS). Durch den einhergehenden Rückgang von Personal und dem damit verbundenen Wissensabfluss entsteht jedoch ein gravierendes Befähigungsdefizit zur Beherrschung der Komplexität. Dieser Sachverhalt impliziert die Notwendigkeit innovativer Assistenzsysteme zur Unterstützung von Mitarbeitern. Der vorliegende Beitrag dient der Erörterung damit verbundener Herausforderungen sowie Fragestellungen und skizziert einen möglichen technischen Lösungsansatz sowie organisatorische und personelle Herausforderungen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 25-29
Wertstromorientierte Informationsflüsse für Industrie 4.0

Wertstromorientierte Informationsflüsse für Industrie 4.0

Kernprozesse und Gestaltungsvariablen
Dieter Uckelmann ORCID Icon
Revolutionen werden oft als disruptive Änderung bestehender Ordnungen verstanden. Die 4. industrielle Revolution fußt jedoch auf Technologien und Konzepten, die bereits die 3. industrielle Revolution maßgeblich mitbestimmt haben. Hier sind vor allem der Einsatz von Computertechnologien in industriellen Umgebungen und das Toyota Produktionssystem (TPS) zu nennen. Aus TPS und dem Bestreben, Verschwendung zu vermeiden, hat sich die sogenannte Wertstromanalyse (engl. Value Stream Mapping) entwickelt, die sich ebenso für die wertschöpfende Auslegung Cyber-Physischer Systeme und der entsprechenden Informationsflüsse eignet.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 13-16
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